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unterwegs für öffentliche bibliotheken

angebot und nachfrage – vorerst kein citavi für linux?

| 6 Kommentare

citavi by flickr (pfmeurer) CC

auf den diesjährigen bibliothekstagen nutzte ich heute die gelegenheit und besuchte den stand von citavi. ich habe persönlich ein großes interesse an einer linuxversion des literaturverwaltungsprogramms und weiß auf grund der informationen meines statistikprogramms, dass täglich auf meinen blog bei suchanfragen verwiesen wird, die sich mit einer linuxversion für citavi beschäftigen. also stehe ich nicht allein 🙂

meine frage an die standbetreuer_innen, ob eine citaviversion für eine lokale linuxanwendnung geplant ist, wurde leider verneint. 🙁

warum? die kosten, die kosten. als trost wurd mir mitgeteilt, dass eine browsergestützte onlineversion angedacht ist und diese wird 2009 zum anfang des kommenden wintersemsters erscheinen. leider sind bei der onlineversion einige tools (texterstellung) nicht benutzbar.

ich glaube (hoffe), dass es eine große nachfrage an linuxversionen für literaturverwaltungsprogramme gibt. was können wir tun, um softwarefirmen wie citavi zum umdenken zu bewegen und linuxversionen immer mit anzubieten? habt ihr ideen?

love, peace und linux (flickr by kino-eye)

lg aus mannheim

6 Kommentare

  1. hübsche streetart, ich dachte schon, du hast es in *heim gefunden, aber war ja nicht, hätte mich auch gewundert. hoffe es bastelt jemand schon fleißig an etwas linuxtauglichem, damit die herzen wieder höher schlagen.

  2. ich hatte es so verstanden, dass die onlineversion erst für 2009 angedacht ist. ich hoffe, dass ich mich irre :-/

  3. Hallo, hier spricht einer der Standbetreuer 😉
    Marius hat recht: die Online-Version ist für 2009 geplant. Im Moment sind wir übrigens u.a. intensiv damit beschäftigt, die Wünsche der Anwender an die neuen Dokumententypen aufzunehmen: http://cs.citavi.com/community/

  4. @ peter
    oh – danke für den hinweis – dann ändere ich die jahreszahl gleich einmal um und freunde mich mit dem gedanken an zwei betreibssysteme auf meinem rechner laufen zu lassen.

  5. Warum so kompliziert? Nimm einfach JabRef – ich hatte zuerst auch an Citavi gedacht, bin dann aber über einen Hinweis bei Jurakopf.de gestolpert, der JabRef wärmstens empfiehlt. Ich schreibe jetzt gerade die zweite Arbeit mit dem kostenlosen und freien Programm, das dank Java auf jeder Plattform läuft und bei dem ich nichts vermisse.

    Und zu dem hier:
    „warum? die kosten, die kosten.“
    Klar, wer es glaubt. Das ist bestimmt auch der Grund, warum man Mengenrabatt bekommt, weil da so knallhart kalkuliert ist.

  6. @ Daniele

    danke für den hinweis. ich habe mir JabRef auch schon einmal angesehen. die bearbeitung der zitate und die integration in meine textverarbeitung waren in meinen augen nicht so ausgereift. oder habe ich etwas übersehen?
    ich werde mir das programm aber noch einmal in aller ruhe ansehen und meine citavidatenbank in jabref überführen. mal sehen, was das bringt.

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