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unterwegs für öffentliche bibliotheken

bibliothekskatze – kater dewey unterstützt amerikanische bibliothek

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romy

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hannes stein berichtet in seinem artikel „Ein Kater tröstet Amerika“ (welt online) über eine bibliothek in spencer, die auf veranlassung der bibliothekarin, vicki myron, eine katze adoptiert hat. der kater dewey wurde im buchrückgabecontainer entdeckt und arbeitet seit diesem tag als bibliothekskatze in der einrichtung mit.

Ein Mann, so erinnert sich die Bibliothekarin, kam jeden Tag vorbei: ein Farmarbeiter in Jeans und Hemd. Stumm blätterte er die Jobangebote durch. Er war viel zu stolz, als dass er um Hilfe gebeten hätte. Sein Gesicht war glatt rasiert, und es wurde immer länger, während die Wochen ins Land schlichen.

romy 2

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Wenn Dewey zu ihm kam, schob er den Kater jedes Mal mit einer beinahe brüsken Handbewegung wieder weg. Aber eines Tages saß Dewey doch auf seinem Schoß, und der glatt rasierte, verzweifelte Mann lächelte. Solche Geschichten bewegen die Menschen gerade in diesem historischen Moment tief. Viele Amerikaner hätten jetzt gern einen Dewey, der sich auf ihren Schoß legt und schnurrt. Der zweite Grund, warum dieses Buch es auf die Bestsellerliste geschafft hat: Dewey wurde nach seiner Adoption durch die Bibliothek von Spencer ein Star. Es gab in Amerika wohl kein Magazin von Katzenfreunden, in dem man nicht wenigstens einen Artikel über ihn gelesen hätte. (Welt Online)

vicky myron hat nun das buch (dewey – the small-town library cat who wouched the world“. grand central publishing, new york und boston) veröffentlicht, dass der berühmten bibliothekskatze gewidmet ist.

Eines Tages stand eine Familie aus Kentucky in der Bibliothek und wollte unbedingt Dewey sehen. Dewey bekam Fanpost aus Belgien und Großbritannien, es gab Touristen, die Umwege von viereinhalb Stunden in Kauf nahmen, weil sie einmal die berühmte Bibliothekskatze streicheln wollten. Der Höhepunkt seiner Karriere war zweifellos erreicht, als ein Kamerateam extra aus Japan anreiste und aufnahm, wie der orange Kater elegant im Slalom durch die Bücherregale stolziert. (Welt Online)

lesen mit katze

lesen mit katze

offensichtlich sind katzen in bibliotheken gar nicht so selten. lesen und dabei mit katzen schmusen – einfach großartig 🙂 und katalogisieren mit einer katze auf dem schoß – schnurr. 😉

2 Kommentare

  1. Als ich heute morgen meine RSS-Zeitung übers Handy las musste ich bestürzt lesen, dass der Kater Dewey bereits im November des Jahres 2006 verstorben ist 🙁 (http://bit.ly/iGMV) Ist bekannt, ob es bereits eine Nachfolger_in gibt?

  2. ->Marius:

    nein, einen Nachfolger wird es definitiv nicht geben…

    Siehe hier:

    „No more pets at Spencer Public Library“
    http://www.spencerdailyreporter.com/story/1492019.html

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