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unterwegs für öffentliche bibliotheken

essen und trinken im hygienemuseum – oder “free me”

| 3 Kommentare

ich war vor zwei tagen im rahmen eines seminars im hygienemuseum (dresden). hier nun einer von vielen kritikpunkten, die ich an die dauerausstellung des museums habe.

füllhorn

während des besuchs der abteilung essen und trinken, erfährt auch die industrielle Fabrikation von Nahrungsmitteln, die mitunter einseitig verurteilt wird, in der Ausstellung eine ausgewogene Beurteilung. diese einschätzung teile ich nicht. vielmehr fehlt eine kritische perspektive auf fleischkonsum und massentierhaltung. sattdessen leuchtet den besucher_innen des museums in riesigen reklamezügen der schriftzug „goldbroiler“ entgegen.

goldbroiler

aber die krönung, dieses ausflugs in die welt des speziesismus, bildete für mich die wenig reflektierte aussage des menschen, der unsere führung begleitete: „wir essen alle zu viel fleisch“. – naja ich jedenfalls nicht 😉
als anregung für die ausstellungsmacher_innen des hygienemuseums hier das video „free me“ von goldfinger:

ps: die große flickenfamilie wird dieses jahr zu weihnachten auf tierische nahrungsmittel verzichten und feiert den 24.12.2007 vegan. juchuuuuuuuu 🙂

Quelle der Bilder

3 Kommentare

  1. Deine Bilder sind ein bisschen groß geworden. Mit gthumb kannst du sie ganz einfach runterskalieren.
    Ansonsten stimme ich deiner Kritik zum Museum voll zu. Die Frage unserer Begleitperson im Vorfeld, „wo“ man uns denn als sogenannte „Geschlechterforscher“ beruflich einsetzen würde, beantwortete er auf beeindruckende Weise durch den einen oder anderen (pflanzlichen) Fettnapf leider ganz von selbst!

  2. danke mari*us – ich habe die bilder etwas verkleinert :-).

    auf ins museum!!!

  3. Pingback: tierchen « sAn & cArlchen

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