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frauen als bosse und die finanzkrise – interviewreihe im deutschlandradio

| 1 Kommentar

deutschlandradio kultur geht in einer aktuellen gesprächsreihe der frage nach:

Wären Frauen die besseren Wirtschaftsbosse?

nachdem am 11.02. monika schulz-strelow einen zugang für frauen zu den „obersten gremien“ gefordert hat, steht im heutigen interview christina von braun zu gespräch bereit und sie führt aus, dass frauen

so wie sie das Stimmrecht erobert haben, also in das politische Feld hineingezogen sind, so wie sie die Wissenschaft, die Universitäten erobert haben und irgendwann bewiesen haben, dass sie genauso gut wissenschaftlich arbeiten können wie Männer, so werden sie natürlich auch eines Tages die Bastion der Banken und der Aufsichtsräte einnehmen. Es dauert, offenbar ist dieses Gebiet das, wo am stärksten Männlichkeit betroffen ist oder die Männlichkeitsbilder betroffen sind, aber natürlich werden auch diese Bastionen von Frauen genommen.

hier das komplette interview zum nachhören: Frauen bringen mehr soziale Kompetenz in die Unternehmen Kulturwissenschaftlerin sieht Krise als Chance für weibliche Führungskräfte Christina von Braun im Gespräch mit Britta Bürger

Ein Kommentar

  1. Mir sind in dem Interview zu wenige Erklärungen und zu viele „möglicherweise“ enthalten. Warum z.B. trainieren Frauen die soziale Kompetenz mehr? Ist Politik wirklich ein gutes Beispiel um die These der sozialen Kompetenz zu belegen oder nicht eher genau das Gegenteil?

    (Ich hatte bisher cih glaube 6 Chefs in meiner Berufslaufbahn, alle Frauen und ich hatte keine schlechte Erfahrung, eher im Gegenteil, aber ich glaube ich achte da zu wenig drauf, da es für mich keine Rolle spielt)

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