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gewalt gegen tiere

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Jacques Derrida, painted portrait _DDC3328 by thierry ehrmann (flickr)

Jacques Derrida, painted portrait _DDC3328 by thierry ehrmann (flickr)

ich bin gerade fleißig dabei aus meinen zahlreichen exzerpten zum dritten sektor einen gescheiten exkurs zu formulieren. und um mich dabei etwas aufzulockern und um den exkurs zum thema vegetarismus und tierrechte vorzubereiten, schmökere ich gerade in ein paar texten von derrida. und hier folgt nun für euch zum lesen, nachdenken und handeln mein dritter teil in der reihe “zitate aus der magistaralektüre“:

Diese Industrielle und technische Gewalt dürfte de facto und de jure nicht mehr allzu lange Zeit ertragen werden können. Sie wird sich mehr und mehr als diskreditiert erweisen. Die Bezüge zwischen den Menschen und den Tieren werden sich ändern müssen. Sie werden es müssen, im doppelten Sinne der ‚ontologischen‘ Notwendigkeit und der ‚ethischen‘ Pflicht. Ich halte diese Wörter in Anführungszeichen, denn diese Veränderung wird den Wert dieser Begriffe (das Ontologische und das Ethische) berühren müssen. So habe ich auch, selbst wenn mir ihr Diskurs oft schlecht artikuliert oder philosophisch inkonsequent erscheint, eine grundsätzliche Sympathie für diejenigen, die, wie mir scheint, Recht [raison] und gute Gründe [raisons] haben, sich gegen die Art und Weise zu erheben, wie Tiere behandelt werden: in der industriellen Aufzucht, in der Schlachtung, im Konsum und in den Experimenten.“ Quelle: Jaques Derrida; Elisabeth Roudinesco: Woraus wird Morgen gemacht sein? Ein Dialog. Stuttgart 2006; S. 112.

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