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grüner surfen – klimaschutz und informationsgesellschaft

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grüne it?

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gerade habe ich im weblog bibliothekarInnen sind uncool einen hinweis auf eine wichtige veranstaltung gesehen tomtom neue karten herunterladen. im berliner museum für kommunikation treffen sich am dienstag, den 24 fortnite wil niet. februar 2009 um 19.00 Uhr

  • Siegfried Behrendt (IZT – Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung, Experte für Nachhaltige Informationstechnik)
  • Stephanie Kage (Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Referentin, u.a.zuständig für die Vorbereitung des IT-Gipfels)
  • Damian Schmidt (Strato AG, Vorstandsvorsitzender des zweitgrößten Webhosters Europas mit Sitz in Berlin und Karlsruhe)
  • Dr download word online. Mario Tobias (BITKOM, Mitglied der Geschäftsleitung des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.)
  • Ute Holzhey (Rundfunk Berlin-Brandenburg, Leiterin der Wirtschaftsredaktion, Inforadio),

um im rahmen des berliner zukunftsgesprächs zum thema „Grüner Surfen – Wie passen Klimaschutz und Informationsgesellschaft zusammen?“ zu diskutieren youtube videos downloaden konvertieren. unter anderem werden folgende fragen gestellt:

Was können Verbraucherinnen und Verbraucher tun, die täglich mit Laptops, Spielkonsolen und MP3-Playern umgehen Download wwe games pc for free? In welche ökologische Zukunft führt uns der Trend, privat und beruflich ständig und überall das Internet zu nutzen?

einladung zum zukunftsgespraech grüner surfen

2 Kommentare

  1. To: zukunftsgespraeche@izt.de
    Cc: info@izt.de, r.kreibich@izt.de, S.Behrendt@itz.de, Damian Schmidt , m.tobias@bitkom.org, Barbara Debus , Ute.Holzhey@rbb-online.de, reinhard@christeller.net

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich danke bestens für Ihre Einladung. Berlin ist eine Reise wert – aber leider zu weit für die Teilnahme an einer kurzen Veranstaltung.

    Deswegen hier eine kurze Rückmeldung und Anregung.

    „Grün“ ist eine schöne Farbe, jedoch nur ein Adjektiv, wie „nachhaltig“.
    Es wird oftmals beliebig angefügt, ohne den Zustand wirklich zu beschreiben oder sachgerecht zu erfassen.

    Das nennt man treffend Grünfärben“.

    Die „Zukunft“, das sind die nächsten paar Jahre, die nächsten ein bis zwei Generationen, sieht schwarz aus. Schwarz ist auch eine Farbe. Es ist dies jedoch keine Schwarzmalerei sondern eine wissenschaftliche Einschätzung der Umweltentwicklungen.

    Das Bild ist schwarz weil alle Verläufe grösser und schneller und beängstigender werden.
    – Die Wirtschaft wächst,
    – Die Bevölkerung wächst,
    – Der Umweltverbrauch wächst,
    – Die Verschmutzung wächst,
    – Die Treibhausgasausstösse wachsen.

    Das Bild ist auch schwarz weil einige Sachen nicht wachsen.
    – Die Erde wächst nicht,
    – Die Einsicht der Führenden und Mächtigen in Wirtschaft, Politik und der Disziplin der Volkswirtschaft wächst nicht. Diese Herren und Damen meinen immer noch, die Erde sei sozusagen flach und endlos und man könne und müsse immer weiterwachsen – „immateriell“ und „grün“ natürlich. ( http://www.ecoglobe.ch/scenarios/e/wef-9128.htm )

    Da darf man die Frage stellen, ob „grüner surfen“ vielleicht nur ein Farbspritzer auf das rabenschwarze Bild ist, ob solche „Zukunftsgespräche“ etwa eine Seelentherapie bei einem sterbenden Patienten sind. Bei einer hoffnungslos überbelasteten Erde und den heutigen Trends werden wir kaum das Jahr 2050 erreichen.

    Das Ende der Erdölschwemme und der Gasblase steht Kurz bevor. Danach werden Industrie- und Agrarproduktion, wie auch die Transporte zurückgehen. Russland wird ihre eigenen Wohnungen heizen wollen und Westeuropa wird hungern, frieren und regelmässig nasse Füsse haben. Der Klimawandel lässt grüssen. Noch zu schweigen von der restlichen Welt. Tuvalu und Bangladesh spielen dann keine Rolle mehr, sobald es ums eigene Überleben geht.

    Was meinen Sie? Können Sie obige Überlegungen in Ihr geplantes Gespräch einfliessen lassen?

    Mit freundlichen Grüssen … Helmut Lubbers

    PS: Bei einem Gespräch stelle ich mir vor, dass man nicht frontal einem Panel zuhört und dann zum Schluss gnädigst eine kurze Frage stellen darf. Ein Gespräch bedeutet eine Beteiligung des „Publikums“ in einer Diskussion, die zur Vertiefung der Fragestellungen führt und Sachen klärt. Bei den zahllosen Podiumsdiskussionen, wo ich als Publikum dabei war, kam man keinen Schritt weiter. Vergleichen Sie dazu z.B. http://www.ecoglobe.ch/motivation/e/wefo8126.htm .

    • @ Helmut Lobbers
      danke für die kritischen und treffenden hinweise zur veranstaltung. da ich nur auf die diskussion hinweise, habe ich keinen direkten einfluss auf den verlauf des abends. ich werde aber berichten, welche farbe (grün bis schwarz) aus meiner perspektive überwogen hat.

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