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unterwegs für öffentliche bibliotheken

heimliche leser_innen in der ddr

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im anschluss an die konferenz „der heimlicher leser“ erschien im ch. links verlag ein sammelband zur konferenz mit dem untertitel „kontrolle und verbreitung unerlaubter literatur“.  antje weger bespricht in der märkischen allgemeinen das buch und schreibt:

Beleuchtet wird ebenfalls, wie die Kontrolle in den Bibliotheken funktioniert. Dort sind eigens sogenannte Giftschränke, die „Abteilung für spezielle Forschungsliteratur“, kurz „ASF“, eingerichtet. Der Zugang wird streng überwacht. Der spätere Schriftsteller Siegmar Faust verdingt sich in der Leipziger Deutschen Bücherei gar als Nachtwächter, um heimlich seinen Lesehunger auf Verbotenes stillen zu können.

dieses buch scheint sich für alle zu lohnen, die sich mit ddr-alltagskultur, lesekultur und zensur in bibliotheken beschäftigen. ich habe es mir schon in der bibliothek bestellt.

  • Siegfried Lokatis/ Ingrid Sonntag (Hg.): Heimliche Leser in der DDR. Kontrolle und Verbreitung unerlaubter Literatur. Berlin 2008, ISBN 978-3-86153-494-5.

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