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unterwegs für öffentliche bibliotheken

keinbuch – nichts für den bibliotheksbestand?!

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KeinBuch

KeinBuch

am 20.03.2009 berichteten elke hofmann und christian schmitt im deutschlandradio kultur unter dem titel eselsohren erlaubt über das buch „kein buch„.

das taschenbuch keinbuch lädt unter dem motto „nicht lesen – machen“ die nutzer_innen ein, sich einmal ganz anders mit dem medium buch auseinander zu setzen. im radiobeitrag wirft die  bibliothekarin ute wolter,  die als testperson agiert, das buch an die wand, zerreißt buchseiten oder  tackert seiten zusammen.

Keine Eselsohren, bloß keine Fettflecken, nicht verknicken und bitte auf gar keinen Fall mit Wasser in Berührung bringen! So ein Quatsch.

Für das KeinBuch gelten keine Verbote. Es will benutzt werden und soll hinterher auch so aussehen. KeinBuch, das sind: 86 Dinge, die du schon immer mit einem Buch tun wolltest, aber nie durftest. 86 Dinge, die dein Leben verändern werden. (homepage)

die besitzer_innen des keinbuchs dokumentieren auf youtube die umsetzung der 86 anweisungen. hier zum beispiel wird keinbuch gasi geführt:

bisher findet sich das buch in nicht allzuvielen bibliotheken. eine rechreche im kvk ergab lediglich 2 deutschsprachige bibliotheken, die das buch in ihrem bestand führen. auch der berliner verbund der öffentlichen bibliotheken hat leider bisher noch kein exemplar zur benutzung erworben. warum nur?

2 Kommentare

  1. was ist denn das für eine colle idee! Das ist doch besonders für Kids ein riesen Spaß. Ich sehe schon ganze Projektwochen vor mir mit Performances über Dinge, die ich mit einem Buch nicht machen darf. Ne tolle Möglichkeit, um Lesemuffel überhaupt mit Büchern in Kontakt zu bringen.

  2. ja ich war auch entzückt. ich werde mich dem buch über die osterfeiertage widmen. 🙂

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