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warum ich keine piratenpartei wählen werde, aber im herzen ein_e pirat_in bin

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kati piratin

kati piratin

nach dem wahlerfolg der schwedischen piratenpartei und der sich in der brd formierenden piratenpartei, war ich erfreut über diese bereicherung der politischen spielbühne. die zentralen anliegen dieser partei konnte ich unterschreiben. ich liebäugelte sogar damit in die partei einzutreten. doch in der auseinandersetzung zur frage meines eintretens in die piratenpartei, stellte ich mir zu den piraten immer mehr fragen und meine ersten versuche diese zu beantworten verbieten mir inzwischen dieser partei eine stimme für die kommende bundestagwahl zu geben. einerseits stören mich offensichtliche leerstellen im programm der partei und andererseits empfinde ich den umgang mit genderthemen als inakzeptabel. hier meine vier wichtigsten punkte für die stimmenverweigerung:

1. piraten kennen keine ökologischen themen

so sympathisch und notwendig mir die programmpunkte der piratenpartei zu aktuellen fragen der netzpolitik sind (urheber_innenrechte, förderung freier software, zensur, meinungsfreiheit, open access, …), um so irritierter war ich, dass ich im programm dieser partei keinen einzigen punkt zum thema umweltschutz finden konnte. eine „demokratische, sozial gerechte, freiheitlich selbstbestimmte, globale Ordnung“, wie sie die partei anstrebt, kann nur in einer welt entstehen, in der sich menschen kritisch mit ihrer umwelt auseinandersetzen und thematisieren inwieweit sie durch ihr handeln diese umwelt schädigen. das „die internetpartei“ gerade in einer globalisierten  informations- und kommunikationsgesellschaft die fragen nach alternativen energiequellen, grüner it und fairem handel von z.b. informationstechnologien und dem müllexport von ausgedienten kommunikationsmaschinen in den süden ausspart,  macht sie für mich unwählbar und unglaubwürdig. diese themen muessten in meinem verständnis einer netzpartei, die sich „als Teil einer weltweiten Bewegung [versteht], die diese Ordnung zum Vorteil aller mitgestalten will“, bereits als zentralle themen in das programm eingeschrieben sein.

2. wer weiß wofür piraten stimmen werden?

unter dem punkt themanwahl finden wir auf der homepage der piraten folgendes statement: „Wir denken erst und handeln dann: Wir möchten politisch nur vertreten, wovon wir auch etwas verstehen und keine Kompetenzen vorgeben, die wir noch nicht besitzen.“ nehmen wir an, dass die piratenpartei den einzug in den bundestag schafft. dann stellt sich mir die frage, wie werden sich die piraten verhalten, wenn es um abstimmungen geht, die nicht in ihre kernbereiche fallen. ich denke da zum beispiel an folgende abstimmungen:

  • zur rechtlichen gleichstellung von homosexuellen lebensgemeinschaften mit der traditionellen ehe
  • zur stärkung der rechte von menschen mit beeinträchtigungen
  • zu gesetzen zur konsequenten rechtlichen gleichberechtigung der geschlechter
  • über die schnellere abschaltung von akw’s
  • über die rücknahme der hartzgesetze
  • änderung des renteneintrittsalters

ich kann meine stimme nicht blind an eine partei vergeben, wenn ich nicht absehen kann, wie sich diese partei bei mir wichtigen fragen entscheiden wird. oder werden sich piraten konsequenter weise generell enthalten, wenn themen abgestimmt werden, die nicht in ihrem programm enthalten sind?

3. piraten denken nicht an barrierefreiheit

die piratenpartei steht laut programm für“Informationelle Selbstbestimmung, freier Zugang zu Wissen und Kultur und die Wahrung der Privatsphäre“, doch wenn ich im programm der partei nach grundsätzen der barrierefreiheit suche, suche ich vergebens.  🙁

4. piratenpartei ist eine männerpartei

es ist im 21. jahrhundert, für mich, mehr als erstaunlich, dass sich eine partei zur wahl stellt und nur männliche kandidaten aufstellt. bereits zur europawahl wurden die piraten wegen der nominierung nur männlicher kandidaten häufig kritisiert. und trotzdem findet sich die situation im bundestagswahlkampf unverändert. anfragen zum anteil von frauen in der partei wurden bisher nicht beantwortet.

an einigen stellen lässt sich zusätzlich dazu eine nähe zu maskulistischen und antifeministischen männerbewegung aufzeigen. so verlinkt z.b. das weblog „genderama“ des maskulisten arne hoffmann auf die piratenpartei.  ein weiteres beispiel für diese nähe findet sich im forum der partei, wo Maskulist schreibt:

Man kann Interesse für bestimmte Berufe oder Politik nicht „gendern“! Auch nicht bei den Piraten. Wir sollten eher aus der Not eine Tugend machen und anerkennen, daß die meisten Piraten und Piratenwähler Männer sind, und ihre männerspezifischen Probleme politisch bearbeiten. (Forum zum Thema Frauen und Piraten)

diese nähe von antifeministischen maskulisten und der piratenpartei ist für mich ein weiterer grund zu dieser organisation in eine kritische distanz zu treten. die diskussionen innerhalb des parteiforums zu den themen „frauen und piraten“ und „piraten fast ohne frauen, klarmachen zum ändern“ zeigen schnell auf, welche geschlechterbilder hier dominant sind. viele dieser dort geäußerten positionen machen für mich diese partei unwählbar.

warum ich im herzen pirat_in bin?

girls pirate camp

girl's pirate camp

trotz der derzeitigen verweigerung meiner stimme möchte ich auch auf vier punkte eingehen, warum ich mich im innersten den pirat_innen zugehörig empfinde. mein bezugspunkt ist hier nicht mehr der pirat der männerpartei, sondern ich beziehe mich direkt auf die namensgeber_innen dieser partei, sozusagen auf die urpirat_innen. bei den pirat_innen der meere gab es:

  • gendertrouble – weil historisch betrachtet die piraterie ein ort war, an dem einige frauen einen platz finden konnten, der ihnen ein leben jenseits der geschlechterordung ihrer zeit ermöglichte
  • kritisch und kämpferisch – pirat_innen stellten sich gegen herrschende moral und gesetze und segelten gegen den mainstream
  • demokratie und eigentum –  die schiffe der piraten gehörten allen und der kapitän wurde gewählt
  • soziales system – piraten entwickelten für verletzte eine art kranken – und invalid_innenrente

bei meiner verkürzten einschätzung zu den historischen pirat_innen beziehe ich mich auf das buch: piratinnen! das meer gehört uns von helga helsper. berlin: edition ebersbach 2004. eine wunderbare sendung zum thema piraterie bietet das chaosradio: Piraten – Über das Wesen, Unwesen und das soziale Gewissen der Freibeuter der Meere.

auch die piratenpartei lässt, was demokratisierung, transparenz und regelung des urheber_innenrechts mein herz höher schlagen. doch in punkten der sozialen sicherung und der geschlechtergerechtigeit stehe ich lieber mit beiden beinen an der reling auf hoher see, als auf den wellen der neuen netzpartei zu surfen.

412 Kommentare

  1. danke für den spannenden beitrrag. die ignoranz im hinblick auf die genderfragen ist schon echt erschreckend, insbesonder wenn mensch weiß wie grundlegend sie doch gesellschaft strukturiert.

      • Dass jemand, der in einem Text so übertrieben auffällig den Verzicht auf das generische Maskulin kennzeichnet, der Meinung ist, die Piratenpartei wäre „maskulistisch“ („tolles“ Wort übrigens) ist allerdings nicht sehr verwunderlich.
        Kleiner Tipp: wenn es denn schon sein muss, dass man diesem unsinnigen Trend folgt, jeder Berufsbezeichnung u.Ä. auch die feminine Endung anzuhängen, dann doch vielleicht eher mit dem gängigen „Innen“ und nicht per Unterstrich…
        Ich verspreche dir, niemand wird dir dafür deine anscheinend sooooo wichtige Individualität aberkennen 😉

        PS: Nein, ich hasse Frauen nicht, bevor mir das hier jetzt vorgeworfen wird. Ich habe nur etwas gegen allgemein akzeptierte und verwendete Verstümmelungen unserer schönen (Schrift)Sprache.

    • Dir Piraten haben dazu noch gar KEINE Stellung bezogen, einzig und allein gibt es im Forum Diskussionen darüber. Bringt euch lieber ein stellt euren Standpunkt dazu dar.

    • Katrin: „Die ignoranz im hinblick auf die genderfragen ist schon echt erschreckend“.

      Keine Sorge, Katrin. Genau das wird jetzt durch MANNdat, Genderama und die immer stärker werdende neue Männerrechtsbewegung insgesamt geändert. Verlass Dich drauf.

    • Weisst du was du willst? DU. WILLST. SEXISMUS!
      Ja, genau! Du willst dauern dein Geschlecht hervorheben, gesondert behandeln, Extrawürste bekommen, und so weiter.
      Das ist Sexismus pur!

      Echte Gleichberechtigung ist nur erreicht, wenn es so selbstverständlich ist, dass man nicht mehr versteht warum man das gesondert erwähnen sollte.

      Ich bin Pirat. Und ich kann mir nicht mal mehr erklären, warum es überhaupt mal Nichtgleichberechtigung gab? Ich check’s nicht. Das gibt doch keinen Sinn! Und ich würde gerne mal jemanden kennenlernen, der sexistisch denkt.
      Ups, hab ich ja grad: DICH! ^^

      Echt: Willkommen im 21sten Jahrhundert, Mädels!

      • @BAReFOOt
        an welcher stelle setze ich mich für die unterdrückung von menschen aufgrund ihrer geschlechtszugehörigkeit (def. sexismus) ein?

        bist du tatsächlich der meinung, dass im 21. jahrhundert gleichberechtigung flächendeckend erreicht ist?

      • Treffer – versenkt!
        Dein Posting als Pirat hier hat meine Überlegungen, ob ich vielleicht Euch meine Stimme gebe beendet – sie war noch nie wirklich hoch, weil Ihr eben zu viele Themen nicht besetzt, und wenn Ihr sagt, ihr hättet nicht die Kompetenz dazu, ist das eher ein Armutszeugnis als etwas was ich schätzen würde. Es gibt ein paar Sachthemen da braucht es nur klaren Menschenverstand, und keine Kompetenz, aber vielleicht gibt es ja einen Zusammenhang zwischen Eurer männlichen Dominanz und Euren unbesetzten Themen.

      • Die Antworten auf Dein Posting zeigen das Problem.
        Ich bin auch selber Pirat und weiß daher ganz genau, wie unsinnig der Vorwurf des Sexismus ist. Es ist nunmal so, das für alle (mir bekannten) Piraten die Gleichbehandlung von Mann und Frauvöllig selbstverständlich ist. Wo sie nichtgegeben ist, muß das geändert werden. Und zwar so selbstverständlich wie atmen – man muß sich nicht alle paar Minuten dazu bekennen.
        Außerdem haben viele das ‚Wiki‘- Prinzip nicht verinnerlicht; lustig ist nur, das daß hier der Partei zum Vorwurf gemacht wird. Wenn Umweltthemen für Euch wichtig sind, dann kommt in Wiki und macht sie zum Thema. PARTIZIPATION IST GEFRAGT! Wer draußen stehen und meckern will, der kann genausogut nicht in der CDU (SPD, FDP, etc.) sein.
        Nochmal langsam: DIESES BOOT GEHÖRT ALLEN, ABER IHR MÜßT KOMMEN UND SAGEN, WAS IHR WOLLT. Dies gilt für alle – Männer, Frauen, Freheitsliebende, Umweltschützer, Metzger.
        (Und ganz nebenbei: unser Kapitän wird auch unter allen Besatzungsmitgliedern gewählt – stell Dich zur Wahl, hier hat jeder eine Chance; das ist hier schleßlich nicht die CDU).
        Also: wenn Ihr von einer Partei nicht vertreten werden wollt, dafürgibt es genug andere Parteien. Wenn Euch Eure Themen jedoch wichtig sind, dann macht sie zu Piraten Themen – das ist ausdrücklich gewünscht. Gestaltung ist gefragt, Nörgeleien gibt es überall genug.

        Sorry für die harten Worte, aber untätige Unzufriedene gehen mir ein wenig auf die Nerven. Es gibt hier eine seltene Chance, Eure – wenn Ihr das wollt – Partei nach Euren Vortellungen zu gestalten, und stattdessen wird hier geklagt, das nicht andere Eure Meinung schon vertreten habe.

        IHR SEIT DOCH DER SOUVERÄN, ALSO WERDET AKTIV.

        schönes WE,

        R.

        PS: Mir fehlen die Umweltthemen selbst ein wenig, daher fand‘ ich den Entschluß, bei programmfremden Themen mit den Grünen zu stimmen recht angenehm.

  2. Danke für die konstruktive Kritik!

    Hier einige Gedanken:

    # zur rechtlichen gleichstellung von homosexuellen lebensgemeinschaften mit der traditionellen ehe
    -> Hier prophezeie ich dir, dass die Piraten dafür stimmen werden, zwecks Gleichberechtigung
    # zur stärkung der rechte von menschen mit beeinträchtigungen
    -> Da ich nicht einschätzen kann ob hier (gesetzgebungstechnisch) Handlungsbedarf besteht würde ich einen Betroffenen fragen. Note to myself: Möglichst bald mal den Kollegen fragen…
    # zu gesetzen zur konsequenten rechtlichen gleichberechtigung der geschlechter
    -> Stimmen wir mit sicherheit dafür sofern sie nicht in positive Diskriminierung ausarten.

    piraten denken nicht an barrierefreiheit
    -> Überspitzt gesagt: Unser Standpunkt zur Rettung des Zaunkönigs fehlt auch noch. Klar ist das kein Vergleich, aber man kann nicht alles auf Anhieb im Programm haben. Diskutiere, mach Vorschläge, dann kannst du das ändern. 🙂

    Die Gleichschaltung von PiratInnen zu „Piraten“ behagt mir auch nicht so recht. Der aus meiner Sicht richtige Ansatz wäre mal ein Stimmungsbild von allen Piratinnen (ohne großes i) einzufordern was sie wollen.

    • danke für die rasche antwort auf meine frage zu abstimmmverhalten der piraten. ich denke auch, dass es schwer ist, alles auf dem schirm zu haben, was in einem programm der piratenpartei verankert werden kann. doch denke ich, dass die barrierfreiheit als ziel für eine netzpartei elementar sein sollte.
      auf das ergebnis des stimmungsbildes bin ich gespannt.
      lg danilola

      • Ich stimme zu dass Barrierefreiheit ein wichtiges Thema ist. Allerdings sollte man das nicht nur auf das Netz beziehen. Im Internet machen die Webdesigner die Barrierefreiheit, als Partei können wir dazu aufrufen die Technik entsprechend zu gestalten und entsprechende Vorhaben ggf. zu fördern bzw. vormachen wie es richtig geht. Aber nicht nur das Netz auch das ganze Leben sollte Barrierefrei gestaltet werden und zwar in vielerlei Hinsicht.

      • @Alex
        ich bin deiner meinung. und ich denke, dass die wichtigkeit von barrierefreiheit ein punkt für ein wahl- und parteiprogramm sein sollte.
        lg

  3. Gleichstellungsfragen treten ab da in den Hintergrund wo egal ob Männlein oder Weiblein Verdächtig und Terroristen sind. Am besten wäre es du beteiligst dich im wiki (das kann jeder auch ohne Parteimitgliedschaft) und du legst gleich die Linie vor!
    Dann kann man Satzungsanträge für das Programm daraus ableiten was die Piraten auf Dauer dann wählbar für dich machen müsste.

    Lösung aller gesellschaftlicher Probleme mit einer Art „Schwarmintelligenz“ das wäre mein Traum… Wenn du uns unterstützen würdest, dann könnten wir das Genderthema schonmal anpacken, oder?

    Egal wie es ausgeht, danke für den schönen Beitrag, konstruktive Kritik ist sehr willkommen atm 🙂

    ciao ciao

  4. Danke! Genau die gleichen Gedanken gehen mir auch durch den Kopf!
    Seitdem eine Freundin von mir Pressearbeit für die Berliner Pirat_innen macht, und ich ihrem Urteilssvermögen vertraue, tendiere ich zwar wieder in deren Richtung, aber geklärt werden müssen diese Fragen schleunigst.

    Allerdings muss ich da Christian zustimmen: es hält dich keine Person davon nicht selbst aktiv zu werden!

  5. Pingback: Wahlwerbespot: Ich bin Pirat « Kellergeschoss

  6. Also, aus dem aktiven Piratenleben kann ich Dir nur berichten,
    daß wir durchaus Piratinnen haben.
    Das sind ca. 15%.
    Das liegt eigentlich an jedem selbst, ob er/sie sich engagiert.

    Wir machen da eigentlich gar keine Unterschiede, jeder kann sich einbringen.
    Warum das manche Frauen (wie Du) nicht machen, kann ich auch nicht so ganz verstehen, schließlich gegen die Bürgerrechte jeden etwas an.

    Ökologische Themen haben die großen Parteien alle in ihren Programmen. Ja, und? Hat das was genutzt?
    (Gilt auch für diverse andere Themen.)
    Ändert sich etwas, wenn wir reinschreiben: „Wir sind für regenerative Energien.“ wie alle?
    Sind wir. Wie alle.
    Werden wir noch reinschreiben. Wie alle.

    Wenn Du beigetreten wärst, hättest Du es längst reinschreiben können.
    Warum zierst Du Dich so? Warum reitest Du so darauf herum, daß Du eine Frau bist?
    Das stört hier keinen, Du bist genausoviel wert wie jeder andere.
    Wir sind in erster Linie dafür, daß jeder mitmachen kann.
    Und mitmachen sollte.
    Zier Dich nicht, Dein Geschlecht ist keine Behinderung.

    • Ich glaube du solltest dich etwas mehr über den Autor dieses Artikels informieren, bevor du von „darauf herumreiten“ und „Frauen wie Du“ sprichst.. Gendertrouble!

    • endlich mal eine zahl zu dem anteil der piratinnen. danke dafür. ich stimme dir zu, dass bürger_innenrechte jede_n etwas angehen, dass bedeutet für mich aber nicht zwangläufig, dass ich in jeder politischen organisation mitarbeiten kann.

      ich denke, dass eine partei die sich mit internet- und kommunikationstechnologien beschäftigt nicht um die auseinandersetzung mit technik und umwelt herum kommt. darum ging es in meinem kritikpunkt. ob diese auseinandersetzung sich auf ein ja zu regenerativen energien beschränken kann, wage ich zu bezweifeln. einige vorschläge habe ich ja bereits aufgezeigt. lg

      • Du hast dich doch schon ausreichend selbst karikiert.

        Wenn Frau sich nicht beteiligen möchte ob der niedrigen Frauenquote, wird sich diese auch nicht erhöhen. Und dem Statement von Flexi schließe ich mich an: Was nützt es, Aussagen wie „Wir setzen uns für XY ein“ ins Parteiprogramm aufzunehmen und es doch nicht umzusetzen, wenn man in der Verantwortung ist, so wie es in der gestrigen Politik üblich war? Basisdemokratie funktioniert anders. Du hast die Zeichen der Zeit wohl noch nicht erkannt. 🙂

        Schon mal auf die Idee gekommen, dass manche Damen es schätzen, als Pirat und nicht als Piratin bezeichnet zu werden? Aber das passt möglicherweise nicht in dein Denkschema.

        Was das Thema Barrierefreiheit angeht, gebe ich dir vollkommen recht, da muss eine „Nerd-Partei“ die Vorreiterrolle einnehmen!

        Aber wenn man sich nicht einbringt, hat man auch kein recht, andere zu kritisieren.

      • @jean
        mit deinem „selbst karikiert“ kann ich nichts anfangen. was meinst du? scheinbar habe ich die zeichen der zeit nicht erkannt. was sind diese zeichen, von denen du sprichst?

        und sicher weiß ich, dass sich einige frauen geschlechtergerecherter sprache gegeüber kritisch verorten – und?

        erschreckend finde ich deine letzte bemerkung: „Aber wenn man sich nicht einbringt, hat man auch kein recht, andere zu kritisieren.“ kritiker_innen in die schranke zu weisen und ihnen die meinungsäußerung zu verbieten ist einem piraten absolut unwürdig und schreit nach ändern. wo beginnt für dich das einbringen?

    • #Ändert sich etwas, wenn wir reinschreiben: „Wir sind für regenerative Energien.“ wie alle?
      Sind wir. Wie alle.

      Falsch. Einfach falsch!
      Die Parteien, die eine Subventionierung der Atomkraft befürworten, schaden direkt der Forschung von regenerativen Energien und sprechen sich damit indirekt dagegen aus!
      Viele sind einfach der Meinung, dass diese Engergieformen zu teuer/zu unpraktisch/zu ertraglos sind etc. (was erwiesenermaßen falsch ist 😉 )
      Es ist auch falsch, dass ökologische Themen nichts bringen… Die SPD hat z.B. den Atomkraftausstieg ins Rollen gebracht. (btw. ich bin kein SPDler^^)

      • also meiner Erinnerung nach warn das die Grünen, ohne die die SPD das sicher nicht gemacht hätte. Andererseits haben ebendiese inzwischen (in Hamburg) gezeigt, dass sie auch mal sogar in Umweltfragen alle Prinzipien über Bord werfen um nur an die Macht zu kommen, somit sind die auch schon bei den „Etablierten“ und deren Methoden und Wertefreiheit angekommen.

  7. Die Frage nach den ökologischen Themen ist für mich so eine Sache für sich, denn es gibt immer zwei Seiten die man bedenken muss: Der direkte Einsatz bei ökologischen Themen und der indirekte.

    Wenn die Piraten wirklich den Patentwahninn bekämpfen, führt das unweigerlich zu einem größeren Austausch von Forschung, was wiederum für die Erschaffung neuer umweltfreundlicher Technologie sehr bedeutend ist. Ebenso sehe ich den Kampf gegen Patente auf Tiere oder Gene als ein sehr wichtiges Kriterium an. Verhindert man eine Monopolisierung des Marktes durch wenige Firmen die Patente auf Lebewesen besitzen, so fördert man gleichzeitig diejenigen die sich gegen Genprodukte wehren. Ein gutes Beispiel habe ich neulich im TV gesehen. Eine Firma patentiert sich bestimmte Gensequenzen bei Schweinen, die nur nach ihrer Zuchtmethode in der Kombination vorkommen… das sagt zumindest die Patentschrift… In Wahrheit kommt diese Sequenz bei nahezu allen Schweinen vor… Ist das Patent jedoch erteilt, muss man für jedes Schwein Gebühren bezahlen, egal ob man es nun von einer Firma aus irgendeiner Genzucht gekauft hat oder nicht. Fazit: Aus Angst vor Patentklagen kaufen gleich alle direkt Schweine beim Monopolinhaber… In Amerika ist das inzwischen übliche Praxis, was auch dazu geführt hat, dass sich dort viele Bauern nicht mehr trauen etwas anderes zu pflanzen als den teuren genmanipulierten Mais…

    Insofern würde ich der Aussage, dass der Piratenpartei die ökologischen Themen nicht liegen nicht unbedingt unterschreiben wollen.

    Das Ein-Themen-Partei Problem in Punkt 2 finde ich immer etwas altmodisch … ich denke der Zukunft gehört nicht mehr eine Partei die alles abdeckt, sondern eher die Spezialisierung kleinerer Parteien auf bestimmte Kernbereiche. Wenn die Regierung aus Teams von Spezialisten besteht und es irgendwann einmal Sanktionen für Entscheidungen gibt, die gegen das Allgemeinwohl oder das Grundgesetz verstoßen, dann wird glaube ich ein Schuh draus.

    Das Problem am jetzigen System ist wohl mehr, das 1000 Leute die bestenfalls zu vielen Themen ein gefährliches halbwissen besitzen eine Politik machen, die mehr an die Bedürfnisse von Lobbygruppen angelehnt wird als an das was der Bürger wirklich will.

    Wenns nach mir ginge würde man sowieso keine Parteien mehr wählen, sondern Themen… aber das ist eine andere Geschichte.

    • danke für die wichtigen ergänzungen und den aufgezeigten verknüpfungen von patentrechten und umweltthemen. mir ging in meiner kritik weniger darum zu sagen, dass piraten sich nicht in der umweltpolitik engagieren, sondern darum, dass sie zu einigen ihrer zentralen punkte umweltpolitik nicht konsequent mitdenken.

      den zweiten ansatz themen zu wählen finde ich sehr spannend. wie genau läuft das dann deiner meinung nach ab?

      • Ist bisher nur so eine Idee gewesen die mir mal irgendwann gekommen ist als ich darüber nachdachte was Politiker so alles versprechen um am Ende doch nicht das zu machen was vor der Wahl versprochen wurde.

        Ich fand es einfach wichtiger eine grundsätzliche Richtung anzugeben statt ein Gesicht oder „das was ich immer wähle“ anzukreuzen.

        Wenn es nun ganz einfach formuliert bei jeder Wahl nicht die Möglichkeit gäbe eine Partei zu benennen, sondern stattdessen 5 Themen anzukreuzen sind, die einem besonders am Herzen liegen, so sähe unsere Parteilandschaft doch ganz anders aus.

        Diese Geschichte mit den Themen hat natürlich auch so seine Nachteile, weil man wieder alles in Autosuggestive Sätze verpacken kann, aber da könnte man dann natürlich wiederum eine Kontrollinstanz für einsetzen die die Themen neutral hält. Am Ende kommt dann dabei raus, dass sich speziell für die Themen gebildete Gruppen aus Spezialisierten Fachkräften hinsetzen und Lösungen suchen.

        Parteien sind wie ich schon schrieb nicht so ganz das was ich mir vorstelle. Eine Partei wie die CDU, die knapp an die 40% aller Wähler hinter sich hat, vertritt in meinen Augen nur einen Teil der Menschen die sie wählen mit 3 Kernthemen… der Rest fällt hinten runter. Möchte ich zum Beispiel eine Debatte über die Gleichstellung und Gleichberechtigung ebenso gerne wie eine Klärung der Rentenerhöhungen, das bedingungslose Grundeinkommen und die Abschaffung von Atomkraftwerken, so bleibt mir eigentlich kaum eine Partei denen ich die volle Kompetenz für alle Bereiche zutraue. Also wähle ich das Thema was mir am wichtigsten ist und suche vielleicht noch einige Übereinstimmungen, während andere Dinge dann über Bord gehen. Die Politik legitimiert somit ihren Auftrag mich in Punkten zu vertreten mit denen ich kaum übereinstimmen würde…

        Als Beispiel nehme ich mal zwei Dinge:
        Wer Geld hat, ein Unternehmen führt und Steuern sparen will, der wählt mit großer Wahrscheinlichkeit FDP. Die FDP wird warscheinlich mit der CDU koalieren. Wenn unser Unternehmer nun die FDP wählt wird das quasi als Auftrag verstanden die Atomkraftwerke länger laufen zu lassen. Könnte man nach Themen wählen würde nach meiner Einschätzung ein sehr großer Teil der Menschen sein Kreuz gegen Atomkraftwerke setzen. Da es dafür aber derzeit nur eine kompetente Partei gibt der man in anderen Punkten nicht diese Kompetenz beimessen wird, wählt man die Partei die das meißte der eigenen Präferenzen abdeckt.

        Das System an sich ist ungerecht, weil man dazu gezwungen wird Entscheidungen für oder gegen etwas zu treffen, egal was man tut.

        Darum spreche ich auch gerne für die Piraten als ein Themen Partei, denn die Kompetenz ist da wirklich groß. Ich weiß also garnicht ob es so sinnvoll ist sich wirklich zu 100% mit allem zu befassen.

        Stattdessen könnte man wie gesagt Themen wählen und die Themen werden zum Auftrag an die Regierung. Eine Expertengruppe berät über gute Strategien die dann wiederum in Berlin präsentiert und diskutiert werden. Hierbei ist nun allerdings wieder entscheidend, dass es keine richtige Form von Großpartei und Wahlgezänke mehr gäbe. Ebenso müsste Lobbyismus strikt verboten sein. Die Ausgearbeiteten Strategien werden öffentlich zur Diskussion gestellt und im Bundestag wird beraten wie man eine Lösung umsetzen könnte.

        Das ganze ist natürlich nur eine romantische Vorstellung von mehr Demokratie und mehr Selbstbeteiligung, aber derzeit kann man nur in Dimensionen denken die einen nicht weiter bringen und zu Frustration führen… selbst WENN die Piratenpartei die 2,4 Mio Stimmen bekommt um die 5% Hürde zu knacken, so sind 5% und die damit verbundenen Sitze im Bundestag natürlich immernoch eine Stimme mit relativ wenig Gewicht, obwohl Freiheit und mehr Demokratie und Selbstbeteiligung sehr erstrebenswerte Positionen sind, die man bei der Wahl von Themen warscheinlich deutlich besser Gewichten könnte. Derzeit haben die Piraten optimistisch gesagt einen schweren Weg vor sich, aber ich denke es ist der richtige Weg. Wenn ich meine Oma frage, was sie ankreuzen würde bei 5 Themen zur Politik käme sicher eine Antwort wie „Renten müssen sicher sein, Atomkraftwerke sollen weg, Freiheit und gelebte Mitbestimmung, verbot von Tierversuchen, bessere Versorgung von Kranken im Alter“ … so wählt sie dann CDU oder SPD… wegen der Rente… und das obwohl Tierschutzpartei und Piraten hier genauso ihre Berechtigung hätten.

    • @flo
      danke für deine ausführliche darstellung der themenwahl. ein spannender ansatz – finde ich. lg danilola

  8. Ein schöner Beitrag, aber einige Kritikpunkte verstehe ich nicht ganz.
    Gut, die Piratenpartei hat (noch) keine Antworten auf alle politischen Fragen im Land, aber macht sie das unwählbar? Ich glaube nicht. Denk immer daran: Du hast zwei Stimmen. Du musst ja nicht gleich beide Stimmen der Piratenpartei geben. Gib doch deine Erststimme einem Direktkandidaten einer anderen Partei, von der Du glaubst, diese vertritt die Themen am besten, die die Piratenpartei (noch) nicht im Programm hat, die dir aber wichtig sind und gib deine Zweitstimme der Piratenpartei um deutlich zu machen, dass Dir ihre Themen auch sehr am Herzen liegen.

    Was die Geschlechterverteilung angeht: Momentan ist die Piratenpartei noch von Männern dominiert. Doch wenn wenn sich alle Frauen davon abgeschrekt fühlen, wie soll sich dann an dem Geschlechterverhältnis jemals etwas ändern?! Also: Beteilige dich an der Piratenpartei (dafür muss Du nicht mal Pateimitglied werden) und sorg selbst dafür, dass die Geschlechterverteilung ausgeglichener wird. Dann erledigen sich solche Meinungen wie die von diesem „Maskulist“ auch ganz von selbst.

    • auch dir danke für die einladung mich in der piratenpartei zu engagieren. ich werde in der nächsten zeit leider nicht dazu kommen und meine politischen willensbekundung auf das abgeben meiner stimmenbeschränken.

      ich hoffe, dass auch innerhalb der piratenpartei aktionen und diskussionen entstehen, die sich intensiver mit genderfragen auseinandersetzen. neben der inhaltlichen auseinandersetzung gibt bisher einige gute erfahrungen mit quotierungen, redner_innenlisten, förderprogrammen, etc. in anderen parteien.

      • Du machst wohl Witze?
        Welche Partei hat denn ‚gute Erfahrungen‘ mit Quotierungen gemacht?
        Die Grünen sind das Paradebeispiel für Männerdiskriminierung und Frauenförderung (ich war lange genug aktives Mitglied und weiß wovon ich rede). Trotzdem haben die Grünen gerade mal einen Frauenanteil von 37% unter ihren Mitgliedern. In den grünen Vorständen auf Landes- und Bundesebene sind über 60% Frauen, von den Abgeordneten sind 55% Frauen. Frauen können auf alle Listenplätze gewählt werden, Männer nur auf die geraden usw. usf. Jede(r ) Interessierte möge sich das Frauenstatut der Grünen durchlesen. Und trotzdem nur 37% Frauenanteil – und mehr bekannte grüne Männer als Frauen gibt es auch noch.
        Neenee – Gleichberechtigung bedeutet gleiche Startbedingungen für alle, nicht daß alle gleichzeitig in’s Ziel kommen. Solange Frauen (auch wie Du) nicht bereit sind, sich im gleichen Maße wie Männer parteipolitisch einzubringen, bin ich gegen Quoten. Und sobald sie es tatsächlich tun, braucht’s auch keine Quoten mehr.

  9. Ich habe ja gestern Abend schon signalisiert, dass mich Dein auf Twitter angekündigter Beitrag sehr interessiert, Danilola. Ich bin leider jetzt erst dazu gekommen, ihn zu lesen und möchte Dir dafür danken, dass Du so präzise schilderst, warum Du die Piraten in der momentanen Situation nicht wählen kannst.

    Meinen Vorkommentatoren möchte ich für ihre Anregungen danken, denen ich eigentlich nicht mehr viel hinzufügen kann. Außer vielleicht diese Frage:

    Was wäre denn die Alternative für eine sich gerade erst formierende Partei, die sich zwar glücklicherweise mit der Herausforderung einer rasant wachsenden Mitgliederzahl konfrontiert sieht, die aber noch kein komplettes, und auch nicht alle wesentlichen Punkte umfassendes Programm zu bieten hat? Gar nicht antreten und den Parteien das Feld überlassen, die jene Themen, die Piratinnen und Piraten sehr wichtig sind entweder überhaupt nicht bedienen, oder sie sogar gegen den Willen und die Überzeugung jener Community umsetzen wollen (freiheitliche Bürgerrechte im Netz, Novellierung des Urheberrechts)?

    Ich verstehe Deine Bedenken aber sehr gut, Danilola. Und wenn Du die Ressourcen dafür frei hast, wäre es sicher eine große Bereicherung für die Programmdiskussion der Piratenpartei, wenn Du Ansätze Deiner oben formulierten Forderungen als Diskussionsvorschlag ins Piraten-Wiki einbringen könntest, ohne dass Du Dich deshalb auch gleich zu den Piraten bekennen müsstest, deren Grundideen Dir ja trotz allem gar nicht so fern sind.

    • hallo markus, danke für dein feedback. ich denke, dass die piratenpartei einige wesentliche punkte in ihrem programm verankert hat, die sie auch für mich zu einer möglichen alternative werden lassen könnten. und das die piratenpartei es geschafft hat in so kurzer zeit viele neue pirat_innen zu gewinnen ist eine beachtliche leistung. und ich hoffe, dass sich diese partei in der politischen landschaft verankern wird und durch ihren inhaltlichen fokus eine bereicherung der diskussionen darstellt. doch solange ich die von mir aufgeführten kritikpunkte feststelle, kann ich mich nicht vollends für die pirat_innen erwärmen.
      leider habe ich derzeit wenig kapazitäten, um an der gestaltung der pirat_innen mitzuwirken und beschränke mich auf die abgabe meiner stimmen.

  10. Gut so!
    Es ist höchste Zeit daß endlich, endlich eine Partei in den Bundestag einzieht, die gegen den ganzen Gender-Quatsch immun ist. Würde die Piratenpartei sich mit Quoten-Feministinnen, Gleichstellungsbeauftragten u.ä. „schmücken,“, wäre die Partei schnell am Ende.
    Die Wähler der Piraten bestehen zu 90-95% aus Männern, und das ist auch gut so. Sollen doch die Damen weiterhin zusätzliche Frauenparkplätze und gut dotierte Quotenjobs fordern und SPD oder die GRÜNEN wählen, während sie von den Piraten überholt werden.

  11. Vorschlag zur Güte: wenn der Frauenanteil der Parteimitgliedschaften über 50% liegt sprechen wir von Piratinnenpartei. Also Mädels, klarmachen …

  12. Zu der Geschlechterfrage..
    Ich wüsst auch ganz gerne wo die Frauen bleiben beim Thema PiratenPartei.
    Es ist ja nicht so das diese Themen nur für Männer sind.
    Und doch habe ich kürzlich eine onlineumfrage gesehen
    (grad leider kein link da, daher müsst ihr mir glauben)
    Da wurde auch in geschlecht und alter unterschieden.
    Da ist es so gewesen das der grösste Teil der Frauen Ihre Stimmer der Tierschutzpartei gegeben hat.
    Also ich halte es nicht für ein versäumnis der Piraten, sondern für eines der Frauen das diese dort nicht so präsent sind

  13. na dann wähle halt eine der anderen parteien

    wenn männer für sich eine partei gründen, dann sollte das ok sein, denn es gibt genügend andere parteien: cdu, csu, spd, grüne, linke die sich nur für frauenthemen interessieren und die vertreten aber null für männer machen

  14. Wenn Frauen bei den Piraten mitmischen wollen, sollen sie das tun. Ohne Quote, dafür auf der Grundlage von Leistung und Engagement. Da Frauen bekanntlich alles können und vor allen Dingen alles besser, dürfte es ja gar kein Problem sein, sich entsprechend in Szene zu setzen. Was allerdings aufhören muss, ist, dass sich die Mädelz ständig und in allen Belangen zum Jagen tragen lassen. Das kann es nicht sein. Entweder ihr habt was auf der Pfanne, dann macht gefälligst was, oder ihr seid unfähig und damit auf die Permanentpampers angewiesen, dann haltet den Mund. Die Zeiten des Rosinenpickens sind (bald) vorbei. Die Piraten sind erst der Anfang.

  15. „Man kann Interesse für bestimmte Berufe oder Politik nicht „gendern“!“ stimmt. Soll die Piratenpartei nach Quotenfrauen suchen, mit denen sie dann solche Billigstimmen wie deine ergattern, oder was? Wenn eine Frau bei den Piraten mitmachen will, sollte das wohl kaum ein Problem sein. Aber nein, stattdessen regt ihr euch über diesen Pseudo-Gleichberechtigungsscheiß auf und fordert irgendwelche Drecksquoten.

  16. Seit wann sind denn die Themen Bürgerrechte, Demokratie, Freiheit Männerthemen? Oder wollen die Frauen überwacht werden? Soll der Staat jetzt die Rolle der Väter und Ehemänner der 50er Jahre übernehmen und die armen Frauen vor der bösen Realität schützen?

    Ich hab leider gesehen was bei Grünen, Linken und SPD und langsam jetzt auch bei den Schwarzen die Gleichstellungspolitik angerichtet hat und mit was für Quotentussies und Ihren männlichen Lakaien wir uns rumärgern dürfen. UvdL, Merkel, Roth, Zypris als Spitze des Eisbergs, von den männlichen Zuarbeitern wie Guttenberg, Steinmeier und co mal ganz abgesehen. Die Liste lässt sich ewig fortführen. Den Vogel schießt derzeit die SPD mit ihrer zukünftigen Verteidigungsministerin ab. Eine Frau ohne jeglichen Bezug zur Bundeswehr die an der Wehrpflicht festhält und diesen sogar noch gut findet (scheints nicht gut genug als da auch für Quotenfrauen zu sorgen).

    Meinst du wirklich Frauen sollten sich erst in Parteien einbringen wenn sie mit einem roten Teppich, garantierten Posten und einem politischen Frauen-Einschleim-Programm das sich Gleichstellung nennt, geködert werden? Sind die Männer in der Partei die bis jetzt die ganze Arbeit geleistet haben so viel weniger wert (wie sie es übrigens bei allen etablierten Parteien tun, sogar bei den Grünen (2/3 Männer)) ? Ich denke nicht. Warum immer dieser Trennung nach Mann und Frau. Warum nicht einfach Menschen oder in unserem Fall Piraten.

    ARRRR!!!

  17. Ich halte es ebenfalls für ein Versäumnis der Frauen, dass in der Piratenpartei keine Frauen zu finden sind. Ich finde es auch kein Versäumnis der Piratenpartei in der vereinehmenden Frauenfrage mit den anderen Parteien gleichzuziehen, sondern in der Geschlechterfrage im Gegensatz zu den anderen Parteien die ungestellte Männerfrage angehen. Wer meint sie könnte nur Parteien wählen die all ihre Gleichstellungs- und Gleichberechtigungsenergien einzig und allein in die Frauenfrage investieren, die kann ihre Stimme der feministischen antimaskulistischen (und damit Gegner der Gleichberechtigung von Männern) Parteien, allen voran, Die Linken, Grüne, SPD geben.

    Übrigens finde ich es traurig wie Feministinnen sich immer wieder gegen die Gleichberechtigung und Gleichstellung von Männern äußern, diffarmierend wirken und keinen autonomen Platz dafür lassen wollen. Ein Grund warum für mich Parteien die sich nur auf die Frauenfrage konzentrieren nicht wählbar sind.

  18. Danilola, wenn dir bei den Piraten die Frauen fehlen, dann engagiere dich, und schon werden es mehr!

    Die Piratenpartei ist eine Partei mit vielen Männern, weil nur wenige Frauen mitmachen. Das liegt aber nicht an der Partei, sondern am fehlenden Engagement der Frauen.

    Schade! Ich würde gerne 50 Prozent bei den Treffen sehen, nicht nur jungen Internet-Freaks. Wo bleibt ihr, Frauen?

    Interessiert ihr euch nur für die Kücheneinrichtung und die neueste Mode, oder darf es auch mal ein bisschen Politik sein? 🙂

  19. Watt bin ich froh das die Piraten sich nicht darin engagieren Frauen alles zu schenken.

    Wie peinlich wie die schwächlichen Frauen ständig nach Hilfe, Unterstützung, den Vater Staat und sonstiger betüttelung rufen.

    Ich dachte sie sind selbständig, frei, stark, Powermässig, total Taff und super..

    Und der Ökoschwachsinn sollte nicht berücksichtigt werden. Ist Hysterie.

    /ajk

  20. Auch im 21. Jahrhundert sind Frauen halt nicht dazu im Stande, wenigstens irgendetwas mal selber gebacken zu kriegen.

    Nur laut rumjaulen, man möge sie zum Jagen und in Führungspositionen tragen – das geht immer.

    Gründet doch eure eigene Partei. Und vergesst dabei nicht, dass da dann auch 50% Männer in den Führungspositionen vertreten sein müssen, ja?

    Ihr arbeitet – die führen. Ok?

  21. Hallo Danilola,
    nicht wundern über den Maskulisten-Quatsch, den hier manche von sich geben; Dein Posting wurde auf g.e.n.d.e.r.a.m.a. etc. verlinkt, danach stürzen die sich immer auf die „bösen“ Feministinnen.
    Einfach nicht beachten, dann verziehen sie sich wieder…;)
    LG,
    Elke

    • Wovon träumst du nachts? Hier mögen wir uns vielleicht verziehen. Im Generellen sicher nicht. Ihr seid reif und wir haben die Schnauze voll. Tertium non datur!

    • Elke, bist Du Selbstbewusst? Selbständig? Eine Powerfrau? Die F-Klasse? Ja?

      Dann zieh Deinen Finger aus den Arsch, krempel die Ärmel hoch und gründe eine Partei.

      Oder äussert sich die Selbständigkeit darin das man sagt die Männer sollen gefälligst Frauen in die Partei tragen? Ist Euch klar das dies NICHT Selbständig ist?

      Meine Erfahrung ist, das Frauen nicht so selbständig sind wie Männer. Das sie vieles gar nicht wollen und mehrheitlich nur Kinder haben wollen. Was auch ok ist, nur sollen sie nicht so tun als würden sie genauso hart und krass arbeiten wie Männer (Die es meistens für ihre Frauen und Kinder machen) und die Männer sie von allem abhalten.

      Richtige Männer, auf die es ankommt akzeptieren nur eines. Leistung!

      /ajk

      • ey, alter, kriege du erstmal ein kind und ziehe es auf, dann weißt du, dass nicht nur das was du tust arbeit ist – mit ein bisschen empathie und weniger männlich-chauvinistischem, „ich-hab-den-größten“ mackertum könnte das auch klappen. das wäre mal ne leistung!

        dein faschistoider sozialdarwinismus und demokratie passen nicht zusammen. wenn du den fressen-und-gefressen-werden-zustand hergestellt hast, pass mal auf, dass du nicht vom nächsten bären verspeist wirst.

        was du und manch andere hier von sich geben hat nichts mehr mit gleichberechtigung und geschlechterkritik zu tun, die auch männer einschließt, sondern orientiert sich am reaktionären, biologistischen geschlechterbild der reps u.a. singulär gute ansätze gehen da unter. die meisten feministinnen beschäftigen sich auch ernsthaft und kritisch mit diskriminierung von männern und genereller geschlechterdoktrin. von dir und dem größten rest der sog. maskulisten kann das leider nicht behauptet werden, denn da „herrscht“ feindseligstes schwarz-weiß denken.

        zum glück gibts auch noch männer, die sich der asozialen macker-doktrin nicht hemmungslos anpassen und dann noch glauben, sie seien selbständig^^, männer, die nicht „herren“-rasse schnaubend durch die gegend rennen wie ein kleiner nationaler sozialist.
        sozialdarwinismus ist keine leistung, sondern ein verbrechen!

    • Natürlich, ohne Genderama wäre ich hier sicherlich nicht gelandet. Aber scheinbar hat man Angst vor der Meinung von außen die man lieber nicht beachten will bis man wieder alleine und ganz unter sich in der Meinung bestärken kann.

      • wie kann ich angst von meinungen haben, die aus einem nicht näher bestimmten außen kommen, wenn ich einen frei zugänglichen blogeintrag ins netz stelle. oder meintest du mich nicht mit „man“?

    • Maskulisten? Feministinnen? bitte was ist den sachlich zum Thema zu sagen…?

    • Davon träumst du, das wir uns verziehen! Wir haben euerem treiben viel zu lange tatenlos zugesehen. Jetzt gibt es Gegenwind.

      • @rechtlos wo bitte liest du das mit dem „verziehen“ und was meinst du mit „eurem treiben“?
        mit gegenwind meinst du wahrscheinlich „anonymes stänkern“, oder?

    • Zitat von Elke:
      „Hallo Danilola,
      nicht wundern über den Maskulisten-Quatsch, den hier manche von sich geben; Dein Posting wurde auf g.e.n.d.e.r.a.m.a. etc. verlinkt, danach stürzen die sich immer auf die „bösen“ Feministinnen.
      Einfach nicht beachten, dann verziehen sie sich wieder…;)
      LG,
      Elke“

      Das ist sehr typisch meines Erachtens: Kein einziges Argument. Stattdessen diffamierende Zuschreibungen und Etikettierungen. Selbst wenn Adolf Hitler hier kommentieren würde, käme es auf die Argumente an!!!

      Interessant ist auch die Unterstellung der Sichtweise „böse Feministinnen“. Nämlich angesichts der Rhetorik von Elke, die von „Maskulisten-Quatsch“ redet und davon, daß „die sich schon wieder verziehen“ werden oder daß man „die nicht beachten soll“.

      Ich bin kein Maskulist, bin auch nicht der Meinung, daß es so etwas bedarf, und finde trotzdem Genderama ausgezeichnet, weil es nicht um Männer oder Frauen geht, sondern um eine humane Gesellschaft, die JEDER Benachteiligung kritisch gegenübersteht. Und auch keine Pseudo-Benachteiligungen erfindet und zwanghaft Frauen idealisiert und entsprechende Ungerechtigkeiten konstruiert.

      Was ist das für ein Rhetorik, Elke? Deine Vorwürfe treffen auf Dich zu.
      Der Beitrag von Elke ist ein gutes Beispiel dafür, wie diese Menschen in einem ideologischen Kokon leben und die Welt in Gut und Böse einteilen, statt argumentativ und sachlich zu diskutieren. Es ist häufig sehr beklemmend, was dann für Kommentare kommen, die zeigen, daß diese Menschen zwanghaft wegsehen und nicht verstehen wollen.

      gender-ideologie.de

    • Ah, das erklärt diese Masse an Trollen hier – wunderte mich schon, denn diesen pubertären präpotenten Anti-Gender-Quatsch habe ich von echten Piraten (und Piratinnen) biclang (zum Glück) noch nicht gehört, und ich habe inzwischen schon einige kennengelernt (sogar hauptsächlich im „echten“ Leben) 🙂

  22. Wer es einer Partei ernsthaft zum Vorwurf macht, daß ihre Mitglieder vorwiegend nur EINEM Geschlecht angehören („… und zwar dem FALSCHEN!“, meine ich die Feministin maulen zu hören), der bzw. die scheint mir mit diesem Geschlecht ganz allgemein so ihre Probleme zu haben…

    Das ist dann aber nicht das Problem der Piratenpartei. Ihr kann man ja nicht einmal vorhalten, sie betreibe MännerPOLITIK oder setze sich ausschließlich für MännerBELANGE ein – so wie sich umgekehrt sämtliche im Bundestag vertretenen Parteien (und nicht nur die) gegenseitig darin zu überbieten versuchen, wo man noch mehr Geld ausschließlich für FRAUENbespaßung verschleudern könnte. Nein, die Piraten betreiben ja nicht einmal so etwas wie „Männerpolitik“; ihr einziger Schönheitsfehler scheint aus der Sicht einiger medial verhätschelter „Alphaweibchen“ zu sein, daß sie zur Zeit überwiegend aus Männern BESTEHT.

    Ja, Mädchen, dann wähl sie halt NICHT und schimpf weiter! Es gibt genügend Frauenparteien, die du wählen kannst; die bislang noch größte ist die SPD. Laß uns Männern doch wenigstens diese EINE Partei, die ohne euch Quoten-Susen auskommt!

  23. Ich hatte zwar auch schon davon gehört, dass die Piratenpartei erfreulicherweise Sympathie für die Anliegen von Männern hat, aber dass eine wirkliche Nähe zur Männerrechtsbewegung besteht, erfahre ich erst aus diesem Beitrag. Ich muss sagen, wenn das tatsächlich stimmt, bin ich wirklich total begeistert !! Praktisch alle im Bundestag vertretenen Parteien geben sich stramm feministisch und marschieren, zum grossen Teil aus Opportunismus, gegen das „Feindbild Mann“, vielleicht ist die FDP dabei gerade noch eine gewisse Ausnahme. Sogar die CDU bejubelt in Gestalt der „Jugendministerin“ von der Leyen die durch eine Studie des Bildungsministeriums nachgewiesene Benachteiligung von Jungs in der Schule. In einer solchen gesellschaftlichen und politischen Situation war es dann aber wirklich nur eine Frage der Zeit, bis endlich eine Partei begreift, dass auch Männer über das Wahlrecht verfügen und dass sie bei Wahlen eben endlich auch unter dem Gesichtspunkt des Einsatzes für Männerrechte ihre Wahlentscheidung treffen. Nochmals danke für den Hinweis – meine Stimme bekommen die „Piraten“ !!

  24. Übernehme doch einfach mal selber die Verantwortung, anstatt nur mit deiner Stimme zu drohen. Wenn alle immer nur ums brennende Haus stehen und jammern, dass es brennt, aber niemand damit anfängt, es zu löschen, bleibt bald nicht mehr viel übrig.

    Momentan kämpfen Feminist_INNEN darum, so viele Plätze wie möglich, um das brennende Haus zu bekommen, da sie ja viel Macht und Privilegien bedeuten und hindern qualifizierendes Personen daran, das Feuer zu löschen.

    Der ganze Genderquatsch ist nichts anderes als ein neuer Zeitgeist. Früher waren es die Monarchisten, Nationalisten, Republikaner, Nationalsozialisten, Sozialisten und heute eben die Feministen. Alle stilisierten sich als Opfer, sprachen von Moderne und glaubten, die Welt auf ihre Gut-Böse-Formel runterbrechen zu können.
    Die gleichen Parolen, die gleichen Behauptungen, Diffamierungen und Lösungen. Waren früher die Franzosen, Adligen, Protestanten, Demokraten, Juden, Kapitalisten die Bösen, so sind es heute die Männer.

    Ist es eigentlich nicht irgendwann mal traurig – wenn du es denn bemerkst – sich komplett einer Ideologie zu unterwerfen und ihre Parolen zu übernehmen (Binnen_I, gender) – ohne selbst Verantwortung für dein Leben zu übernehmen?

    Trete den Piraten bei, setze dich durch und führe diese zusätzlichen Punkte ein.

    Nebenbei:

    Wenn du deiner Stimme nur feministischen Parteien gibtst? Wen wählst du denn da? Wer von CDU, SPD, Linke, Grüne ist denn für dich am feministischsten?

    Ich sehe da keinen Unterschied……eine Antwort wäre allerdings sehr interessant.

    • mir ging es in meiner kritik nicht darum die feministischste partei zu küren, sondern vier punkte aufzuzählen, die mir eine wahl der piratenpartei verunmöglichen. unter anderem gehe ich mit diesen vier themen in die bewertung der anderen programme. ach ja eine antwort auf deine frage: die frauen. 😉

    • Natürlich ist das Haus dann weg. Macht aber nix, weil alle Tatenlosen nachher behaupten, sie „hätten sich eingesetzt“. Der Einsatz war zwar nur verbal, dafür aber engagiert.

      @OP Barrierefreiheit steht bei den Piraten nicht im Programm? Wozu auch, sie wird dort gelebt.

  25. danke für den artikel. die kommentare belegen ja alle kritikpunkte. ach, wäre die quellenrecherche nur immer so einfach 😉

    • Worin belegen sich denn die Kritkpunkte? Das alle Menschen die hier die Kritik kritisieren zur Selbstverantwortung und Selbständigkeit aufrufen?

      Der einzige Grund warum ich in jungen Jahren so kritisch geworden bin gegenüber der Frauenbewegung war, das ich die Ziele des Feminismus mitgetragen habe. Frauen zu ermutigen selbständig und selbstbewusst ihr Leben in die Hände zu nehmen.

      Das haben sie bis heute mehrheitlich auch getan. Sie entscheiden sich für Familie, für Kinder, für einen Mann der mehrheitlich Aufgaben im äusseren übernimmt, während die Frau mehrheitlich die inneren Familienangelegenheiten regelt und lebt.

      Nur Feministinnen scheinen nicht fähig Selbständig zu sein. Oder verstehen unter Selbständig laut zu jammern das sie nicht glücklich sind. Prinzesschen die zu viel Zeit und zu wenig zu tun haben.

      /ajk

  26. Feine Sache, damit haben die Piraten meine Stimme noch sicherer.
    Ich wusste auch nicht, dass die Piraten eine Männerpartei sind.
    Mein Tipp an dich DaniLola (bin über Genderama auf den Blog hier gestoßen) SPD.
    „Wer die menschliche Gesellschaft will muss die männliche überwinden!“

    Ich finde es übrigens in höchstem Maße anständig zu sagen, wenn man von etwas (noch) keine Ahnung hat, sich einer Position zu enthalten. Davon könnten sich die anderen Parteien ein Scheibe abschneiden.

  27. Oh je, Genderama muss ja nur so vor Männern… äh kleinen Jungs ohne jedes Selbstbewußtsein wimmeln. Da schämt man sich ja für das eigene Geschlecht. Aber wenn ihr Piraten wählt, seit ihr wenigstens zu etwas gut.

    Liebe Danilola, lass Dich von diesen Idioten nicht verwirren, die meisten Piraten, die ich kenne sind definitiv nicht solche Idioten. Vielen Dank für Deine konstruktive Kritik. Gib der Partei also bitte noch eine Chance und bring Dich ein! Bei den Berliner Piraten gibts wirklich auch viele nette Frauen.

    • Das zeigt, dass du die Seite nicht kennst. Lies dich mal ein in die Thematik, allein das Thema Bildung und Bildungspolitiker läßt einem die Haare zu Berge stehen.

    • Ich muss mich von dir nicht als Idiot beschimpfen lassen. Mit solchen typisch hohlen Diffarmierungen wie „Jungs ohne jedes Selbstbewußtsein“ gibst du hier ein schönes Kindergartenniveau vor, und das nur um Frauen zu bauchpinseln. Ob wir dann neben Linken und Grünen noch eine Piratenpartei brauchen ist dann doch fragwürdig. Auf jeden Fall war dein Kommentar schon mal in der Hinsicht sehr erbärmlich.

    • kommentar entfernt

    • Unglaublich wie primitiv Menschen sein können…muss wohl mit damit zusammenhängen, dass diese armen Jungs in der Schule so diskriminiert wurden. Da bleibt dann eben nur noch Hass und Verachtung für Andere, um sich selbst noch ein wenig „Selbstwertgefühl“ zu verschaffen. btw :Piraten stehen für Toleranz und Gleichberechtigung von allen gesellschaftlichen Gruppen und zur Hilfe von Schwächeren. Ist also garantiert nix für meine Vorredner…

      • Bei deinem hohen Testosteronspiegel sollten sich vor allem die Frauen vor einem blauen Auge von dir in Acht nehmen.

      • Hmm.. Such mal nach „Frauen sind die besseren..“ im Internet.

        Wie wenig Selbstwertgefühl die Frauen haben, die sich ständig einreden müssen das sie die besseren in allem sind.. (Sogar die besseren Verlierer!)

        Du hast vergessen zu schreiben das die Kerle die hier schreiben kleine Geschlechtsorgane haben und noch nie eine abbekommen.

        Stell Dir vor viele dieser Männer haben Verantwortung übernommen, Familien gegründet und wurden am Ende einfach ausgenommen! Und können ihre Kinder nicht sehen, müssen das ganze Leben arbeiten und das Leben der Mutter mit den Kindern finanzieren..

        Du hast es noch nicht kapiert! Die Männer die „alles Richtig machen“ werden ausgenommen und fertig gemacht, es gibt HUNDERTTAUSENDE solcher Opfer in Deutschland.

        /ajk

    • Soso, also das eine Mutter einem Vater völlig Konsequenzlos unterstellen kann das er das eigene Kind sexuell Missbraucht hat, er seine Arbeit verliert, sein Ansehen in der Gesellschaft, seine Kinder UND diese Kinder auch noch zu der Frau kommen die ihre eigenen Kinder auch noch als Werkzeug für Psychoterror genutzt hat, ist also „toll“ oder wie?

      Stell Dir vor eine Frau sagt das DU sie vergewaltigt hast. Du hattest aber einen schönen Abend mit ihr und ihr habt schön Sex gehabt. Pech! Du wirst verhaftet und musst ins Gefängniss. Alles schon passiert und läuft die ganze Zeit. Nennt man Männerverachtende Gesellschaft.

      Also schleim Dich nicht bei Weibern ein, sondern stehe ehrenhaft zum eigenen Geschlecht, denn die Gesetze und die Gesellschaftliche Stimmung trifft auch Dich!

      Und DU wärst nicht der erste der dann grooooooossse Augen macht wenn er merkt das er als Mann zwar die gesamte Pflicht für Frau und Kinder hat, aber NULL KEINE NIXE Rechte. Du musst zwar Arbeiten um das Geld an Kinder abzuzahlen, aber Du hast kein Recht die Kinder zu sehen. NIe wieder. SIe leben ohne Dich, auch die Frau. Und zwar auf DEINE Kosten! (Und eine neue Familie gründen.. Wenn Du das finanzieren kannst…)

      /ajk

    • …wenn die Geschlechter keine Rolle spielen sollen*, es nach Qualifikation und Engagement geht, dann könnte man ja einfach akzeptieren dass wohl mehr männliche Piraten zur Partei gehören [wollen] als weibliche….

      *(wäre sonst ja sexistisch)

  28. Fein Pirat, so katapultiert man sich im ersten Satz auf das Niveau derer, deren Posts mit „Tussi“ und ähnlich nettem beginnen.
    Schön auch, das selbst der geringste Idiot ausreicht die Blogbetreiberin zu verwirren.
    Edle Helden braucht das Land. 🙂

    Hoffentlich sperrt niemals irgendwer, irgendwann und irgendwo den Zugang zu seit-seid.de .

  29. Es besteht ein Riesen-Unterschied zwischen den etablierten Parteien und der Piratenpatei. Während sich die im Bundestag vertretenen Partien unisono an längst überkommenen Dingen wie Frauenförderung, Frauenquoten, Gender Mainstreaming und Kontrolle des Bürgers klammern, machen die Piraten das exakte Gegenteil. Herrlich erfrischend! Raus aus dem lähmenden Muff der etablierten Parteien. Ein Blick auf die Kandidatenliste der Piraten verrät den Unterschied: Alles gut ausgebildete junge Männer (Durchschnittsalter 32), ideologiefrei und durch ihre Internet-Affinität auch wesentlich weniger von der Systempresse beeinflußt als CDUCSUSPDFDPGRÜNELINKE. Offenbar gibt es ein größer werdendes Potential von Männern, die die Faxen dicke haben, sich von den etablierten Parteien nicht mehr vertreten sehen, und sich den Piraten zuwenden. Letztere wissen, im Gegensatz zu Frau Zypries (siehe youtube video) auch ganz bestimmt was ein Browser ist….

  30. @Pirat: Gebe Dir vollkommen Recht, dass teilweise kindische Verhalten einiger Kommentatoren hier ist beschämend.

    Und für alle, die die weibliche Endung im Namen des Autors dieses Artikels – und offensichtlich auch das Eintreten für eine stärkere Berücksichtigung weiblicher Interessen in der Piratenpartei – falsch interpretiert haben: Daniloa ist ein Mann.

    • Ups, Danilola, natürlich, soviel Korrektheit muss sein. 😉

    • Ein Blick in „Über mich“ und die Hauptseite hätte sicherlich schon früher klären können in welchem Umfeld man sich hier bewegt. Dass man gerade hier bei den Extremgenderisten einen Schrecken bekommt wenn die Piratenpartei tatsächlich auch noch die Frechheit besitzt männliche Interessen aus einer anderen Sicht als der wenn überhaupt der feministischen zu vetreten, dürfte nicht weiter verwundern. Zu allem Überfluss quillt das Piratenforum nicht vor lauter Frauenthemen über und keine Piraten die tagtäglich unumwunden über nichts anderes als Frauen, Feminismus, Gender philosophiert.

      Diese Aufregung hier hätte man sich wirklich sparen können. Jedoch gehe ich davon aus, dass unsere Interpretation von „das Eintreten für eine stärkere Berücksichtigung weiblicher Interessen“ weeeit davon auseinander liegt was Genderisten daraus konsturieren und zurecht biegen. Umso entscheidender wird für mich die Frage wie die Piratenpartei mit der Genderdebatte umgeht.

  31. Hi Danilola,
    ich kann deine Bedenken nachvollziehen. Und zu allen vier Punkten, die du angibst, kann ich nur sagen: sie kümmern sich drum – oder besser auch du kannst dich drum kümmern! Im Moment wird in den überregionalen AGs und den regionalen Squads sehr intensiv diskutiert und die programmatische Weiterentwicklung betrieben. Und jeder ist willkommen mitzumachen (man muss noch nicht mal Mitglied sein!). Genau das unterscheidet die Piraten von den arrivierten Parteien und deshalb engagiere ich mich da auch. Du wirst lachen – gerade gestern hatten wir eine lange Diskussion zum Thema Sprache gendern oder nicht, und ob du’s glaubst oder nicht: 1. die Diskussion haben die Männer angefangen und auch größtenteils bestritten und 2. die Mehrzahl war fürs Gendern. Was ich auch schon gemerkt habe, ist dass die Piraten natürlich unterschiedliche Themengewichtungen haben – einem ist Open Access wichtig, einem nächsten freie Bildung, einem anderen des BGE usw. (vereinfacht ausgedrückt!) Das finde ich aber gerade spannend – von vielen Leuten kann man so einfach was dazulernen. Was auf jeden Fall noch fehlt, da hast du Recht, ist die Genderdebatte. Ab er nur weil es noch nicht im (schnell zusammengeschusterten) Wahlprogramm enthalten ist, heißt das keinesfalls dass kein Interesse dafür da wäre (siehe oben). Wahrscheinlich weißt Du auch nicht das es viele schwule Piraten gibt und auch schon die SchwuPis 😉 Also die Piraten mit diesen wie du sie nennst Maskulisten in einen Topf zu schmeißen ist meiner Erfahrung nach wirklich falsch. Ich kann Dich nur auffordern und bitten, mitzuwirken bei der Behebung dieser Lücke! Über Verstärkung aus dem Bibliothekslager würde ich mich allemal freuen! Herzliche Grüße, library_pirate

    • hallo library-pirate,
      danke für deine rückmeldung. ich werde in den nächsten wochen die entwicklungen bei den piraten interessiert verfolgen. für eine aktivere rolle in der partei fehlt es mir zur zeit an zeit.

    • Gegndert nicht die Sprache. Die Sprache ist schon Geschlechtergerecht gewesen! Unsere Vorfahren haben das schon gut gemacht, und wussten was sie tun.

      Zumal die Deutsche Sprache sogar die Männer im Hintergrund trägt.

      Beispiel:
      DIE Fussgänger (Männlich und Weiblich)
      Der Fussgänger (Männlich und Weiblich)
      Die Fussgängerin (Weiblich)
      Der männliche Fussgänger (Männlich)

      Man muss für die bezeichnung eines Männlichen Fussgänger ein Wort mehr benutzen.

      Weiter ist die Grundlage der Gendergerechten Sprache, das die Sprache Frauen angeblich nicht erwähnt und darum diese in der Gesellschaft „unterrepräsentiert“ ist. Tatsächlich gibt es aber viele Sprachen auf der Welt, auch solche Ohne Geschlecht, oder mit viel mehr Geschlechtlichen Unterscheidungen, auch welche ohne Verben oder sonstige von uns skurrile Konstruktionen.

      Und in ALLLEN diesen Kulturen ist das Weibliche aus der Sicht der Paranoiden Feministinnen unterrepräsentiert.. Seltsam, an der Sprache kann es nicht liegen, denn diese sind völlig anders aufgebaut.

      In übrigen ist Sprache für den Leser, es geh tum Informationsübertragung. Und nicht um die triviale Feststellung das der Mensch zwei Geschlechter hat! Und schon gar nicht um eine Ideologie zu vermitteln. Fangt gar nicht mit diesem Bürgerinnen und Bürgern an. Das ist Unsinn und anstrengend zuzuhören.

      /ajk

      • hat man denn jemals von SteuerhinterzieherInnen, VergewaltigerInnen, DiebInnen gelesen oder von Verbrecherinnen und Verbrechern, Terroristinnen und Terroristen, Schlägerinnen und Schlägern gehört?

        Gender-Sprech ist ideologischer Unsinn

      • und doch gendere ich sprache, da mit sprache sehr viel transportiert und konstruiert wird. falls es dir aufgefallen ist verwende ich den unterstrich und nicht eine durchgängig feminisierte sprache.

      • Aber WARUM genderst Du die Sprache? Es bringt nichts, ich ha Dir ein Argument mitgegeben warum die Vermutung der Feministinnen nicht stimmt, und ausserdem demütigst Du Dich selbst als Mann.

        Du stimmst den fanatischen Feministinnen zu das Männer Jahrtausende Jahre lang Frauen als völlig Rechtlose Wesen wahrgenommen haben und das so etwas wie Liebe, Respekt, Zuneigung und anderes bei Männern nicht existiert hat.

        Ist Dir eigendlich klar das Du so ziemlich die gesamte Menschheitsgeschichte damit negierst?

        Mit Sprache wird gar nichts konstruiert, hast Du nicht aus der Geschichte gelernt? Es gibt VIELE Gruppierungen in der Geschichte die eine Sprache aus Ideologischen Gründen umgeändert haben. Und ALLE sind gescheitert. Die Sprache ist Informationsübertragung. Sie vermittelt und beschreibt. Sie ist NIEMALS etwas was die Welt dann formt. Wenn sich neue Worte ausbilden dann aufgrund von Gesellschaftlichen Veränderungen die WIRKLICH sind. Aber die Sinnlose Unterstellung das die Deutsche Sprache Frauen diskriminiere (ist widerlegbar!) ist keine wirkliche Begründung für irgendwas. Es ist künstlich und darum wird sie auch verachtet und abgelehnt.

        Zerknalltreibling und Russifizierung ist ein Begriff? Oder NeuSprech?

      • @ ajk
        woher nimmst du eigentlich deine gewissheit, dass du mit deiner perspektive auf die nichtwirksamkeit von sprache, der negierung von diskriminierungserfahrung von frauen, und meiner selbstdemütigung richtig liegst? ach noch eine frage ist sprache für die kunstlich oder natürlich?

      • Weil ich aus der Geschichte gelernt habe. Überall und IMMER wo Sprache einer festgelegten Denkrichtung folgen musste, hat es nicht funktioniert.

        Es ist immer negativ Menschen vorzuschreiben was für Wörter sie zu benutzen haben, welche Sprache sie sprechen sollen und auf welche Art sie ihre Meinung zu sagen haben. Hast Du noch nie 1984 gelesen? Soll ein recht berühmtes Buch sein, von George Orvell.

        Sprache ist Ausdruck der Seele, der Lebensituation und sie war nie zentral gesteuert. Der Duden ist nur ein Versuch gewesen damit man einen Standard hat. Aber was jetzt versucht wird ist die Sprache und die Schrift einer Denkweise unterzuordnen die falsch ist.

        Das Problem mit Gender ist das die Genderisten sich EINBILDEN das Frauen unterdrückt worden sind. Da werden frühere Privilegien (die Frau DURFTE Zuhause bleiben) als Negativum dargestellt..

        /ajk

      • Danilo sagt, Sprache konstruiert etwas. Lieber Danilo, vielleicht konstruierst Du ja die „Ungerechtigkeit“, die Deiner Meinung nach in der allgemeinen Sprache liegt.

        Seid Ihr Gender-Ideologien fähig, Euch auch zu hinterfragen. Zum Beispiel, warum 99% aller Frauen (und Männer) das generische Maskulinum verwenden, ohne sich diskriminiert (oder bevorteilt) zu fühlen.

        Kannst Du Dir vorstellen, daß Deine Ansichten über Sprache eine reine Konstruktion sind?

        Und daß die schlimme Ungerechtigkeit in unserer „patriarchalen“ Gesellschaft, die Gender-Ideologen phantasieren, vielleicht ganz real in Deiner Kindheit passiert ist und von Deinen Eltern ausgeübt wurde?

        Viele Menschen brauchen Ideologien, die immer von Ungerechtigkeitskonstruktionen leben, um nicht das reale Leid fühlen zu müssen, das ihnen von den Eltern zugefügt wurde.

      • @/ajk

        „Das Problem mit Gender ist das die Genderisten sich EINBILDEN das Frauen unterdrückt worden sind.
        Da werden frühere Privilegien (die Frau DURFTE Zuhause bleiben) als Negativum dargestellt..

        da hier in der diskussion immer wieder bürger- und menschenrechte als ein beispiel für universell und ewig gültige regeln verhandelt werden, möchte ich dich erinnern, dass frauen nicht per menschenrecht die möglichkeit zugestanden wurde zu wählen, sich in parteien zu organisieren, zu studieren, … . aber das sind für dich selbstverständlich keine formen von ausschlüssen und unterdrückungen, da die frauen das privileg hatten zu hause zu bleiben. ach ja – bleib doch auch einfach zu hause!

      • @Basti

        aber sicher kann ich mir vorstellen, dass eine mein grundverständnis, das unter anderem sprache diskurse und damit wirklichkeiten konstruiert ein konstrukt ist. ich bin mir dessen sogar bewusst. ich greife auf dieses konstrukt zurück, um mir die wirkung von sprache zu erklären und diese zu analysieren.
        was meinst du was sprache ist?

        deine mich pathologisierende these, dass meine auseinandersetzung mit genderthemen im grunde eine verarbeitung meiner traumatisierenden kindheitserlebnisse ist, bitte ich dich zu erklären. oder wie anders soll ich diese worte verstehen: „Und daß die schlimme Ungerechtigkeit in unserer „patriarchalen“ Gesellschaft, die Gender-Ideologen phantasieren, vielleicht ganz real in Deiner Kindheit passiert ist und von Deinen Eltern ausgeübt wurde?“

      • @ajk:

        „Es ist immer negativ Menschen vorzuschreiben was für Wörter sie zu benutzen haben, welche Sprache sie sprechen sollen und auf welche Art sie ihre Meinung zu sagen haben.“

        „Gegndert nicht die Sprache.“

        Wie schön, dass du dir selbst innerhalb von 2 Postings widersprichst.

        Und nochwas: der Fußgänger ist maskulinum, definitiv. falls du ein „männlich“ oder „fraulich“ davorsetzt, falls du nur ein geschlecht meinst ist das löblich, die meisten menschen tun das nicht. die sagen „fußgänger“, egal was sie gerade meinen, es sei denn sie beziehen sich ausschließlich auf frauen, dann sagen sie „fußgängerinnen“.
        die meisten subjekt-bezeichnungen im singular sind in der deutschen sprache im alltagsgebrauch männlich. kaum jemand, der/die „bauarbeiter“ oder „polizist“ sagt denkt sich eine frau oder einen nach deinem ermessen „verweichlichten“ mann. hat natürlich auch was mit normvorstellungen zu tun.
        niemand behauptet, sprache sei der einzige sozialisationsfaktor, aber es ist unbestreitbar ein teil davon, denn mit sprache werden bedeutungen und vorstellungen vermittelt und nicht zuletzt auch macht. daher wird rhetorik auch als a und o in der staatspolitik betrachtet. es macht eben doch einen erheblichen unterschied WIE etwas sprachlich dargestellt wird und wer die deutungshoheit hat, sonst gäbe es z.b. über das thema sprache an sich nicht so viel streit, wenn es allen egal wäre und es keinerlei bedeutung hätte. da die gesprochene und geschriebene sprache bei heutigen menschen einen großen raum einnimmt, hat sie auch entsprechenden einfluss.

        sprache sollte doch zum verständigen benutzt werden, d.h. es sollten möglichst wenige missverständnisse darüber entstehen, was gemeint ist.
        ein mann weiß sofort, ob er „mitgemeint“ ist oder nicht. eine frau muss erst recherchieren, nachfragen oder einfach interpretieren, wenn es nicht klar ist.
        wenn nicht eindeutig klar ist, was gemeint ist, kann das fatale folgen haben.
        nehmen wir mal als beispiel das wort „bürger“. die meiste zeit in der dieser begriff existierte waren frauen davon kategorisch ausgeschlossen und zwar aufgrund ihres geschlechts. auf „autofahrer“ trifft das übrigens genauso zu (bis in die 1950er Jahre brauchte eine frau formal-rechtlich die erlaubnis ihres mannes, um einen führerschein machen zu dürfen, so viel zu deiner liebe und gleichberechtigung).^^
        für deine vorfahren in europa waren frauen nichts als ein stück vieh, ein haustier, das man sich hält, ein eigentum. von geschlechtergerechtigkeit kann also gar nicht die rede sein bzw. hast du dann wohl eher aristotelische vorstellungen von „gerechtigkeit“ (als „recht des stärkeren“). das bedeutet weder, dass frauen keine arschlöcher sein können oder waren, noch dass es keine anderen gesellschaftlichen herrschaftsverhältnisse gab oder gibt.
        solch ein statusunterschied, gerade wenn daraus eine ideologie zu dessen stabilisierung und rechtfertigung erwächst, wie im christlich-abendländischen kulturkreis, kann sich jedoch auch in der sprache niederschlagen, nicht zwangsläufig, aber meistens doch.
        (hierfür z.b. interessant die bedeutung und herkunft des begriffes „mutter“).

        deine behauptungen sind gerade so absurd als würdest du behaupten dunkelhäutige menschen wären von weißen nie unterdrückt, versklavt und ausgebeutet worden und stattdessen innig geliebt und als gleichwertig respektiert worden.
        warum immer gleich alles so schwarz-weiß? wenn ich die politik der israelischen regierung kritisiere, kann ich das auch tun, ohne gleich platt den holocaust zu leugnen. das wäre weder historisch korrekt noch konstruktiv, sondern schlichtweg dumm, respektlos und menschenverachtend.

        peace

      • Zitat von kp:
        „kaum jemand, der/die „bauarbeiter“ oder „polizist“ sagt denkt sich eine frau oder einen nach deinem ermessen „verweichlichten“ mann. hat natürlich auch was mit normvorstellungen zu tun.“

        Eben oder gilt etwas „Arzthelfer“ als der algemeingültige Begriff? Nein es ist Arzthelferin, also ganz klar ein Begriff der einen weiblichen Arzthelfer meint. Wenn es wirklich so wäre das ohne das „innen“ auch immer mänlich und weiblich angesprochen wäre, müsste es ja auch Arzthelfer heißen.

  32. Wow. Mal ein piratenkritischer Beitrag, der wirklich Argumente hervorbringt und nicht auf reinen Sicherheitspopulismus hinausläuft.

    Ich bin selbst nicht unbedingt aktiv – was wohl auch daran liegt, dass ich nicht mehr in Deutschland wohne – versuche jedoch via Internet die Piraten ein wenig im Wahlkampf zu unterstützen.

    Was einige der im ersten Beitrag gestellten Fragen angeht, sollte man sich immer vor Augen halten, dass die Piraten eben ganz klar FÜR Bürger- und Menschenrechte sind. Und das schließt natürlich Gleichberechtigung, Integration und meiner Meinung nach auch die Barrierefreiheit und auch die Integration von Personen mit Migrationshintergrund ein.

    Das sind eben alles Dinge, die ich mich auch schon gefragt habe. Da aber eben die Menschenrechte ziemlich weit oben auf der Liste der Piraten stehen, finde ich es nicht tragisch, dass hier (noch) keine detaillierten Lösungsvorschläge vorhanden sind. Dass dies jedoch in Zukunft geschehen sollte und wohl auch geschehen wird, ist klar.

    Man sollte eben auch bedenken, dass die Piraten bei dieser Wahl wohl kein Ergebnis erzielen werden, mit dem sie in der Regierung landen (nicht zuletzt, weil die „großen“ Parteien sie ohnehin boykottieren würden).

    Mit meiner Wahl will ich jedoch bezwecken, dass sie eben der 5-Prozent-Hürde näher kommen und, was ich durchaus für möglich halte, den ein oder anderen Platz im Bundestag gewinnen können, um eben auf ihre Themen aufmerksam zu machen und für Gesprächsstoff zu sorgen.

    Viele sehen zum jetzigen Zeitpunkt vielleicht noch nicht die Notwendigkeit, dass eben diese Themen angesprochen werden. Dennoch bin ich mir sicher, dass diese Themen auch für den Durchschnittsbürger mit jedem Jahr, in dem die CDU in der Regierung inkludiert ist und ein Grundrecht nach dem anderen aushebelt, immer wichtiger werden.

    Um auch nochmal auf diesen Geschlechterkrieg zurückzukommen… ich denke, dass Gleichberechtigung und erzwungene Frauenquoten rein gar nichts miteinander zu tun haben. Mich interessiert es rein gar nicht, wie hoch der Anteil der einzelnen Geschlechter in einer Partei ist, wenn ich mich mit deren Programm anfreunden kann. Ich bin generell gegen Quotierungen (allerhöchstens bei körperlich / geistig Behinderten sehe ich da einen – auch therapeutischen – Sinn). Alles andere schafft nur noch mehr Neid, Missgunst und Hass.

    Ich persönlich möchte trotz aller Nächstenliebe nicht der sein, der mit hervorragenden Zeugnissen und guten Empfehlungen zu Gunsten einer anderen Person, welche weitaus weniger Leistung erbringt, abgelehnt wird, nur damit der Betrieb eben die Quote hält. Genauso wenig möchte ich in der Haut der Person stecken, die eben nur auf Grund der Quotierungen den Job bekommen hat.

    Versteh‘ mich bitte nicht falsch. Ich habe weder etwas gegen Frauen in den sogenannten „Männerberufen“ noch habe ich etwas gegen Männer in den sogenannten Frauenberufen – ich werde sogar selbst im Gesundheitswesen tätig werden; und das eben nicht als Arzt oder „Rettungsdienstler“. Dennoch sollte eben die Leistung meiner Meinung nach ausschlaggebend sein.

    • Man muss sich doch nur das NuSpeak anschauen.

      Die zuständige Person in Betrieben und Ämtern heißt eben nicht Gleichstellungsbeauftragter/in sondern Gleichstellungsbeauftragte. Ein Schelm der böses dabei denkt. Wohin mit diesen ganzen SocialStudies Absolventinnen würde von heut auf morgen gesagt. So wie vergeben Posten in Zukunft wieder nach Leistung. Wo sollen

      Was die Frauen in Männerberufen angeht. Ich bin neidisch auf den Lehrstuhl Architektur, Sozialwissenschaften und BWL an meiner FH als Informatiker. ’nuff said.

    • danke für deinen ausführlichen beitrag. ich bin nicht der meinung eine qoutierung zum ergebniss führt, dass meschen stellen besetzen, die weniger leistung bringen, weniger verständnis haben, etc.
      quotierungen können außerdem verschiedene bezugspunkte haben. so wäre es sinnvoll bei einer partei wie den piraten zu sagen in allen führungsgremien sollten entsprechend ihres anteils in der partei auch frauen vertreten sein. also 15 %, wenn ich den angaben im kommentarteil des blogs vertrauen darf. das unter 15 % frauen in den piraten keine zu finden ist, die sachverständnis, lust an politik, hervorragenden leistungen nachweisen kann, dass wage ich zu bezweifeln.

      • Sollen die Piraten denn diese Frauen aktiv suchen? So nach der Devise. Wir haben einen Posten zu besetzen lasst uns doch mal ne Frau dafür nehmen. Oder so hier dann gelten, bei gleicher Qualifikation werden Frauen bevorzugt eingestellt?

        Wenn man sich die Liste für den Bundeswahlkampf ansieht, wird von jedem Landesverband 1 Pirat geschickt. Und diese werden vom dortigen Landeswahlausschüuss bestimmt. Es wäre ja mal auch aus Gründen der Transparenz interessant wer sich innerhalb dieser Ausschüsse überhaupt zur Wahl gestellt hat.

  33. Als Mutter einer Tochter (Erstgeborene) und eines Sohnes bin ich klar gegen Gender Mainstreaming. Frauen stehen heute alle Möglichkeiten offen und von daher sehe ich überhaupt keinen Grund, per Quotensänfte Frauen irgendwo hin zu tragen. Ich selber habe mich noch nie wegen meines Geschlechts diskriminiert gefühlt, eher war das Gegenteil der Fall.
    Meine eigene Hoffnung ist, das die Piraten sich nicht auf die Geschlechterdebatte einlassen, sondern sich wirklich auf ihr Kernthema konzentrieren. Bei dieser Wahl ist ihnen meine Stimme auf jeden Fall sicher. Sollten die Piraten sich in Zukunft allerdings auf den Genderkram einlassen, dann werden sie für mich unwählbar.

    • Für mich ebennfalls. Noch so eine „Frauen müssen positiv diskriminiert werden, weil sie es ja so schwer haben“-Partei brauchen Dt. echt nicht.

      • Andreas,
        positiv diskriminiert werden nur die Jungs. Leider. Denk mal an den Zwangsdienst Bundeswehr, und QuotenTussen.
        Frauen werden mit der Quotensänfte im Dämmerschlaf hochgepämpert. Daher leben sie ja auch statistisch 6 Jahre länger, was ja laut Feministinnen ein Nachteil ist. Noch weitere 6 Jahre ohne Fun und Sex, bääh.

        😉

        VSM

    • Sehe ich auch so! Die sollen sich auf ihre Kernthemen konzentrieren und politische ARBEIT machen, statt, wie alle anderen, die Sprache zu verunstalten und aufzublasen, in der irrigen Ansicht, sich dem Sprachgebrauch „draußen im Land“ anpassen zu müssen – wo, nebenbei, gesagt, NIEMAND diese albernen Doppelformen benutzt!

      Vielleicht wäre es mal an der Zeit, einigen Leuten den Unterschied zwischen grammatischem (Genus) und biologischem Geschlecht (Sexus) zu erklären – wenn ich nicht den schlimmen Verdacht hätte, daß das allzuviele in ihrem Begriffsvermögen schon überfordern würde…

      • Vielleicht sollte dir mal jemand den Zusammenhang zwischen Sprache und Kultur erklären, „wenn ich nicht den schlimmen Verdacht hätte, dass [dich das in deinem] Begriffsvermögen schon überfordern würde…“

  34. An Alle: Vorsicht!

    Beiträge werden zensiert und sinnenstellend verändert! Cave linguam!

  35. Ich glaube hier gehts mehr um Pro-Links-Soziallistisch vs. Pro-Links-Liberal. Sieht man sich die Beiträge in dem Blog an sehe ich Artikel über Vegetarismus, GenderStudies, Rassismus, Umweltschutz und Co.

    Vielleicht wäre es dir lieber die Piraten würden anstatt ihre jetzige Linie zu verfolgen, zusätzlich zu Bürgerrechts, Datenschutzes, geistiges Eigentum, Elemente aus Linkspartei und Grünen was wieder in Quoten und Absprachen enden wird.
    Nun dafür gibts ja Parteien, die man getrost wählen kann.

    Nur in diesen Parteien wirst du grade die Themen Persönlichkeitsrechte und freie Entfaltung nicht finden (nur solange diese Parteien in der Opposition sind). Grad linksangehauchte Parteien haben ein unheimliches Verlangen nach Kontrolle und Bevormundung der Bürger. Besonders Mitglieder der Linkspartei haben da schon sehr interessante Ansichten, z.B. das es doch total töffig wäre wieder eine stasiähnliche Organisation zu schaffen. Ein anderes populäres Beispiel was ein zu stark linksgerichtete Politik anrichten kann sieht man in Großbritannien. Dort wurden die Überwachung seit NuLabour dermaßen ausgebaut und etabliert. So weit hätten die Torries gar nicht gedacht.

    Die Menschen im Land an die Kette zu legen und sie wie unmündige Kinder maßregeln zu können, sowas wollen nicht nur schwarze Innenminister. Schäuble hätte unheimlich mehr Arbeit gehabt hätten ihm der Ex-Grüne dann SPDler Schily nicht eine solche Steilvorlage geliefert.

    Dabei münden gerade diese Ansichten zur Kontrolle und der Wandlung der Gesellschaft nach einem Masterplan in unfairen geradezu grotesken Forderungen ob der tatsächlichen Probleme im Land.
    Wie z.B. in der Gleichstellungspolitik (man merke nicht Gleichberechtigung, der Zieleinlauf ist wichtig nicht das antreten am Startblock) die als jetziges Lieblingskind die Quotenregelung für Aufsichtsräte ansteuert. Vielleicht um zusätzliche Einkommensquellen für weibl. Abgeordnete zu schaffen? Sieht man sich die Nebenerwerbe dt. MdB und MdL an könnte man schon an sowas denken. Warum sich auch Männer da mit beschäftigen? Das ist wie so vieles Symbolpolitik mit der sich gut Stimmen kaufen lassen.

    Falls sich die Piraten in diese Richtung entwickeln sind auch diese für mich unwählbar, obwohl sie mich für die 1. Partei sind der ich eine gute Politik zutraue. Gerade weil sie sagen, wer was kann, den lassen wir ran, wers nicht kann soll die Finger davon lassen.
    Ich beschäftige mich mit der Politik hier einfach viel zu lange und bei Kollektivismus und diesem versteckten und z.T. auch offen gezeigten Hass gegen Bevölkerungsgruppen der mir aus dem linken Lager entgegenspringt krieg ich das kalte Grausen.

    Ob ich für jemaden wegen nun wg. Hautfarbe oder Geschlecht oder Weltanschaung/Religion/polit. Meinung minderwertig bin, ist für mich einerlei. Allein diese Arroganz und die Fähigkeit mit solchen Ansichten durchzukommen und sogar die Politik hier mitzubestimmen treibt mir die Galle nach oben.

  36. Deine Argumentation läuft darauf hinaus, daß Du eigentlich gar keine Piraten willst, sondern die Grünen. Aber nicht die real existierenden Grünen, sondern welche, die ehrlich und glaubwürdig sind.

    Davon abgesehen ist mir völlig unverständlich, warum es so wichtig ist, auch Frauen zur Wahl aufzustellen. Die Partei, die ich wählen will, soll gefälligst kompetente Kandidaten aufstellen. Wie es bei denen in der Unterhose aussieht, ist mir völlig egal, das hat doch nichts mit Sachpolitik zu tun.

  37. Ist zwar schon häufig gesagt worden aber trotzdem noch mein Senf dazu:

    1. Öklogische Themen: Dafür gibt es offiziel die Grünen, die Piraten befassen sich nun mal mit einem anderen Kerngebiet
    2. Abstimmverhalten: Die Piraten werden so Abstimmen wie es die ihre Wählerklientel von Ihnen am meisten erwartet, die wollen ja schließlich wiedergewählt werden
    4.Ist Dir schon mal der Gedanke gekommen, dass diese Partei deswegen nur männliche Kandidaten aufstellt, weil sich keine Frauen als Kandidaten gemeldet haben? Oder sollen Frauen gezwungen werden sich zur Wahl zu stellen. Oder willst Du, das es die Partei genau wie die anderen macht, wo die Frauen auf ihre Posten kommen weil es Frauen sind und nicht weil sie Leistung und Engagement zeigen?

    • 1. mir geht es darum zu zeigen, dass auch die „kernthemen“ der piraten nicht losgelöst von umweltthemen sind.
      2. und was erwarten die wähler_innen von den piraten?
      4. ich finde deine unterstellung schwierig, dass in anderen parteien „Frauen auf ihre Posten kommen weil es Frauen sind und nicht weil sie Leistung und Engagement zeigen?“ es heißt doch immer bei gleicher qualifikation – oder?

      • Nope bei denen Grünen heißt die Quote ganz klar: Alle ungeraden Plätze für Frauen auf die geraden dürfen sich Männer wie Frauen bewerben? Daher gibts bei 60% Männer in der Partei auch 60% weibliche Abgeordnete.

        Wie kompetent die grünen Frauen im Bereich Umweltschutz sind hat man ja beim Parteitag der Grünen in Schleswig-Holstein gesehen, während die Frauen ob ihres Desintresses am Thema Windräder erstmal untereinander ausmachen mussten ob man den Männern gestattet das Thema zu beraten, entscheiden die still und leise aufm Parkett vor dem Saal darüber wie man das Thema Windräder umweltverträglich vorbringen kann. So ei Machohaufen aber auch :-). Gibt gleich Strafgesänge von Claudi ^^.
        http://www.welt.de/politik/deutschland/article4326058/Gruenen-Frauen-schicken-die-Maenner-vor-die-Tuer.html

      • Wenn man den Artikel über Grüne Mann-Frau Diskussionen in der Welt liest hat man schon wieder einen Grund mehr die Piraten zu wählen.

  38. Gleichstellung.. Diskriminierung der Frau.. ICh kanns nicht mehr hören. Wenn das in unserem Land so weiter geht, dann werden sich die Frauen in spätestens 20 Jahren umgucken und sich fragen wo denn die ganzen Männer sind, weil ihr es dann geschafft habt euch ne Bande bubbis zu erziehen. In Schulen haben die Erzieherinnen klar Oberwasser.
    Zuhause sind jetzt die Mamis am Zug im im Zeitfenster der Emanzipation erzogen wurden.
    Schon mal nen Erzieher im Kindergarten gesehen? Ich nicht.
    Würde ich mich als Mann aber auch nicht drauf einlassen, wieso? Ganz einfach, als Mann, und NUR als Mann benötigt man ein psychologisches Gutachten um in nem Kindergarten zu arbeiten. Aber selbst wenn man das hat, dann darf man trotzdem nur im Beisein einer Frau die Kinder betreuen. Männer sind ja pauschal alle Monster.
    An Universitäten gibt es die Gleichstellungsbeauftragte.
    Tja, ich fürchte in 20Jahren brauchen wir den Gleichstellungsbeauftragten.
    Jungs bekommen von beginn ein gewisses kuschen gegenüber der Frau anerzogen.
    Zu Mädchen ist man(n) immer nett, sei Gentlemen etc.
    Die Mädels bekommen von anfang an den Rat, allen und jedem vors Knie zu treten oder zumindest mit der Diskriminierungskeule zu zuschlagen.
    Also ich denke, wenn wir nicht langsam von dieser schädlichen Einstellung der Geschlechtergleichstellung um jeden Preis wegkommen, tja liebe Frauen, dann viel spass in einigen Jahren. Wenn ihr ganz gerne eure Bubbis gegen Männer tauschen wollt. Denn dann ist es zu spät

    • Zum Thema Kindergarten: Ich habe selber Zivildienst in einem Kindergarten gamacht und wurde dort sehr offen und freundlich von allen (auch den Eltern aufgenommen). Mir wurde auch immer wieder deutlich gemacht wie wichtig es für die Kinder ist, dass sie männliche Bezugspersonen haben.

      Viele Pädagogen haben mitlerweile die Problematik erkannt, dass unser Erziehungssystem zu frauenlastig ist und es gibt mitlerweile schon Kommunen die versuchen gezielt Männer in die Erziehungsberufe zu locken.

      Nur haben wohl eher wenige Männer Lust diesen Job zu machen (wenig Prestige, Verdienst usw.). Genauso wie eher wenige Frauen im IT-Bereich zu finden sind.

      Zu den Piraten kann ich nur sagen, dass die fehlenden Frauen auch gerne mal Thema beim Piraten-Stammtisch sind. Und man wünscht sich selber mehr Frauen in den eigenen Reihen, weiß wohl nur nicht so ganz, wie man Frauen motiviert mitzumachen.

      • was sind die ergebnisse der auseinandersetzung zum frauenanteil am stammtisch?

      • Ist es denn die Aufgabe der Männer, Frauen in die Piratenpartei einzuladen?
        Sind Männer für Frauen verantwortlich?
        Müssen Männer Frauen zum Jagen tragen?
        Niemand hindert Frauen daran, Mitglied zu werden.
        Auch Frauen sind irgendwann erwachsen und mündig.
        Sie können beitreten oder es lassen.
        DAS IST IHRE ANGELEGENHEIT, ihre Entscheidung.
        Frauen sind gleichberechtigt, schon lange, in vielen Bereichen sogar privilegiert.
        Wenn Frauen nur dann aktiv werden, wenn man ihnen Privilegierung zusichert, dann stimmt etwas mit der „Gleichberechtigung“ nicht..
        Sind also 85 % der Piraten Männer, dann ist das die „Schuld“ der Frauen.
        Ich kann doch das den Jungs nicht vorwerfen, die sich engagieren, engagieren WOLLEN und sich nebenbei über jede Frau freuen, die das auch will, SICH ENGAGIEREN ohne Sondervorzugsschonbehandlungszusatzrechte, Frauenquoten, sexclusive Quotensänften und andere Goodies für die angeblich so armen, schwachen, hilfsbedürftigen Frauen zu erwarten, die offenbar in keinen Sattel kommen, wenn nicht edle, starke, ritterliche Männer sie auf ihrem Gaul mitnehmen.
        Frauen sollen selber reiten.
        Sie können das, sie dürfen das.
        Wenn sie nicht wollen und nicht können, dann sollen sie die, die reiten können und wollen, verdammt noch mal nicht daran hindern!
        Diese ständige Benachteiligungsgejammer ist einfach nur noch jämmerlich.
        Der Mann als Sündenbock für alle weiblichen Frustrationserfahrungen, er sollte langsam ausgedient haben.
        Wenn Du, Danilola, diese Rolle als Blitzableiter für weiblichen Lebensfrust weiter übernehmen willst, dann viel Glück.
        Viele Männer wollen das nicht mehr.
        Und sie werden immer mehr.

  39. @danilola danke für den ausführlichen beitrag und die diskussion, die du angestossen hast. sicherlich spiegeln die hier geäußerten kommentare nicht die stimmung in der gesamten piratenpartei wider, sie hinterlassen aber bei mir einen äußerst schalen beigeschmack.

  40. es ist schon lustig, dass gerade menschen, die sich für liberal, leistungsbereit, fortschrittlich und modern halten, genau das gegenteil durch ihre kritik propagieren

    es sollen also menschen, die sich weniger einbringen (frauen sind in allen parteien nun mal wesentlich seltener mitglied als männer) überall mindestens die hälfte abbekommen, wenn es mehr ist dann ist es aber auch in ordnung und natürlich gilt das nur für die feinen angenehmen jobs in der gesellschaft, nie hört man mehr frauen an die hochöfen, auf die baustellen, in die bergwerke, auf die tunnelbaustelle, zur müllabfuhr, wehrpflicht für frauen oder gar gleiche strafen für frauen bei den gleichen delikten, im gegenteil überall ausnahmeregelungen NUR für frauen, und dann behauptet man es sind ja hauptsächlich männer in den gefängnissen, daher sind sie gewalttätiger

    was aber wirklich erschreckend ist, es sind vorzugsweise menschen, die für sich bestimmen, wer, wann, wie und wo diskriminiert werden darf und das ist dann wohl auch in ordnung

    ich frage mich nur wo der unterschied zu den nazis besteht, die bestimmten damals auch, wer, wie, wann und wo diskriminiert werden darf – und dann nimmt man das dritte reich immer als beispiel um zu sagen das darf sich nie mehr wiederholen – passiert aber und das jetzt, disriminierung aufgrund des geschlechts mann

    nach deiner logik, sind aber auch türken, schwarze, homosexuelle usw. auch nicht in den parteien repräsentativ vertreten, die müssten dann auch gemäß der bevölkerungsanteile in den parteien vertreten sein, also keine frauendiskriminierung, sondern eine diskriminierung der gesellschaft an sich selbst

  41. hui. die meisten kommentare hier zeigen deutlich, warum sich so wenige frauen bei den piraten engagieren. punkt eins: patriarchales redeverhalten.
    aber auch wenn respektvoller diskutiert wird, mangelt es doch an selbstreflektion. es stimmt, dass in einer demokratie jede_r erstmal mitmachen darf. dass sich bei den piraten jedoch nicht alle gleich angesprochen fühlen hat gründe, die in den gesellschaftlichen, zumeist strukturell bedingten machtverhältnissen liegen. die können nicht so einfach in einer noch so nett gemeinten einladung zur mitarbeit weggewischt werden. sie müssen vielmehr analysiert werden und zwar selbstkritisch. dies gilt insbesondere für eine partei, die in die regierung und somit an den strippen der gesellschaft mitziehen will.
    und zuletzt: mir hängt´s zum hals raus, warum es immer noch die frauen sein sollen, die sich für feminismus, genderfragen, gleichberechtigung etc. einsetzen. wenn es um so etwas wie freiheit für alle geht, sind eben auch alle(!) angesprochen, sich dafür einzubringen – auf welchem weg auch immer.
    und ganz zuletzt: diese ganze debatte hier geschlechterkampf frauen gegen männer – sonst gibt es scheinbar keine geschlechter und alle rollen schön festgeklopft – ist sowas von 80er. dachte eigentlich, das hätten wir hinter uns.

    • „punkt eins: patriarchales redeverhalten.“

      beispiele??? oder wieder nur ein schlagwort – heiße luft und nichts dahinter, oder liegt es daran, dass man die probleme als mann beim namen nennt und nicht darum inhaltslos herumredet

      • @Frank du bietest doch mit deinem kommentar ein sehr gutes beispiel wie sich patriarchales redeverhalten äußert. danke dafür.

      • @marius

        jetzt ist mir immer noch nicht klar was patriarchales redeverhalten ist

        gehe ich da recht in der annahme wenn ich sage, dass patriarchales redeverhalten von argumenten und sachverstand geprägt ist und feministisches redeverhalten genau das gegenteil davon ist, also haltlose unterstellungen, hole pharsen ohne hintergrund, von neid (männer sind in spitzenpositionen, frauen seltener) und missgunst geprägt ist

      • @Frank nö, das meine ich nicht. neben den inhaltlichen aspekten, die ich im übrigen ziemlich phrasenhaft („heiße luft und nichts dahinter“) finde, ist es der direkte und aggressive ton, der für mich immer mitschwingt. der ergibt sich allerdings nicht nur aus diesen kommentaren zum patriarchalen redeverhalten sondern aus deinen weiteren statements, die du hier gepostet hast.

      • ich halte nichts drumnherumreden, ich bringe es klar auf den punkt das ist richtig, gerade heraus nicht hinten rum

        aber wo du da aggression erkennst ist mir schleierhaft, da schwingt wohl ein wenig verfolgungswahn mit

        und auch das posting ist eine unterstellung ohne hintergrund, ohne ein argument zu bringen, man versucht so argumente unter den tisch zu kehren

      • Ach das ist Gelaber, die ungebildeten wissen einfach nicht was Patriarchal sein soll, und nutzen das Wort als „nebulöses Schlagwort“ um nicht Argumentieren zu müssen.

        /ajk

      • @ /ajk

        bitte bleibe in der diskussion sachlich und vermeide verletzende kommentare wie: „Ach das ist Gelaber, die ungebildeten wissen einfach nicht was Patriarchal sein soll“

    • DAS dachte ich mir auch. Aber seitdem ich nach meiner Berufsausbildung zurück ins schulische/universitäre Leben zurück bin, ist mir klar: Diese Seuche die Geschlechter gegeneinander aufzuhetzen ist mittlerweile Staatsräson. Was unter dem Denkmantel der Gleichstellungspolitik alles getrieben wird, spottet jeder Beschreibung.

      Wir leben doch in einer gleichberechtigten Gesellschaft. Eine Frau kann jeden Beruf ergreifen den sie will und ihr Leben so führen wie ihr es passt. Für Männer gilt das zwar noch nicht ganz aber das wird sich noch ändern. Spätestens dann wenn mal ankommt dass die Gesellschaft beides braucht um zu funktionieren.

      Ich für meinen Teil werd mir das wahrscheinlich von aussen anschaun nach dem Studium. Es gibt schon einige Länder wo das besser gehandhabt wird in Europa. Wir sind nur einen einzige Grenze davon entfernt :-).

      • Das „Wo in Europa?“ wüsste ich jetzt schon noch gern! 😉

      • Frankreich Schweiz oder Italien z.B.

        Einem staatsgetragenen Feminismus entkommt man nicht so leicht, dass stimmt. Aber wenn es darum geht beide Geschlechter gleichstark in die Verantwortung zu nehmen gibt es wesenltich ausgewogenere Länder als Deutschland.

        Auch in Skandinavien könnte es ganz gut laufen allerdings ist z.B. in Schweden die politische Situaton stark sozialistisch ausgeprägt (wenn man die so reden hört, könnt man meinen die DDR war ne die beste Erfindung seit geschnitten Brot). das Mitte-Links Bündnis dass derzeit an der Macht ist, ist sehr unbeliebt und wird evtl abgelöst. Vor allem knallt es da innenpolitisch ziemlich heftig, ganz neutral muss man sagen, dass sie ein Problem bei ihr Integrationspolitik haben, besonders Malmö ist immer wieder in den Schlagzeilen. Hohe Staatsverschuldung und eine hohe Staatsquote in der Beschäftigung kommt da noch dazu. Wäre es nicht so lang im Jahr da so arschkalt wären Norwegen oder Dänemark interessant. Frauen werden auch stärker in die Pflicht genommen grad am Scheidungsrecht könnte man viel bei uns übernehmen aber gleichzeitig ist auch der Radikalfeminismus ausgeprägter als bei uns.
        Für Schweden http://www.thelocal.se ist ne ganz nette quelle.
        Hab mich vor allem für das Land interessiert wegen den vielen IT-Betriebe und auch den dortigen Piraten.

        Zu der Schweiz gabs 2008 eine göttliche Geschichte. Geschlossen alle linken Frauen der Bürgervertretungen forderten aufzuschlüsseln wieviel von Frauen und Männer eingezahlt und ausgezahlt wird in den SChweizer Sozialstaat. Um klarzustellen wer vom Staat mehr gefördert wird Am Ende kam raus dass Männer immer noch Nettoeinzahler sind und Frauen netto mehr rausziehen als rein. Gender Budgeting halt. Der Transfer belief sich laut offizieller Rechnung auf 7,5-10 Mrd pro Jahr. Von Männlein zu Weiblein.
        http://www.weltwoche.ch/weiche/artikel-fuer-abonnenten.html?hidID=514518 leider kostenpflichtig
        allerdings wird er hier auch noch aufgearbeitet
        http://diegalerie.wordpress.com/2008/06/24/gender-analyse-schweizer-frauen-nehmen-mehr-vom-staat-als-sie-geben/
        Das wäre mir im Endeffekt egal. Jeder kann und soll das stemmen was er sich leisten kann ich finde nur die Impertinenz und diese ungerechtfertigte Arroganz im besten Fall widerlich. Klar das ist die Schweiz, deren Sozialstaat gibt nicht soviel aus wie unserer nur bei uns würde die Zahlen wahrscheinlich gleich aussehen zumindestens das Verhältnis.

      • Wer hetzt denn hier bitte Geschlechter gegeneinander auf – diejenigen, die Geschlechtergerechtigkeit und kritische Rollenhinterfragung wollen oder diejenigen, die Menschen nach ihrem Geschlecht festklopfen, die sagen wie du zu sein hast, die sich bedingungslos den Rollenklischees anpassen und alles schön männlich hegemonial haben wollen, so wie es immer war, die sexistische Witze reißen und in deren Hirn für nichts anderes als Sozialdarwinismus platz ist?

        Nur mal so zur Info: eine Frau ist in unserer Gesellschaft mehr denn je bzw. mehr öffentlich ein bloßes Stück Fleisch zum Ficken, das zur Fleischbeschau dient, wie in einer Metzgerei. Die möglichst unmenschlich /körpermodifiziert sein muss, damit sie als attraktiv gilt. Und so gut wie jedem Mädchen wird eingetrichtert, dass sie nach männlichen Maßstäben hübsch, schön, lieb, brav und rein zu sein hat und bloß nicht laut sein soll oder politische Ansprüche zu stellen hat, bloß nicht aufmucken, denn sowas schickt sich nicht. dann wird sie von papi – so er die möglichkeit hat – mit materiellem überhäuft, und der wundert sich dann warum sie später gefälligst einen „alleinernährer“ als mann will, sich die brüste aufpumpt und jedes körperhaar entfernt, weil sie denkt sie sei sonst widerlich. als frau bist du, sobald du aufmuckst und nicht auf unauffällig gehorsame, sexy lolita machst, ne zicke oder böse, ekelhafte feministin, „mannsweib“ o.ä. (liste der schimpfworte für abweichler ist lang). Und ein Mann den das Dogma des sabbernden, notgeilen Mackers ankotzt wird ebenfalls gedisst, ist ja auch kein „richtiger Kerl“, ein „weichei“, „schwuchtel“ etc. – und zwar von Leuten wie dir!

        „richtige frauen“ und „richtige männer“ (dawischen gibts ja in unserer gesellschaft nix, was anerkannt wird) haben nach dieser weit verbreiteten, schematischen, sexistischen ideologie vor allem eins zu sein: dumm, unreflektiert und unselbständig in vorauseilendem gehorsam, sonst gibts sanktionen.
        und dann auf leuten rumhacken, die sich fragen, ob es das gewesen sein soll, statt sich ernsthaft mit den, natürlich hin und wieder unterschiedlichen, vorstellungen auseinanderzusetzen – na prima!^^
        Parolen à la: frauen werden nur privilegiert und nicht unterdrückt und männer sind immer nur die armen schweine, die unter herrschaft leiden bringen doch überhaupt nicht weiter.
        Das immanente am sexismus, ist dass er beideitig ist und dass er immer nur von denjenigen bewusst wahrgenommen wird, die mit vorgefertigten rollen (= erwartungen) in konflikt geraten und diese reflektieren.
        die eigenen herrschaftsverhältnisse, denen man unterworfen ist zu hinterfragen und zu bekämpfen hindert einen nicht daran, sich auch gegen die unterdrückung anderer stark zu machen. das ist ja keine entweder-oder-entscheidung. herrschaft kritisieren heißt nicht nur zu schauen wo der knüppel auf einem selbst liegt, sondern auch zu reflektieren, wen man selbst tritt.

        würden die meisten maskulisten nicht so vor frauenhass und chauvinismus geifern, an traditionellen geschlechterrollen festhalten und jegliche unterdrückung von frauen per se negieren ergäben sich bessere kooperationsmöglichkeiten zwischen ihnen und feminist_innen oder geschlechtskritischen menschen, da bin ich mir ganz sicher, weil einige forderungen, wären sie nicht mit diesem frauenfeindlichen sexismus gepaart, durchaus wichtig sind in bezug auf geschlechtergerechtigkeit und man zusammen wesentlich mehr reißen könnte.
        sicher bin ich mir aber auch, dass das überwiegend von maskulisten gar nicht erwünscht ist, denn die wollen, wie es scheint wieder zurück ins mittelalter, was die geschlechterfrage angeht – aber war ja damals auch alles so geprägt von zuneigung und gleichberechtigung, räucherstäbchen blabla…wenn man davon ausgeht, dass die zu höherem befähigten und berufenen männer auch das vorrecht haben und die schmarotzerhaften, nichtsnutzigen frauen ihr besitz sind – völlig legitim, „naturrecht“ halt.^^
        wirklich schade.

    • Und wieder jemand, der sich hinter feministischen Parolen versteckt, (patriarchales redeverhalten, strukturell bedingten machtverhältnisse) ohne diese zu „analysier[en] und zwar selbstkritisch“.

      Glaubst du etwa, all die Piraten wurden eingeladen zum Diskurs? Sie haben selbst ihren Arsch hochbekommen und haben sich zu einer Vereinigung zusammengeschlossen, die jetzt etwas bewegen und erreichen will.

      Warum müssen also Frauen eingeladen werden??

      Ach, verstehe. Sie analysieren sich noch selbstkritisch, während andere bereits handeln. (und neue Strukturen schaffen, die später von gewissen Feministinnen erjammert werden dürfen – natürlich positiv diskriminiert ;))

      Und wären gewisse Leute hier in der Lage zu lesen, so wären sie in der Lage zu verstehen, dass es hier nicht um Mann-Frau geht, sondern um Aktivität und Passivität. Um Selbstverantwortung und Jammerei.

      • @traurig wer versteckt sich denn? in deinem kommentar gibst du keinen namen oder url an. das sieht mir irgendwie mehr nach verstecken aus.

      • @marius

        was hast du mit dem verstecken?

        was würdest du ihm antun, wenn du seine wohnanschrift hättest oder seinen vornamen?? ist das eine versteckte drohung von dir??

        ob man jetzt traurig oder marius hinschreibt ist vollkommen egal, weil beides im prinzip anonym ist

      • @Frank wie bist du denn drauf? das mit der „versteckten drohung“ kannst du ja nicht ernst meinen, oder?

        außerdem gibt es zu meinem namen eine url. wenn sich irgendwer darüber informieren will, welchen background meine kommentare haben, kann er/sie das gerne auf meinem blog tun. das ist dann vieles aber nicht mehr anonym.

      • @marius

        im gegensatz zu dir interessieren mich wohnanschrift nicht
        was jemand in irgendeinen blog schreibt, na ja, das kann stimmen aber auch nicht, soll ich das jetzt kontrollieren, da fehlt mir die lust und die zeit, die berechtigungen usw?

        ob da jetzt fritz, franz, peter, julia, birgit, dagmar oder sonst was steht – es ist anonym, es ist auch vollkommen egal, außer du willst die person aufsuchen, und aus welchem grund möchtest du die aufsuchen, für mich klingt das nach drohgebärde

      • @Frank ich glaube inzwischen, dass es sinnlos ist mit dir darüber zu diskutieren, da du dir die sachen einfach so auslegst wie es dir passt. du warst das mit der wohnanschrift und aufsuchen will ich auch niemanden. das entspringt alles deiner tastatur. ich nehme an, dass das bei dir system hat.

        ich denke auch, dass du keinen wirklichen bezug zur piratenpartei hast. es lässt sich nämlich nicht wirklich erklären wie du von „anonymität im netz“ auf wohnanschrift kommst. einen namen zu hinterlassen gehört zu netikette und ein link auf einen blog ist so etwas wie eine digitale wohnanschrift.

      • @marius

        Doch Doch das ist schon ne Art Drohung.

        Frauen sind nunmal passiver, das liegt in ihrer Natur. Kein Problem, ausser man macht eins draus.

        /ajk

    • Burschi,

      JEDER heisst JEDER MENSCH nicht JEDER MANN. Lernt doch endlich Eure eigene Sprache das ist ja Peinlich wie die Deutschen ihre Kultur verloren haben..

      Strukturelle Machtverhältnisse sind wirklich ungerecht:

      Männer sterben 7 Jahre früher, der Todesgrund Nummer Eins bei Männern ist SELBSTMORD in Deutschland, Sie zahlen mehr in die Rente ein, gehen aber später in Rente obwohl sie früher sterben.

      Und ich finde es eine Glanzleistung Deines Gehirns 500 fehlende Bossfrauen als Zeichen für die Unterdrückenden Männer zu deuten, 10 Millionen als normaler Strasenbauer, Fliessbandarbeiter, Bergwerker, Soldaten, LKW Fahrer und andere total unpriviligierte, schlecht bezahlte und lebensgefährliche Jobs als ein Zeichen für nichts anzusehen.

      Was wiegt schwerer? 10 Millionen Männer die unterpriviligierte Arbeiten ausführen oder 500 Frauen die NICHT Vorstandsvorsitzende sind?

      Weisst DU was es für so eine Stelle braucht? 70 Stunden Arbeit die Woche, 10 bis 20 Jahre Hardcore arbeiten und viel viel Nerven und Mut.

      Werd erwachsen Madl, und hör auf zu jammern!

  42. Ein wenig naives Denken beherrscht deinen Artikel, da Papier geduldig ist und keine Partei nach der Wahl oder einem Wahlerfolg ihren aufgeschriebenen Wahlversprechen bisher nachgekommen ist. Teile deiner Wunschliste findet man bestimmt bei den Grünen, die waren aber unter Fischer die größten „Wahlversprecher“ -> „Keine Bundeswehr im Ausland“ usw..

    Mit der Aussage „Wir denken erst und handeln dann“ fängt man in Deutschland bestimmt keine Stimmen, aber es macht Sinn. Der Superminister, welcher auch immer, der Bäcker gelernt hat, weiß spontan bestimmt immer eine Antwort auf jede Frage, ohne vorher zu denken.

    Grüße von ner Webseite

    • ich weiß nicht genau, was daran naiv ist sich die programme von parteien kritisch anzusehen und über deutliche leerstellen zu schreiben und in eine diskussion zu treten. ich glaube nicht, dass programme eins zu eins umsetzbar sind und weiß auch, dass reale politik meist etwas anders aussieht, als im programm beschrieben. woran orientierst du dich bei einer wahl?

  43. Schau mal, Danilola – auf „Maskulismus“ kann ich genauso wie Du verzichten. Ich bin mir aber noch nicht sicher, ob ich die Piratenpartei wählen werde, weil sie mir noch nicht eindeutig antifeministisch genug ist:

    Feminismus hat nichts, aber auch rein gar nichts mit Gleichberechtigung für alle zu tun. Es ist nichts weiter als eine weibliche Apartheitsbewegung, die im Interesse des friedlichen Zusammenlebens von Frauen und Männern enttarnt, angeprangert und in die Wüste geschickt werden muss. Wenn Du das noch nicht erkannt hast, informierst Du Dich schlicht und ergreifend bei den falschen Quellen. Denn aus feministisch dominierten Quellen (wozu wir leider auch so ziemlich alle Massenmedien zählen können) wirst Du sicherlich keine Kritik des Feminismus hören, genauso wenig wie ein Drogendealer über die Gesundheitsgefahren seines Angebotes informiert oder ein Geistlicher die Vorzüge des Atheismus (oder umgekehrt) preisen wird.

    Deshalb: Wenn Du Dir auch nur ansatzweise ein Urteil über die Männerrechtsbewegung erlauben möchtest, empfehle ich Dir zuerst ein 4-wöchiges Intensivstudium der Seiten von Manndat, danach 6 Monate Genderama kombiniert mit direktem Kontakt zu Männern, die von der „Frauen zuerst“ – Ideologie ihres Arbeitsplatzes, Familie, Gesundheit, Selbstachtung, finanzieller Sicherheit und der Gleichheit vor dem Gesetz geraubt wurden.

    • Kann ich soweit zustimmen. *Daumenhoch*

    • schau mal mike. es gibt keinen feminismus als homogene bewegung. ich verfolge regelmäßig die von dir empfohlen seiten, die mich in meiner maskulismuskritischen perspektive eher bestärken.

      • Danilola, wenn Du als Mann das Problem des Feminismus nicht erkennst, führst Du entweder sehr behütetes oder ein sehr akademisch-weltfremdes Leben. Oder Du hast einfach bisher wahnsinnig viel schwein gehabt. Glückwunsch.

        Wie ich schon sagte, mit Maskulismus kann ich auch nichts anfangen, da ein männliches Spiegelbild des Feminismus natürlich genauso schwachsinnig ist wie das Original. Hier geht es um echte Gleichberechtigung, auch für Männer, und nicht um irgend einen „-ismus“.

      • „akademisch-weltfremdes Leben“

        so sehr akademische Lebenswelten größtenteils theoretisch sind, so weltfremd kann man sie auch betiteln.

        NUR

        Je hochwertiger die akademische Qualität, desto bewusster sind sich die Leute, dass jede Bezeichnung von Sachverhalten nur Perspektiven sind. Und egal, wie sie bezeichnet werden und egal, wie sie eingefordert werden, Worte bleiben Worte und die Sachverhalte bleiben so wie sie sind. (Sprachphilosophie)

        Die Tatsache, dass Gender Studies und all die artverwandten Themen polemisch, pauschalisierend sind, spricht weniger von einer akademischen Lebenswelt als von einer Ideologie (wie ich oben bereits schrieb: Zeitgeist, der durch neuen Inhalt gefüllt wird. Was früher Nazis, Sozialisten, Protestanten …… waren, sind heute eben Feministen)

        Die Tatsache, dass Parolen übernommen und Pauschalisierungen eingeführt wurden (siehe Binnen-I, GLEICHstellung/-berechtigung), ohne dass sie kritisch beleuchtet werden, zeigt, dass der Autor wohl weniger aus dem akademischen Bereich kommt

      • Maskulismus ist aber kein männliches Spiegelbild des Feminismus.

        Der Maskulismus hat den Feminismus als Gegner, und nicht die Frauen.

        Ach informiert euch doch einfach. Die Texte sind im Internet ersichtlich.

        http://www.maskulist.de ist die erste Adresse.

        /ajk

    • Ich muß hier mal meine Freude zum Ausdruck bringen, daß es intelligente Leute wie Mike gibt. Er trifft den Nagel auf den Kopf, auch was den „Maskulismus“ angeht.

      Zitat: „Wie ich schon sagte, mit Maskulismus kann ich auch nichts anfangen, da ein männliches Spiegelbild des Feminismus natürlich genauso schwachsinnig ist wie das Original. Hier geht es um echte Gleichberechtigung, auch für Männer, und nicht um irgend einen „-ismus“.“

      Danilo, woher willst Du wissen, daß Arne Hoffmann ein Maskulist ist? Kann man dann die unbequemen Wahrheiten auf Genderama leichter ignorieren und diskreditieren?

      Wichtig sind doch konkrete Fakten und Argumente. Man muß meines Erachtens sehr blind sein, wenn man das, was auf Genderama geschrieben wird, nicht ernst nimmt.

      Auch wenn dort nicht unbedingt alles uneingeschränkt richtig oder differenziert ist.

      Ich sehe regelmäßig in feministischen Foren, wie ausgeprägt dort die Angst vor der biologischen Erklärungskategorie ist. Diese Kategorie wird von Grund auf dämonisiert oder diskreditiert.

      Dies ist eine erschreckende normative Haltung, die die Gender-Theorie und letztlich den gesamten Feminismus diskreditiert.

      Biologische Argumente werden als „biologistisch“ diffamiert.
      Ich sehe eine unfaßbare geistige Pathologie in feministischen Foren wie z.B. mädchenblog, wo deutlich wird, daß es nicht um deskriptiven Diskurs geht, sondern um ideologische Selbsbefriedigung.
      Feminismus und Gender-„Theorie“ sind hier ein Selbstzweck.

      • @Basti
        was ist arne hoffmann sonst? ich habe mir tatsächlich die mühe gemacht seinen blog und einige seiner bücher anzusehen. da bleibt mir nur eine schlussfolgerung: antifeministischer maskulist – teilst du diese meinung nicht?

        ich stimme dir zu, dass der bezug auf fakten und argumente wichtig ist – und? auf welche stelle in meinem beitrag beziehst du dich, wenn du über eine dämonisierung der „biologischen erklärungskategorie“ (was immer das sein mag) schreibst?

      • Hallo Danilolaola,

        das Ganze hier ist zwar schon eine Weile her. Ich habe mir Deine Antwort auf meinen Beitrag noch mal angesehen.
        Dort schreibst Du:

        „auf welche stelle in meinem beitrag beziehst du dich, wenn du über eine dämonisierung der „biologischen erklärungskategorie“ (was immer das sein mag) schreibst?“

        Wenn Du nicht kapierst, was ich mit „Dämonisierung der biologischen Erklärungskategorie“ meine, dann solltest Du Dir echt mal überlegen, ob Du an der Universität richtig bist.

        Mit einem bißchen kritischen Denken müßtest Du darauf eigentlich selbst kommen.
        Fällt Dir nicht auf, daß Gender-Dschihadisten biologischen Erklärungsversuchen zwanghaft Normativität, Zweckgerichtetheit, kurz Illegitimität unterstellen?

        Bist Du nicht in der Lage dies zu sehen? Vielleicht fällt es Dir irgendwann einmal auf. Und vielleicht traust Du Dir dann auch mal ehrlich die Frage zu stellen, ob es sich bei der Gender-Theorie nicht um eine Ideologie handelt.

        • @ basti,

          zwei deiner drei letzten kommentare habe ich gelöscht, da du scheinbar nicht in der lage bist den sachlichen ton zu wahren und da mein blog keine werbeseite für maskulistische internetseiten ist.
          ich finde es rührend, wie du versuchst einen verblendeten und irr geleiteten menschen, der ganz der gender ideologie verfallen ist, zu erlösen. danke für deine intensiven bemühungen mich auf die seite der wahrheit, der erkenntnis und des wissens zu ziehen. deine versuche sind vergebens, denn deine wahrheit ist nicht die meine.

    • @ Mike:

      Du hast dich noch nie ernsthaft (außerhalb von genderama & co, z.b. wissenschaftlich) mit Feminismus und seinen unterschiedlichen Strömungen und Epochen beschäftigt, was? Das Bild ist differenzierter als du denkst / willst.
      Aber Hauptsache Feminismus per se als böses männerfeindliches Konstrukt betrachten, einfache Feindbilder hat Mensch gern.^^
      Klingt ein bisschen so wie undifferenziertes „Kommunismus“-Bashing (alles was man schlecht findet ist kommunistisch), wobei dann tatsächliche Kritikpunkte gern mal in der Masse der universellen verteufelung verloren gehen.
      Wie wäre es mal Sexismus zu untersuchen ohne vorgefertigtes Schema, wonach nur Unterdrückung und Ausbeutung von Männern und Hoffierung / Privilegierung von Frauen rauskommen kann?
      Ich habe den Verdacht, dass du dir alles nach Wunsch als Privileg bzw. Unterdrückung zurechtlegst wie es gerade passt und als ob du denkst du müsstest dich entscheiden, ob entweder Frauen unterdrückt werden ODER Männer bzw. dass man sich nur auf eine Seite schlagen könnte.

      Ich habe noch nie auch nur eine einzige Frau getroffen, die versucht ihre eigene Geschlechtsrolle kritisch zu reflektieren, das nicht auch gegenüber der Männerrolle tut und da ebenfalls Diskriminierungen und Sexismus feststellt. Die Frauen – so meine Erfahrung – die Männer nach Strich und Faden ausnutzen, sich dafür gerne von ihnen in Geschlechterklischees pressen lassen bzw. sich von vornherein hineinfügen, sind NIE Frauen, die auch nur ansatzweise Geschlechterkonstruktionen reflektieren. Ebenso bei Männern. Diese Frauen schreien entweder „Frauen zuerst“ oder „Frauen zuletzt“, weil sie keinerlei emanzipatorischen Bestrebungen haben, sondern opportunistisch ihr Fähnchen nach dem Wind ausrichten. Ebenso entsprechende Männer nach „Männer zuerst“ schreien (wie die im Internet viel vertretenen Maskulisten, deren Parolen/Rechtfertigungen scheinbar den Patriarchen des 19. Jahrhunderts geklaut wurden, was die Heroisierung von Männern und tiefe Verachtung von Frauen bzw. die Abwertung deren Tätigkeiten/Fähigkeiten angeht).
      Mir sind solche Menschen politisch hochgradig suspekt, egal welchen Geschlechts. Der Politische Apparat, lieber Mike, ist alles andere als feministisch. Das wirst du auch wissen, wenn du dir mal einen Überblick über das Thema Feminismus verschafft hast. Bzw. kannst du dann ja vllt. konkretisieren, welchen Feminismus du meinst. Dann lässt sich viel leichter darüber diskutieren bzw. mit Missverständnissen aufräumen als wenn du mit einer gefährlichen Kombination aus Halbwissen und Vorurteilen meinst schon alles zu wissen und diese Weisheit zum besten geben zu müssen. Die Arbeit abnehmen, dich intensiv damit auseinanderzusetzen und deine Vorurteile zu überprüfen kann dir hier ja niemand abnehmen.

  44. Ups, wollte schreiben: „Auch zustimm!“

  45. Ich wollte ja schon aus lauter Verzweiflung HSP wählen, weil ich nicht wußte, wen ich sonst wählen sollte. Aber einige Kommentare hier haben mich darin bestärkt, doch wieder die SPD zu wählen, da man an eben diesen Kommentaren sieht, wie sehr der Satz „Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden“ doch zutrifft (und das nicht nur aufs Internet und auf Parteien).
    Also: danke Jungs, Ihr habt mir sehr geholfen! 😀

    • es steht jedem frei auf verlierer zu setzen

      und auf zypries, „was sind noch mal browser“

    • Das mein Liebe, ist dein gutes Recht. Aber mit genau dieser Einstellung bestätigst du die Einschätzung vieler Männer. Wird eine Frau auf Händen getragen und gepampert von der Wiege BIS zur Bahre dann akzeptiert sie jeden Bullshit. Ganz großes Kino.

      Im übrigen kannst du gern gehen und deine eigene Gesellschaft ohne Männer aufbauen. Das Schauspiel würd ich mir geben. Eine Daily-Soap mit mehr Drama wirds wohl nicht mehr geben ^^.

    • Die Männliche Gesellschaft ist die Gesellschaft in der Männer alles geben um ihren Frauen und Kindern ein schönes sicheres und gesundes Leben zu ermöglichen.

      /ajk

    • kann man dann sagen, dass du keine gleichberechtigte gesellschaft anstrebst, sondern eine gesellschaft in der männer benachteiligt und unterdrückt werden??

      alle männer, die wie du sagst dich dahin gebracht haben, dass du spd wählen willst, wollen nur eines eine gelichberechtigte gesellschaft, in der alle unabhängig vom geschlecht gleich behandelt werden (das ist derzeit nicht gegeben, wehrpflicht nur für männer, keine gesundheistberichte für männer, keine gesundheitszentren, schlechte gesundheistvorsorge für männer härtere strafen vor gericht, förderungen nur für frauen, informationsstellen nur für frauen, gewaltschutzeinrichtungen nur für frauen, gleichstellungsbeauftragte sind nur frauen, kein schutz vor beschneidung obwohl männliche jugendliche dabei sterben, kein schutz im kriegsfall für männer) , und das widerstrebt dir, da hast du dich geoutet, das muss man schon sagen

      sag mal würdest du eigentlich die NPD wählen, wenn die nur gezielt gegen männliche ausländer vorgehen würden???

    • Elkelein, du weißt aber schon, daß es die Horst-Schlämmer-Partei in Wirklichkeit gar nicht GIBT?

      Ich frag ja nur, bei euch weiß man nie…

    • Die Tatsache dass solche Diskussionen bei der SPD nicht geführt werden heisst noch lange nicht, dass die SPD eine „bessere“ Meinung zu dem Thema hat. Das Frauenbild bei einer Partei von 60jährigen stell ich mir jedenfalls ziemlich – nun – traditionell vor. In den Köpfen nicht auf dem Papier. Bei den Piraten ist das umgekehrt, da ist jeder Pirat ein Mensch – dafür steht (noch) nichts auf dem Papier.

      Mit den Piraten identifiziert man sich, wenn man mit Ihnen redet, feiert und für ein gemeinsames Ziel kämpft.

      Gruss
      Bernd

  46. Hehe, so ein Quatsch. Als ob einer alles wissen muss.

  47. Ich war auch sehr nachdenklich, was den geringen Frauenanteil bei den Piraten betrifft. Auch deswegen habe ich seit Juni 6 Piratenstammtische und Piratenarbeitstreffen besucht, in Darmstadt.

    Mir fällt auf, dass die Frauen bis auf drei-fünf Ausnahmen gar nicht erst zum offenen Piraten-Stammtisch in Darmstadt kommen.
    Damit erübrigt sich zumindest in Darmstadt derzeit die Prüfung der Frage ob die Piratenpartei ihre Piratinnen „richtig“ behandeln oder „richtig“ integrieren.

    Außerdem kann ich den Umgangston der Darmstädter Piraten beim Stammtisch ganz gut mit den Stammtischen und Parteitreffen anderer Parteien vergleichen, weil ich seit November fast alle Parteien besucht oder interviewt habe, um darüber zu berichten. Mir fällt auf, daß die Darmstädter Piraten untereinander einen fairen, meist total entspannten, freundlichen und konstruktiven Umgang haben. Davon bin ich sehr beeindruckt.

    Meiner Meinung nach wäre es eine prima Frage, warum Frauen gar nicht erst zu den Stammtischen der Piraten hingehen. Weil diese vielleicht „Stammtisch“ heißen und somit schon als eine typische „Männer“-Domäne markiert sind, somit nicht zu akzeptieren und deshalb boykottiert werden müssen? Ich weiß es nicht. Warum gehen dann Frauen auch nicht zu den „Crews“ ? Crew ist doch nun wirklich unverdächtig, siehe den Anteil von Frauen an Flugzeug-Crews.
    Fragen über Fragen und ich finde keine Antworten.

  48. Korrekt ist, dass die Piratenpartei fast nur männliche Kandidaten aufgestellt hat (Ausnahmen bestätigen die Regel, s. Kim-Sun Mo aus RLP oder Mechthild Czapp aus NWW) und auch der Vorstand überwiegend aus Männern besteht (Ausnahme Nicole Hornung). Der Grund dafür ist jedoch recht offensichtlich, denn der Frauenanteil liegt in der Partei um die 5% und dementsprechend hält sich auch die Anzahl der an einer Kandidatur interessierten weiblichen Mitglieder sehr in Grenzen.

    Dieser Umstand ist bedauerlich, allerdings besteht die Piratenpartei derzeit primär aus Leuten, die in IT-Berufen arbeiten, und auch dort ist der Frauenanteil trotz aller Anwerbungsbemühungen mit Girls-Days und ähnlichem nach wie vor unter aller Kanone. Mir persönlich erschließt sich nicht, warum das so ist, und demzufolge wüsste ich auch nicht, was die Piratenpartei abseits einer schrittweisen Erweiterung der programmatischen Basis dagegen tun könnte.

  49. Wozu dient eine Wahl liebe Daniola?! Zur Wahl der oder des Besten oder?! Um politisch die besten Lösungen zu finden.

    Was würde also eine Gleichstellung bedeuten?! Das man statt den/die besten zu stellen – evtl. einen Vollidioten stellt, hauptsache die Anteile sind gleich.

    So ein Schwachsinn, KOMMT in die Piratenpartei und TUT etwas, statt euren feministischen Wahnsinn in einer höchst wichtigen Offensive durchzusetzen.

    Wie kann man eigentlich ersthaft davon ausgehen das so etwas funktionieren würde oder irgendwem irgendwelche Vorteile verschaffen würde?!

    Frauen werden und wurden in den letzten 10 Jahren NIEMALS in irgendeinerweise unterdrückt. Ihr müsst einfach noch lernen euch in der Wirtschaft und Gesellschaft zu etablieren.

    Und ich gebe dir die Garantie, das eine jede erfolgreiche Frau – das selbe sagt – denn sie hat es gelernt

    • Erstens das heißt Danilola,
      zweitens jener ist ein Mann.
      Drittens heißt das Vollidiotin, :-O

      Mach aus den 10 Jahren mal 30 und du bist rechnerisch ganz gut dabei.

  50. Das ist genau das selbe als würden wir nun bei der Bundestagswahl auch geistlich schwerbehinderte mit integrieren denn es kann ja nicht sein das diese nicht die gleichen Rechte haben

    • wenn vergleichst du jetzt genau mit menschen mit beeinträchtigungen? und warum? und wo ganau siehst du ein problem menschen mit lernschwierigkeiten zu integrieren?

      • Ähh willst du jetzt ernsthaft jemanden der nicht rechnen kann als Finanzminister??

      • meinst du das ernst?

      • Ach wenn ich gucke das es Frauenparkplätze und Behindertenparkplätze gibt..

        Frauen machen das schon gut selbst für sich. Sie setzen sich mit unmündigen Mitgliedern der Gesellschaft gleich. Auch bei der Argumentation warum Kindsmord von einer Frau weniger schlimm ist als von einem Mann und so weiter..

        Schon mal mitbekommen? „Man muss Verständnis haben..“ immer wenn Frauen Morden. Bei Männern heisst es immer BÖSER MANN!

        /ajk

  51. ich frage mich, wenn frauen die 50% anteile an spitzenfunktionen in der politik wollen, unabhängig davon wie hoch ihr anteil in der partei wirklich ist, was ist dann mit den demenzkranken, den parkinsonkranken, den krebskranken, eine nicht gerade geringer anteil in der bevölkerung, den geistig behinderten, den aidskranken (hoppala da sind ja wieder 70% der betroffenen männlich, aber aufklärung und schutz vom staat gibts nur für frauen, lt uno, lt der netten us-außenministerin clinton)

    vielleicht erkennt man jetzt, wie aburd die forderung ist, die sitze im parlament, oder in parteigremien, nach der verteilung der jeweiligen gruppe in der gesellschaft zu vergeben

  52. was glaubst du Daniola, warum es Prüfungen gibt die bestimmen wer in einem Beruf arbeiten darf? Das ist auch eine Art von Wahl/Auswahl

    weist du was passieren würde wenn es das nicht gäbe?! Hättest du Lust dich von einem minderbemittelten Chirurg operieren zu lassen weil eine gleichberechtigungsstrategie das vorschreibt?!

    Siehst du, genauso wenig Lust habe ich mich von jemandem regieren zu lassen der nicht deswegen regiert, weil er der beste Meinungsvertreter ist, sondern weil es Anteilsmäßig gewählt werden musste

    das wäre der Stopp eines jeden Fortkommens, eines jeden Fortschrittes und unserer gesamten Evolution

    aber interessant, das Menschen die diese einfache Grundsätze nicht verstehen Politische Entscheidungsträger werden wollen

  53. Könnten wir mal etwas mehr Sachlichkeit hier reinbringen?
    Keine Nazivergleiche, kein rumhacken auf Behinderten. Man kommt sich hier langsam vor wie im Kindergarten UND DAS GILLT FÜR MASKUS WIE FÜR FEMOS!!!

    Wie aus dem einfachen Grundsatz:
    Körperliche Eigenschaften die die Leistungsfähigkeit in einem Sektor nicht beeinflussen sind kein rechtlich und ethischer Standard für Personal-Entscheidungen und rechtfertigen eine Diskriminierung jener die diese Eigenschaften nicht haben in keinster Weise
    jedesmal zu solchen Schlammschlachten kommt ist mir unbegreiflich. Das Feministinen männlich wie weiblich NICHT in der Lage sind mit Fakten zu überzeugen und von Kausalität mal so gar nix wissen war mir schon lange klar (es gibt soviele Frauen und die haben sowenig Posten also werden sie von den Posten ferngehalten, was ein Denksprung). Aber von den Maskus erwarte ich hier mehr. Im übrigen sollte man sich mit Nazivergleichen als angehöriger jedes ParteienSpektrums zurückhalten. Grad als Internetuser sollte jeder wissen was Godwyns Law bedeutet.

    • „Das Feministinen männlich wie weiblich NICHT in der Lage sind mit Fakten zu überzeugen und von Kausalität mal so gar nix wissen war mir schon lange klar […]“

      Womit die erste Ableitung von Godwyn’s Law – mit zunehmender Dauer der Diskussion erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, daß eine Gruppe der Diskutand_innen pauschal als Deppen hingestellt werden – dann auch wieder von selbst bewiesen worden wäre. Ach.

      • Als Deppen, nein. Kausalität hat einfach bei Idiologien nichts verloren.
        Ob das jetzt Religionen sind oder politische Sichtweisen deren Anzweiflung intern als Ketzerei dient. Deswegen ist man ja noch kein Depp oder? Aber gerade die Piraten haben doch den Wahlspruch „SELBER DENKEN“. Man ist evtl. borniert, stur, beratungsresistent und nicht mehr ganz dicht aber deswegen noch lange kein Depp.
        Dem Maskulismus fehlen noch diese medienwirksamen Anführer/Leithammel die der Feminismus z.B. in den USA mit der Leitkuh Oprah und diesen ganzen anderen Sexisten_innen haben. Bei uns heißen sie z.B. Schwarzer oder Dorn.
        Solange es diese Leute gibt, die eine Meinungshoheit auch trotz offensichtlicherArgumentationswidersprüche aufrechterhalten und festigen bei den Maskulisten nicht gibt. Kann man aber mit denen wenigstens noch diskutieren. Es ist wie das alte Spielchen mit den Priestern. Beweis mir logisch dass dein Gott existiert und ich glaube an ihn. Nur da wirds in dem Zusammenhang halt bockschwer. Evtl sogar für beide. Wenn man sich wie die Feministinnen nur das Endergebnis anschaut, kann man bei den vorherrschenden Verhältnissen durchaus der Meinung sein dass da was im Argen liegt. Nur scheint man hier gerade einen der ältesten fem. Grundsätze vergessen zu haben.
        Simone de Beauvoir: Solange man den Frauen erlaubt daheim zu bleiben und Kinder zu kriegen, solange werden sie das auch ausnutzen (abgewandelt aber ich hoffe sinngemäß). Ich glaube nicht dass diese Grandé Dame die verhältnisse wie sie sich derzeit darstellen so besonders toll fände.
        Gerade wenn ich mir die Aussagen anhöre von führenden Frauen in der Wirtschaft (die es ohne Quoten irgendwohin geschafft haben).

        Dann kehren mehre Aussagen immer wieder.
        Es gibt keine gläserne Denke eher eine warme Badewanne.

        Meine hauptsächlichen Konkurrenten waren andere Frauen und nicht Männer, die haben nur auf mich eingehackt, Männer gleichmäßig auf alle (Um Managerposten wird gekämpf wohlgemerkt).

        Weder dieser 110% Bullshit den Frauen mehr leisten mussten als ihre männlichen Konkurrenten kam hoch noch dass irgendeine Burschenschaft die im Hintergrund agiert verhindert dass Frauen zu Wirtschaftsbossen werden. Wenn ich mir dagegen die Nürnberger Resolution anschau würd ich meinen dass hier genau das aufgebaut wird was anderswo angeprangert wird.

        Ich weiß nicht ob eine Abschaffung von Quoten in den großen Parteien uns wirklich besseres Personal bringen kann als wir aktuell haben. Wenn aber auch nur 5% bessere Leistungen dabei herauskommen würden wenn man auf die Quoten verzichtet, rechtfertigt in meinen Augen eine Abschaffung von eben diesen.

        Was die Ableitungen von Godwyn’s law angeht, wo zum Geier stehen die?

  54. weist du michael, das dieser feministische Wahnsinn schon so einige Männer das Leben, den Job oder ihre Freiheit gekostet hat?!

    Da soll man ruhig blieben?! Aber gut, zurück zum Punkt – wo bitte sind meine Äußerungen unsachlich?!

    Es sind exakte Beispiele zur Verblödung die hinter einer jeglichen Art von Feminismus und feministischen Aussagen steckt.

    Beispiele die ein jeder, selbst eine Feministin nachvollziehen kann.

    Das das, was sich in der Theorie gut anhört – in der Praxis fatale Folgen hätte.

    Und was sachliche Äußerungen von Danilola angeht – brauchst du nurmal oben nachlesen das sie nichts gegen Menschen mit Lernschwierigkeiten in der Politik hätte.

    Ich selbst bin gegen Internetzensur und zwar im höchsten Maße. Aber wenn ich mir vorstellen das unsere Kinder, unsere Frauen einen solchen Schwachsinn lesen – gegen den – man beim Provider leider nichts tun kann

    DANN WÜNSCHE ICH MIR DIE SOFORTIGE ZENSUR FÜR DIESE UND ANDERE SEITE

    und ich verlasse diese Diskusion… sie ist mir zu dämlich. Aber Kompliment an alle Maskus – weiter so!!!! Erstickt Feminismus im Keim!!!

  55. achso… nochwas gaaanz zum Schluss

    ich habe eine Freundin, sie hat eine Behinderung. Sie ist sehr glücklich mit mir und darf tun uns lassen was sie will.

    Sie ist Geschäftsführerin… und jetzt das beste

    ich habe eine Cheffin!!!!

    Sie alle, teilen diese Meinung mit mir – über Feminismus….

  56. das wird ja die reinste realsatire hier. irgendjemand ist bei den maskulisten reingeplatz mit dem ruf: „jungs, da drüben gibt´s ne keilerei!“ und jetzt kommen alle hierher gerannt. nur, dass sich niemand so wirklich mit ihnen hauen möchte… und dabei wollen die herren doch so gerne ihren ruf als gestandene männer verteidigen. oh, und natürlich die welt retten vor der feministischen hölle. da bin ich gerne teufel und krämpel meine ärmel hoch, um dort mitanzupacken, wo es wirklich sinn macht. hallo real life!

  57. Silvia, das ist alles was dir an Argumenten einfällt?

  58. Oh je,

    Ich kann Deine Überlegungen verstehen, Danilola. Gutheißen muß ich sie deswegen noch lange nicht. Vielleicht siehst Du schon aus der Menge der Kommentare (ohne die Machoblökerei), wie wichtig den Piraten die Teilhabe aller an den anstehenden Themen ist. Hättest Du ähnliches über die anderen Parteien geschrieben, wären wohl kaum annähernd so offene und detaillierte Antworten gekommen.

    Was mich aber ganz besonders an Deinem Aufsatz stört, ist die übliche Konsumentenhaltung auch im politischen. Eine Partei als etwas zu sehen, dem man die Stimme gibt „und dann sind die aufgefordert etwas zu machen“ geht vollständig fehl – Vor allem, wenn man selbst, wie Du ja sagst, keine Zeit zum politischen Engagement hat.

    Wie sagt der Moderator auf dem Hamburger Piratenstammitsch sinngemäß regelmäßig? :“ Leider gehen die meisten von uns ja einer regulären Erwerbstätigkeit nach“. Ich wette 90% der aktiven Piraten sind 9 bis 17 Uhr Brotverdiener, viele mitten in der Studienarbeit, Kinderaufzucht oder sonstetwas Spannendem mit Zeitanspruch. Und sie engagieren sich dennoch. Auch abends und nachts.

    Gehe bitte wenigstens einmal auf einen Parteitag oder mindestens ein Treffen und zähle die Frauen durch, die da sind. Wenn Du nicht hingehst, können andere Frauen Dich leider auch nicht sehen und schreiben das gleiche, wie Du. Du machst den Unterschied 🙂

    Dass das Programm Lücken hat ist wohl das, was es von den Programmen anderer Parteien am allerbesten abhebt. Denn heir werden keine Wahlversprechen und Positionen verbreitet, die dann innerhalb von 4 Jahren verschrottet und verlogen werden, wie bei den anderen. Nur weil die Programme dort vollgestopft sind, hat das auch noch lange nichts mit Kompetenz zu tun oder dem geplanten Abstimmungsverhalten (siehe klare Lüge von Peter Struck 1 Tag von der Abstimmung zum Zugangserschwernisgesetz).

    Also. Aller Anfang ist schwer. Deine Komptetenz in Deinen Feldern ist gefragt. Dann füllt sicch das Programm ganz fix von selbst. Ausreden gelten nicht.

    A.

    • klinkhart – danke für die einladung und deinen beitrag. ich komme wohl kaum darum herum einen stammtisch der piraten zu besuchen und mir aktiv ein bild zu verschaffen.
      aber jetzt mal ehrlich, woher nimmst du die behauptung, dass ich einer konsumhaltung verfallen bin und von einer partei irgendetwas einfordere? ich habe mich kritisch geäußert, da in meinem netzaffinen umfeld eine vielzahl an freund_innen den piraten beigetreten ist oder diese partei wählen möchte.

  59. Frauen wurden und werden noch immer benachteiligt. Außerdem werden auch auch Homosexuelle, Behinderte, Dunkelhäutige und (in einigen wenigen Bereichen) auch Männer benachteiligt.

    Die konkreten Benachteiligungen – die oft so systematisch sind, das wir sie im Alltag gar nicht wahrnehmen – sollten erkannt, analysiert und ihnen entgegengewirkt werden anstatt unreflektiert den Status quo („Wirtschaft und Gesellschaft“) zu verteidigen. Diese Kritik entspricht nicht dem plumben Mann gegen Frau oder einem falschverstandenen Feminismusbegriff, den einige Kommentatoren hier an den Tage legen.

    Dass die Piratenpartei sich bislang (!) nicht mit dem Thema Gender u.A. beschäftigt, finde ich nicht sehr schlimm. Schlimm finde ich jedoch, dass die Relevanz des Themas von vielen Piraten-Anhängern nicht erkannt und stattdessen aggressiv reagiert wird, wenn jemand auf die Lücken hinweist oder die Mißstände sogar noch verteidigt werden.

    Ich denke, dass es in der Piratenpartei genügend intelligente und selbstkritische Stimmen gibt, so dass sie ihren Weg finden, Benachteiligungen abzubauen – ob und welche Quoten dafür der richtige weg sind, kann ja diskutiert werden. Nur muss es dazu erstmal das nötige Problembewusstsein geben.

    Leider hat der Fall Bodo Thiesen gezeigt, dass es mit dem Problembewusstsein bei vielen Piraten nicht sehr weit her ist, da wird teilweise genauso verharmlost wie bei anderen Parteien. Genauso verharmlosend lesen sich leider einige Kommentare hier.

    Ich hoffe dass Ökologie, Barrierefreiheit und Gender in Zukunft nicht als unwichtig abgetan werden oder sogar noch dagegen gewettert wird, wenn auf Mißstände hingewiesen. Aus meiner Sicht hat die Piratenpartei zur Zeit bei vielen Themen (Ökologie, Gender, Antifaschismus etc.) noch nicht genügend Sachkompetenz – solange das zumindest wie bisher zugegeben wird und jeder Pirat die Situation verbessern kann, sehe ich darin jedoch keinen Grund die Piraten nicht zu wählen.

    • Wo bitte werden Frauen heute benachteiligt? Bitte mal konkret werden.

    • Ich hätte gerne eine klare Aussage dazu, was Gender-Sachkompetenz ist.

    • danke jakob für deinen beitrag. so wie ich die sache von außen sehe gibt es in der piratenpartei einen „richtungsstreit“, bei dem es darum geht, ob die konzentration auf die kernthemen oder die ausweitung auf andere themen notwendig ist.
      ich hoffe mit dir, dass die piraten in den nächsten jahren auch zu rangebieten ihrer themen deutliche aussagen machen können, dass macht sie für mich auch wählbarer. bisher und auch nach der hier geführten diskussion habe ich das gefühl mit den piraten bei einigen themen die „katze im sack“ zu wählen.

      • Den Richtungsstreit gibt es in der Tat und schlußendlich wird es darauf hinauslaufen, dass zu jedem sich aufdrängenden Themenkomplex auf den Parteitagen basisdemokratisch darüber entschieden werden wird, ob und in welcher Form der Aspekt Aufnahme ins Parteiprogramm findet oder nicht.

        Das erste Beispiel für dieses Prozedere ist das Thema Bildung, das vom Bundesparteitag dieses Jahr in einer Rumpfform zu den Kernthemen hinzugefügt wurde und im weiteren von entsprechenden Arbeitsgruppen ausgearbeitet werden wird.

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  62. Ich finde es etwas komisch, zwei besondere Punkte herauszugreifen, um damit eine Partei zu kritisieren, die aktuell eine Zwei-Punkte-Partei ist. Genausgut könnte ich kritisieren, dass im Programm nichts zur Bundeswehr steht. Nichts zum Krieg. Nichts zur Wehrpflicht. Nichts zur Behebung der Wirtschaftskrise. Zum Mindestlohn. Zur Beschränkung der Bankenmacht. Zum Gesundheitssystem. Zur Rente. Fraktionszwang? Volksabstimmung? You get it.

    So what?

    Das komische an den Fragen, die du stellst, ist, dass du genau die zwei Punkte ansprichst, die bei quasi allen Parteien fast deckungsgleich im Parteiprogramm stehen. Oder schreibt da jemand: Juchuh, Umweltverschmutzung! Frauen an den Herd? Auf dem Papier kannst du da problemlos *jede* Partei wählen. Ob die im Zweifelsfall dann auch machen, was sie schreiben, ist eine ganz andere Frage.

    Aber IMHO ist es komplett falsch, davor Angst zu haben, dass gerade die Piraten bei diesen Themen die CDU rechts überholen.

  63. @Andy
    So meinte ich das nicht. Ich weiß wirklich was für Schäden durch den Amok laufenden Femismus und durch GM angerichtet wurde, ethisch, menschlich und wirtschaftlich. Richtig geschockt und nachdenklich hat mich das Schicksal der Brüder Bruce/David und Brian Reimer gemacht. Das ist es in meinen Augen was Gender Mainstreaming in seiner schlimmsten Form anrichten kann. Dagegen ist der ganz normale Wahnsinn in dt. Behörden und Universitären wie Gender Budgeting oder Girls Day gar nichts ausser einer wirkungslosen Steuerverschwendung.

    Ich weiß was unser Scheidungsrecht anrichtet, und wieviele Kinder ohne beide Elternteile aufwachsen müssen. Auch kenne ich die Folgen für Kinder und Eltern wenn das passiert. Es ist eine zum Himmel stinkende Frechheit was hier propagiert wird. Was im Namen des Feminismus und der Gleichberechtigung in der Justiz als Gerechtigkeit verkauft wird generiert in mir nur Hohngelächter.

    Vielleicht bin zu idealistisch für diese Welt, vielleicht setze ich zu große Hoffnung in eine Partei die noch die Chance hat den sicheren Weg durch diesen Sumpf zu finden. Vielleicht…

    Was ich nicht tun werde ist mich auf dem Niveau um dieses Thema zu kümmern, dass einen Antifa oder Skinheadschläger wie einen Nobelpreisträger aussehen läßt. Ja ich vergleiche die Diskurs mit polit. Feministen/innen und auch manchen Masku, mit dem Versuch Skinheads mit Argumenten beizukommen. Ich versuche mit Argumenten, Sätze wie „alle männer sind schweine“, oder „wir ziehen in den söhnen von heute die vergewaltiger von morgen groß“ zu kontern (wobei ich ähnliche Sätze über Frauen noch nie gehört habe, zum. nicht ernst gemeint UND VOR ALLEM NICHT IN IRGENDWELCHEN PUBLIKATIONEN!).
    Es geht bei dem politisch geführten Feminismus nicht um gleichberechtigte Teilhabe, es geht um Macht es geht um Gelder die für sinnlose Projekte im Öffentlichen Dienst und bei NGOs untergebracht werden, damit die Soziologen, Psychologen und wie immer Juristen von morgen auch richtig viel Arbeit haben.

    Vieleicht gibt es nicht DEN Feminismus, mag sein, aber die gemäßigten, die denen es um gleichberechtige Teilhabe geht, ihr habt euch das Szepter aus der Hand nehmen lassen, vielleicht habt ihr es auch noch nie in der selben gehabt. Ihr lasst den Diskurs von Leuten wie Alice Schwarzer führen, von Thea Dorn, Zypris, Merkel, Nahles. Ihr lasst es zu dass Bücher, wie das SCUM-Manifest (eine sexistisch-faschistische Fantasie bei der Mann und Frau würgen sollten) als Leitmedien dafür genutzt wird. Wieso werden in den Gender Studies Studiengängen in jedem westlichen Land immer noch die Hasstriaden von Greere, Grearhart, Daly gelesen und sogar noch befürwortet und diese menschenverachtenden Schriften nicht in irgendeinem Loch vergraben. Wieso nicht mal Will Farrell.

    Wieso wird nicht aufgeschriehen und protestiert wenn diese menschenverachtenden Personen Professuren bekommen und damit ganze zukünftige Generationen von Menschen prägen? Warum werden unsere Bildungspolitiker nicht angegriffen, dafür dass sie den heutigen Bildungsnotstand in den Schulen nicht anprangern und verbessern sogar noch befürworten. Wieso wird eine Zypris nicht öffentlich bloßgestellt weil sie es unter Strafe stellen ließ wenn ein Vater wissen will ob sein Kind auch wirklich seines ist OHNE gleich den Familienfrieden zu stören. Wenn man bedenkt dass Personenstandsfälschung eine schwere Straftat ist und 18 Jahre Alimente zu zahlen schwerer Betrug. Aber sowas ist in der Gender-Politik nicht wichtig, nein Vorstandsposten und Parteiämter die sind wichtig.

    Die große Mehrheit hat sich vor einen Karren spannen lassen und auf dem Kutschbock steht ein Schinder allerersten Ranges. Dem ist es egal wie sehr er euch schindet, wie viele auf der Strecke bleiben. Hauptsache er erreicht sein Ziel. Den bestehenden Parteien kann ich das nicht mehr anvertrauen, mit diesem verqueren Menschenbild, diese von Geltungssucht und Idiologien und Machtgeilheit getriebenen Potentaten die ihr Volk mit Brot und Spielen zu manipulieren wissen. Die mit Wahlversprechen und Almosen an das Wahlvolk diese Illusion von Regierung aufrechtzuerhalten versuchen.

    • „Wieso wird eine Zypris nicht öffentlich bloßgestellt weil sie es unter Strafe stellen ließ wenn ein Vater wissen will ob sein Kind auch wirklich seines ist OHNE gleich den Familienfrieden zu stören. Wenn man bedenkt dass Personenstandsfälschung eine schwere Straftat ist und 18 Jahre Alimente zu zahlen schwerer Betrug.“

      Weil es einen Eingriff in die informationelle Selbstbestimmung ist?
      Du fändest es also in Ordnung, die genetischen Daten zu stehlen, nur weil da jemand zu feige ist, einen solchen Verdacht anzusprechen (den zu haben ja außerdem auf eine schwere Vertrauenskrise hindeutet)?
      Seltsame Ansicht. Mit ganz ähnlichen Argumentationstrukturen arbeiten nämlich auch die Verfechter der Internetzensur (Wir müssen leider gegen ein paar Grundrechte verstoßen, weil Kinderpornographie nunmal ein schwerer Straftatbestand ist).

      • > Weil es einen Eingriff in die informationelle Selbstbestimmung ist?

        Wieso darf der Staat dann diesen Eingriff vornehmen?

        > Seltsame Ansicht. Mit ganz ähnlichen Argumentationstrukturen arbeiten nämlich auch die Verfechter der Internetzensur (Wir müssen leider gegen ein paar Grundrechte verstoßen, weil Kinderpornographie nunmal ein schwerer Straftatbestand ist).

        Richtig erkannt. Mit dem gleichen Recht geht der Staat auch mit dem informationellen Sebstbestimmungsrecht um. Wenn eine Frau die Einwilligung nicht erteilt, wird sie durch den Staat ersetzt. Wo ist also der Unterschied?

      • Nein finde ich nicht, aber ich finde es auf der anderen Seite richtig kriminell einem Straftäter das Werkzeug in die Hand zu legen die Aufklärung seiner eigenen Straftat komplett zu unterbinden oder zum. soweit zu verschleppen dass hernach alles zu spät ist.

        Im Übrigen ist es auch für das Kind mehr als unfair den falschen Vater vorgehalten zu bekommen. Schon mal in die Richtung gedacht? was ist wenn mal eine Blutkonserve oder sogar ein Organ nötig ist und das Kind kann von Vater und Mutter nichts annehmen nur weil Mama einen anderen Unterhaltssklaven haben wollte als den eigentlich zuständigen (würde endlich mal jemand and die Kinder denken?). Wäre es Frau Zypris ums Kindeswohl gegangen hätte sie sofort diese Sonderklausel zur informellen Selbstbestimmung (durch die Mutter des Kindes wohlgemerkt) anregen müssen, dass ein Abstammungstests bei der Geburt verpflichtend ist. Dass ich als Vater nur die Möglichkeit habe mich Jahre durch die dt. Familiengerichte zu quälen bis so ein Test zustande kommt finde ich eine Frechheit. Mann kommt sowieso immer erst nach einigen Jahren drauf, ob ihm Hörner aufgesetzt wurden, und dann zählt Gewohnheitsrecht.

        Mit Feigheit hat das im übirgen nichts zu tun. Ein solcher Verdacht wird er ausgesprochen kann selbst wenn er widerlegt wird das Vertrauen und den Zusammenhalt in der Partnerschaft auf ewig zerstören. Und das nur weil man sich als Mann einfach nicht sicher sein kann. Warum kein Abstammungstest gleich bei der Geburt. Es werden soviele Bluttests gemacht da werden doch dafür ein paar Tropfen übrig sein.

        Man muss sich mal überlegen wieviel krimiinelle Energie dahinter steckt. Engl. Ärzte gehen mittlerweile davon aus dass ca 10% der dort geborenen Kinder einen anderen Vater haben als angegeben. Und das schließen sie aus den Zahlen von Operationen wo Blutspenden oder Organtransplantate nötig waren (richtig offiziell werden diese Zahlen leider nicht erfasst). Wenn man das aber hochrechnet auf dt. Verhältnisse sind das 40.000 Kinder pro Jahr. 40.000 Betrugsfälle, ein Kind kann locker 100.000€ bis zum 18. Geburtstag kosten. Ob man das so aufrechnen kann stell ich jetzt mal dahin. Aber wenn man überlegt was an Gefängnisstrafen verteilt wird wenn man mal 10.000€ klaut. 40.0000 Prozesse per Anno mehr in dt. Gerichtssäälen. WoW

        Find ich übrigens einen interessanten Sprung von dir. Staatlich geschützte Strafvereitelung ist das selbe wie Internetzensur und Kommunikationsüberwachung. Es geht hier um den Vater keinen Arbeitgeber, kein Amt. Den Vater (zum. glaubt er das). Welche rechtliche Position hat dieser dann eigentlich?

  64. Pingback: zeitrafferin's status on Wednesday, 02-Sep-09 18:54:39 UTC - Identi.ca

  65. Die Piraten haben das Genderproblem eigentlich sehr elegant gelöst. Sie sagen einfach es existiert generell kein Unterschied und reden sich mit „liebe Piraten“ an, wo andere Parteien noch eklatant den Unterschied schon in der Anrede festigen.

    Zudem fühlt sich die Piratenpartei dem Grundgesetz verpflichtes, welches festlegt, dass Frauen und Männer gleichberechtigt sind.

    Weitere Fragen braucht man da kaum stellen.

    • Ganz so einfach ist es aber nicht. Nur, weil die Piraten behaupten, es gäbe keinen Unterschied, bedeutet das nicht, daß es keinen gibt. Und „elegant“ finde ich übrigens die Lösung: Ja, also, warum die Frauen nicht zu uns kommen, wissen wir auch nicht, an uns liegt es nicht, die sind wohl einfach nicht engagiert genug.“ auch nicht.
      Im Übrigen:
      Warum wird denn eigentlich immer die männliche Form präferiert? Wenn es egal ist, könnten sich doch auch einfach alle mit der weiblichen Form anreden. Das fände ich elegant. 😉
      Anstatt mit der männlichen Form die weibliche mitzumeinen, einfach mit der weiblichen Form die männliche mitmeinen.
      Passiert allerdings selten.

      • Sieht auch a) einfach nur schlecht aus und ist b) einfach auch nicht in den Köpfen drin. Vielleicht wenn man wenn man mal in so 100 Jahren überhaupt nicht mehr weiß ob jetzt hinter einem -innen nur Frauen oder Frauen und Männer oder vielleicht keins von beiden steckt. Dann sind wir soweit aber bis dahin müssen noch viele Genderisten viele Erziehungsla… äh Schulen fü… leiten.

        … mentales Zahnrad dreht sich ein Stück weiter

        Soso: Maintaining Job Securtiy für SocialStudies Studenten

    • was ist am verwenden des generischen maskulimums elegant?

      • Mal ganz neutral:
        eine Mail beginnt mit
        Liebe Studenten,
        und eine andere beginnt mit
        Liebe Studenteninnen,
        ich lese 1. an alle gerichtet und mail 2 rein an die Frauen (nur um deinen Vorschlag aufzugreifen doch die -innen Form zu verwenden).
        Ist das eigentlich schlimm dass man beim generischen Maskulinum die Frauen mit einbezieht? Fühlen sich da einige Damen nicht für voll genommen oder wird da nur nicht auf ihre speziellen Bedürfnisse eingegangen?

        Vielleicht liegt es an meiner Technikerweltsicht aber hier mal 3 ganz elementare Grundsätze:
        – Never touch a runing system
        – if it ain’t broken don’t fix ix
        – if you don’t now know how to fix it, DON’T TOUCH IT!

        Das hätte man mal den Journalisten und Sozialwissenschaftlern sagen müssen als sie ohne dass sie einer danach gefragt hat anfingen Sprachen zu schänden und ein Phänomen aus den USA und England bei uns zu imitieren wo es halt Wörter gibt wie Congressman, Fireman und Policeman. Wobei ich mich hier immer noch frage ob hier nicht das engl. man = Mensch gemeint ist. Ja so eine patriachale Sprache Mann = Mensch tsts.

        „Oh in der Times steht Congresswomen, das will ich bei uns auch haben, du. Wie da steht kein Mann in Abgeordneter? Echt, du? Machen wir ein -in dahinter das ist auch total schön aus, du?.“ Ja ich glaube genauso ging es in vielen Redaktionen zu Anfang der 80er als das aufkam.

        Wo es also das generische Maskulinum nicht gibt aber einige Berufsbezeichnungen und Titel die expl. männlich sind. Das gabs bei uns auch mit dem Kaufmann und der Kauffrau und da wurde das auch elegenat gelöst Das Binnen-I hat die Eleganz eines Vorschlagshammers.

        Elegant ist in meinen Augen auch z.B. Studierenden statt Studenten/innen zu schreiben allerdings bin ich auch der Meinung dass es die Frau Gleichstellungsbeauftragte einen feuchten Kehrricht angeht wie jemand seine E-Mails schreibt. Ich würde zusätzlich noch zur Entfernung des Stocks aus den Hintern raten aber das wäre wahrscheilich zu persönlich.

      • Das explizite Verwenden von „Piraten und Piratinnen“ zementiert den Unterschied zwischen männlichen und weiblichen Mitgliedern. Es öffnet damit Tür und Tor für eine Diskriminierung egal ob gegen Männer oder gegen Frauen.

    • @Pirat
      kann ein historisch gewachsenes geschlechtersystem, dass dichotom und hierarchisch strukturiert ist durch die änderung der ansprache „liebe piraten“ aufgehoben werden? wenn es mal so wäre. ich denke, dass ein teil der piraten sich sicherlich dem gleichheitsgrundsatz verpflichtet fühlt. doch ist dieser grundsatz bisher eher ein ziel, als eine gesellschaftliche wirklichkeit. es gibt immer wieder gründe und anlässe um ach dem bestehenden geschlechterverhätnissen zu fragen. wenn die piratenpartei, die gleichstellung bereits umgesetzt hat, wieso finden sich so wenige frauen in den reihen der partei? es handelt sich wohl nicht nur um ein vermittlungsproblem – oder?

      • Dann sag uns doch mal, warum DU glaubst es sind so wenig Frauen.

        ICH glaube dass

        a) Frauen mehrheitlich andere Interessen haben (also jede einzeln hat andere Interessen, im Durchschnitt sind es halt weniger Frauen die sich für Freiheitsrechte auf politischer Parteiebene Interessieren oder durch Beschäftigung auf anderen Ebenen nicht mit den Piraten in Kontakt kamen)

        b) weibliche Bürger die gleichen Vorurteile haben wie du, also glauben sie wären nicht willkommen. DAS ist ein Vermittlungsproblem und DAGEGEN gibts AG_2X.

        Aber: du müsstest jetzt schon mal erklären was du als Ursachen siehst, ein Ablehnen kann es nicht sein. Ansonsten stellst du diese Quote nur immer als Strohmann in den Raum, dann können wir die Diskussion hier auch beenden.

        Gruss
        Bernd

      • @Bernd

        danke für den hinweis auf die arbeitsgruppe. den ansatz, den die AG_2X vetritt finde ich gut und notwendig: „die aktuelle Situation in der Partei zu analysieren und herauszufinden, welche Themen und Probleme besonders interessant sind für die entsprechenden Zielgruppen.“
        scheinbar sind doch nicht alle pirat_innen der meinung, dass es bereits eine gleichstellung in der piratenpartei gibt und das die auseinandersetzung mit geschlecht ins vorige jahrhundert gehört, da alles bei den piraten super ist. ich trage mich gleich mal in die mailingliste ein und beteilige mich, soweit ich kann an der diskussion.

        du stellst mir eine schwierige frage. ich müsste, um diese frage grundlegend anzugehen. einiges an material auswerten und interviews führen, ….. es bräuchte mehr zeit, um deine frage beantworten zu können.
        ich bin mir sicher, dass es nicht am desinteresse von frauen an freiheitsrechten auf der parteieneben liegt. schließlich war das einfordern von bürgerrechten auch für frauen (wahlrecht, recht auf bildung, …) ein zentrales anliegen der ersten frauenbewegungen. und die antidiskriminierung und umsetzung von bürger_innenrechten für alle werdend auch heute noch aktiv auf verschiedensten politischen bühnen eingefordert.

        ich stelle spontan und stichwortartig folgende arbeitshypothesen aus meiner perspektive auf:
        – organisation als partei ist nicht besonders attraktiv
        – fehlende vorbildfunktion durch fehlende kandidatinnen und sehr hoher männeranteil
        – der umgang mit genderrelevanten themen ist in einigen foren der partei und auch hier im kommentarteil meines blogs schwer aushaltbar und das wirkt abschreckend
        – weniger frauen, die sich mit it/internettechnologien … auseinandersetzen, da diese felder häufig als männerberufe wahrgenommen werden
        – fehlende ganzheitliche ausrichtung des programms durch bisherigen fokus auf einige kernthemen (piraten als radikale zentristen http://fxneumann.de/2009/09/05/piraten-als-radikale-zentristen/)
        – konsequente verwendung des generischen maskulinums kann zu ausschlüssen führen

        wie gesagt alles unausgegorene erste vermutungen. mal sehen, was die AG_2X herausbekommt.

        lg danilola

      • Ohne das jetzt weiter ausführen zu wollen: du schätzt die AG falsch ein 🙂

        Ansonsten: wenn du die Antworten hast kannst du ja mal drüber bloggen, ich danke für die Diskussion hier, war interessant hinter mal ganz andere (unverständliche) Denkweisen zu blicken.

        Gruss
        Bernd

      • hallo bernd,

        auch dir danke für den input und die sachliche diskussion. ich werde aus der ag berichten. die ersten maildiskussionen lesen sich schon mal ganz interessant.

      • @danilola
        „- fehlende ganzheitliche ausrichtung des programms durch bisherigen fokus auf einige kernthemen (piraten als radikale zentristen[…])“

        Das meine ich mit „radikaler Zentrismus“ nicht; Zentrismus bedeutet hier die Ausrichtung an einer „gefühlten“ politischen Mitte, die pragmatisch und mit „gesundem Menschenverstand“ an die Politik statt „ideologisch“ herangehen will.

        Für Genderthemen relevant wird das dann aber doch, wenn eine Orientierung am „gesunden Menschenverstand“ in eine Abneigung gegen Theorien und Abstrakta umschlägt. Das scheint mir auch hier teilweise zu passieren: Ein sehr operationaler und erstmal korrekter Begriff von Gleichberechtigung wird aufgestellt („alle dürfen sich beteiligen, jede kann kommen und mitmachen, Geschlecht ist bei uns irrelevant, es zählt Kompetenz“), dessen theoretische und normative Grundlage wird aber nicht explizit gemacht – und damit auch nicht kritisierbar außer durch „mein gesunder Menschenverstand sagt aber das“.

  66. Muss man an jede Bezeichnung ein „in“ anhängen, damit sich auch die andere Hälfte der Menschheit angesprochen fühlt?

    *kopfkratz*

    An alle Menschinnnen. Nicht jede Bezeichnung wird durch ein „in“ oder „innen“ besser!

  67. Oh Mann was muss ich hier wieder Lesen. Aber, na gut, ich versuche mal zu Antworten.

    Zuerst: dein „_innen“ und „_e“ sind nervig, stören den Lesefluss und sind absolut überflüssig. Viele sagen, daß erst so auch Frauen mitangesprochen werden. Aber das ist ganz einfach nicht wahr! Das generische Maskulinum bezieht Männlein, Weiblein und Neutra gleichermaßen mit ein. Es gibt keinen Grund für nervige Zusätze.

    Wie der User über mir schon sagt, das ist „Pseudo-Gleichberechtigungsscheiß“.

    Bitte verstehe mich nicht falsch, ich bin absolut für Gleichberechtigung – egal ob es um Geschlecht, Hautfarbe, Herkunft oder sonst irgendein Merkmal geht. Aber Frauenquotenzwang ist Schwachsinn. Gleichberechtigung heißt für mich , dass niemand eine Extrawurst kriegt. Weder Männer noch Frauen.

    Ja, in der Piratenpartei gibt es mehr Männer als Frauen. Bei den Stammtischen hier haben wir einen Frauenanteil von etwa 20%. Aber was hindert dich daran trozdem einzutreten?

    Damit hätten wir Punkt 4 abgeschloßen, nun zu Punkt 1.

    Die meisten Piraten vertretten zu ökologischen Themen ähnliche Standpunkte wie die Grünen. Offizielle Parteistatements wird es dazu aber erst geben wen man bereit ist. Beteilige dich doch aktiv an der Diskussion zu diesen Themen!

    Zu Punkt 2: die angesprochenen Themen sind teilweiße schon in der Diskussion – aber wie gesagt: Offizielle Statements gibt es NOCH nicht.

    Punk 3: Barrierefreiheit ist ein ganz klassiches Netzthema und wird sicher irgendwann in das Programm aufgenommen. Aber NOCH gibt es dazu noch keine offiziellen Aussagen.

    • schön, dass du es trotz des „Gleichberechtigungsscheiß“ geschafft hast den text zu lesen. der unterstrich soll den lesefluss aufbrechen und sich über die bipolare, dichotome geschlechterstrukturen hinwegschreiben. ich teile deine ansicht nicht, dass ein generisches maskulinum neutral und mitmeinend ist.
      danke auf die antworten zu fragen 1 bis 3. lg

  68. Der Einzige Grund warum die Piraten keine weiblichen Kandidaten aufstellen liegt daran, dass keine weiblichen Kandidaten kanditieren. Da irgendeine Absicht herauszulesen ist irgendwie weltfremd. Komm doch einfach mal auf nen Stammtisch und schau ob du da diskriminiert wirst…

    (Ansonsten haben wir eine Kandidatin für die BTW)

    Gruss
    Bernd

    • danke für deinen hinweis auf die kandidatin für die bundestagswahl, aber wo kann ich diese finden? auf den offiziellen seiten der piratenpartei finde ich dazu nichts.

      • Die Landeslisten finden sich z.B. im Wahlkampfportal(etwas nach unten scrollen):
        http://klarmachen-zum-aendern.de/kandidaten/

        Ich gebe zu, Kim-Sun Mo anhand des Namens als Frau zu indentifizieren ist für Europäer nicht ganz einfach, aber bei Mechthild Zapp sollte das einfacher gelingen. Bei Süntje Böttcher handelt es sich ebenfalls um eine Dame.

        Details zu den betreffenden Personen finden sich möglicherweise auf den Seiten der jeweiligen Landesverbände oder im Wiki.

        Die wenigen Direktkandidaten sind nach Wahlkreisen hier aufgelistet:
        http://wiki.piratenpartei.de/Bundestagswahl_2009#Direktkandidaten

        Die Frauenquote habe ich da jetzt nicht analysiert (bei Interesse einfach durchklicken), aber ich weiß das mit Suat Kasem in Regensburg ebenfalls eine Frau auf dem Stimmzettel steht.

      • Kleiner Nachtrag: In Schleswig Holstein finden dieses Jahr noch Landtagswahlen statt und die Piratenpartei tritt mit der Spitzenkanidatin Anika Tanck an. Die Listenkandidaten finden sich hier:http://sh15.nordpiraten.net/component/content/article/33-listenkandidaten-zur-landtagswahl-2009/255-listenkandidaten.html

      • @SonicBlade
        wie hoch schätzt du die wahrscheinlichkeit ein, dass direktkandidatinnen der piraten gewählt werden?

      • @danilola
        Realistisch betrachtet wird es den Piraten kaum gelingen, einen Direktkandidaten gegen die Konkurrenz der großen Parteien durchzubringen, das gilt aber für Männlein und Weiblein gleichermaßen.

        Ähnlich sieht es bei den Landeslisten aus. Die Chance dass die Piraten bei der Bundestagswahl über 5% kommen ist meines Erachtens gering, insbesondere angesichts des Umstandes, dass sie in Sachsen nicht zur Wahl stehen und somit die potentiellen Stimmen dort von Haus aus wegfallen.

        Unter dem Strich geht es bei dieser Wahl primär darum, ein ordentliches Ergebnis zu erreichen um a) über die Wahlkampfkostenerstattung Geld in die Kasse zu spülen, um bei den kommenden Wahlen konkurrenzfähiger zu sein, und b) über die mediale Aufmerksamkeit Druck auf die anderen Parteien auszuüben, die Themen Bürgerrechte und Informationsfreiheit nicht weiterhin mit Füßen zu treten.

      • @SonicBlade
        danke für die offene antwort.

  69. Moment, moment.

    Zuwenig Frauen in der Piratenpartei? Gar kein Problem! Die Piratenpartei führt einfach eine Frauen-Fühl-Zeitquote ein.In dieser Zeit fühlen die Männer sich einfach wie Frauen. So transgender-mässig, so gender theorie, soziale Geschlecht eben.

    Zack, schon sind Frauen in der Partei und das Damenkränzchen hier und ihre Spezialisten für Frauenheulkunde sind zufrieden.

    • @vTurm

      Das ist die perfekte Antwort. Wunderbar. Leider haben Gender-Homos und Feministen nicht den Humor, um diese Satire zu verstehen.
      Man kann so leicht die Absurditäten dieser „Theorie“ entlarven und deren politische Zweckgerichtetheit bzw. Korruptheit und wissenschaftliche Illegitmität, daß man sich schon fragen muß, was in unserem Land los ist, das offensichtlich größtenteils von Gutmenschen bevölkert ist.

      Man muß aber auch sagen, wie böse dieser Kommentar ist. Du behinderst das „Gute“. Wie kannst Du Dich nur über so ein wichtiges Ziel wie „Gleichverteilung“ lustig machen. Das ist doch „das Gute“! Darüber kann man sich doch nicht lustig machen!

  70. Pingback: 8 Gründe warum die Piratenpartei in den Bundestag einziehen wird | Java, Webprogrammierung, Linux und mehr

  71. Außer Frage sind Frauen herzlich willkommen bei der Piratenpartei. Aber der Grund wieso keine Frauen unter den Kandidaten zur Bundestagswahl zu finden sind ist der, dass es zu wenig Frauen gibt die bereit sind sich für so eine Aufgabe zu engagieren. Eine Frau per Quote in eine Position zu bugsieren, für die sie sich aus Eigeninitiative nicht begeistern kann erachte ich als falschen Weg.

    Wenn du für dieses Problem eine Lösung vorweisen kannst, hast du nicht nur die Aufmerksamkeit der Piraten sondern auch vieler anderen Institutionen, die seit Jahren über einen geringen Frauenanteil klagen. Z.B. Hochschule mit technischer Ausrichtung (Maschinenbau, Elektrotechnik, Informatik, usw.).

    Ich denke es liegt an den Frauen selbst, der Piratenpartei beizutreten und das Parteienbild in die gewünschte Richtung zu verändern. Den Mitmachen ist bei der PP einfacher als bei allen anderen Parteien. Die Entscheidung sollte bei den Frauen aber aufgrund ihrer Überzeugung gefällt werden und nicht durch Quoten oder sonstige Zugeständnisse beeibflusst werden. Nichts anderes wird auch von den männlichen Piraten verlangt.

  72. Erstmal ein grosses Dankeschön für Deinen Artikel und Deine Kritiik!

    Eine „Frauenquote“ ist mE das absolut Allerletzte. Ich möchte Menschen in führenden Positionen nicht wegen ihres Geschlechts, ihrer Religon, Hautfarbe, sexueller Neigung oder whatever, sondern weil sie KOMPETENT sind und meine Interessen vertreten. Und ich fühle mich von Frauen, Männern, Schwulen, Lesben, Weissen, Gelben, Roten, Schwarzen, Grossen, Dünnen, Kleinen, Dicken, Moslems, Christen, Buddhisten dann auch gleichermaßen gut vertreten.

    Frauen in der Piratenpartei sehen das übrigens z.B. so: http://www.abgeordnetenwatch.de/nicole_hornung-180-26307.html

    Binnen-Is und Frauenquote? Zwei der Dinge die mich an „meinen“ Grünen immer extrem gestört haben.

    Dann noch zu Deinen Fragen bzgl. unseres Abstimmungsverhaltens:

    # zur rechtlichen gleichstellung von homosexuellen lebensgemeinschaften mit der traditionellen ehe

    Wird mit Sicherheit eine Mehrheit bekommen. Schwulen- und Lesbenrechte sind Menschenrechte! Ich persönlich befürworte übrigens auch die Möglichkeit für jedwede Lebensgemeinschaft Kinder adoptieren zu dürfen. Ausführliche Argumentation dazu gerne an anderer Stelle.

    # zur stärkung der rechte von menschen mit beeinträchtigungen

    S.o. Menschenrechte.

    # zu gesetzen zur konsequenten rechtlichen gleichberechtigung der geschlechter

    Sowieso. Menschenrechte.

    # über die schnellere abschaltung von akw’s

    Da kann es Probleme geben Mehrheiten zu finden. Was ich aber aus langen und ausführlichen Diskussionen innerhalb der Piratenpartei weiss: In der jetzigen Form ist die Atomkraft verantwortungslos. Es gibt die nicht gelöste Endlagerungsproblematik, es gibt immer noch grosse Sicherheitsprobleme, und wir müssen, um die Technik in Zukunft nutzen zu können, extrem viel mehr in die Forschung in dem Sektor investieren. Ansonsten werden wir wohl an alternativen Energiekonzepten arbeiten, die bisher so noch gar nicht besprochen wurden, Stichwort: „Strom aus der Cloud“ und anderes.

    # über die rücknahme der hartzgesetze

    Wir diskutieren über das BGE. Wir glauben, dass das komplette jetzige System massive Fehler hat und es mit Bugfixing nicht getan ist. Da muss aber noch sehr viel Arbeit geleistet werden in Form von Kalkulationen, Szenarios etc. Da wird schwer gearbeitet werden müssen um gute Konzepte zu präsentieren. Aber wir haben bereits angefangen mit der Arbeit.

    # änderung des renteneintrittsalters

    Vollbeschäftigung ist Illusion. Eine Erhöhung des Eintrittsalters eigentlich absurd. In so fern würden wir mit ziemlicher Sicherheit dagegen stimmen.

    Weiterhin wurde bemängelt, es gäbe keine Position der Piraten zum Thema Barrierefreiheit. Ich darf Dir mitteilen, dass beim Relaunch unserer Webseite (nach der BTW, irgendwann in 2010) Barrierfreiheit in der Prioritätenliste ganz weit oben steht. Wir haben bei einem neulich durchgeführten Test (http://www.homopoliticus.de/2009/08/26/parteien-barrieren-fuer-behinderte/) nicht schlecht abgeschnitten (vor allem im Vergleich zu anderen Parteien), nämlich mit befriedigend, und möchten da doch sehr gerne in Zukunft ein „Gut bis Sehr Gut“ sehen. Die Vorbereitungen dafür laufen bereits. Du kannst Deinen Hintern darauf verwetten, dass wir uns auch nicht nur auf unserem eigenen Schiff für Barrierefreiheit on- und offline einsetzen werden – denn auch da gilt: Menschenrechte!

    Einen schönen Tag noch 🙂

    • danke für deine ausführliche antwort.
      bisher habe ich in den kommentaren von piraten zwei strategien zum beantworten meiner fragen festgestellt. die einen sagen: dazu können wir keine aussagen treffen und die anderen sagen: ich denke wir stimmen so, oder so ab. was nun?
      ich freue mich von dir zu hören, dass auch ohne programmbeschluss barrierefreiheit ein wichtiges thema ist. diesen punkt hätte ich bei einer netzpartei ehrlich gesagt wesentlich zentraler vermutet. aber schön, dass sich etwas tun wird.
      auch dir noch einen schönen abend.

      • Recht simpel: Die einen beantworten aus dem, was unser letzter Bundesbeschluss gewesen ist. Die anderen versuchen Dir zu antworten indem sie aus Erfahrungswerten schöpfen und „die allgemeine Stimmung“ innerhalb der Partei zu bestimmten Themen zu Grunde legen.

        Barrierefreiheit: Du wirst lachen. Es ist in der Tat sowas von zentral, dass dies nicht formuliert wurde. Alle gehen davon aus, dass dies sowieso Grundlage ist und daher völlig klar. Da siehst Du mal wieder den Unterschied von Innen- zur Aussenwahrnehmung.

        Könnte übrigens ähnlich sein beim Gender-Thema. Wird ja jetzt überall geschrien wir seien Sexisten und die Behauptung der Feminismus sei abgeschlossen sei Machoismus in neuen Kleidern *LOL

        In der Tat – nenn mich wie immer Du willst – bestehen wir darauf, dass „Piraten“ neutral ist, sich jede Frau gerne „Piratin“ nennen darf, dass wir aber keine Gendergrabenkämpfe über SPRACHE führen werden. Wir wollen hier Probleme lösen und neue Ansätze schaffen. Und da bringen uns Etiketten numal goanüscht.

      • @Francis Drake
        Danke für deine Antwort.Ich habe bisher einige Rückmeldungen von ag’s erhalten, die zur Barrierefreiheit arbeiten und ich bin froh, dass die piraten dieses thema zentral besetzen.
        ob es sich bei der verwendung von geschlechtergerechter sprache um einen etikett handelt, bezweifele ich. dafür ist die wirkung von sprache zu mächtig. schnell fallen bei ungenauer verwendung menschen aus der wahrnehmung oder werden gar durch einige begriffe extremst diskriminiert. einige beispiele für diese diskriminierung kannst du in den kommentaren zu meinem beitrag finden. vielleicht ist es sinnvoll sich mit diksriminierender sprache intensiver innerhalb der piratenpartei zu beschäftigen, um z.b. sexistische formulierungen als nogo zu kennzeichnen. zeit zum ändern !!!

        ich freue mich sehr über die aktuelle und teilweise heftig geführte diskussion zu den genderfragen in der piratenpartei und bin gespannt, wo die partei mit diesen auseinandersetzungen hinsegeln wird.
        lg

        lg danilola

  73. „Genderkompetente“ weiße Mittelschichtmoralisten fürchten um ihren Führungsanspruch, pfui ihr ungehobelten Piraten!

    Ich sehe nirgendwo mehr Rekurs auf überkommene Mythen von Männlichkeit/Weiblichkeit als bei „Die Frauen“, „Die Grünen“, „Die Linken“ und SPD. So wird das nun mal nichts mit ebenbürtigen Piratinnen.

  74. Pingback: » “kriegsthemen” | kotzboy.com

  75. Hab inpiriert von dem hier etwas gebloggt zur Frage: Kann eine Feministin Piraten wählen? http://antjeschrupp.com/2009/09/03/kann-eine-feministin-piraten-wahlen/

    • „Kann eine Feministin Piraten wählen?“

      Klare Antwort:
      Eine Feministin kann gar nichts, außer wirre Benachteiligungen konstruieren und fordern.

      Die Piraten sind das nächste Beispiel dafür. Bei der Aufbauarbeit wurde scheinbar von den Frauen nichts erkennbares beigetragen. Oder glaubt ihr, dass die Piraten die Frauen mit Waffengewalt von der Arbeit abgehalten haben?

      Jetzt, wo langsam der Karren läuft kommen sie und jammern, und wollen mindestens die Hälfte (der Vorstandsposten, nicht jedoch der PlakatkleberJOBS).

      Rosinenpicking as usual.
      Niemand hindert sie an irgendetwas. Sollen sie doch machen. Das Problem ist halt, sie kriegen nichts auf die Reihe. Und geübt sind sie nur im Quoten-Fordern.

      Zur Teufelin damit.

      Robby

  76. Hallo Danilola,

    ich möchte Dir EINE Frage stellen. Du beklagst Dich über die angebliche Unterrepräsentanz von Frauen in den Führungsgremien der Piratenpartei und schlägst vor (2nd September, 8:59), dass Frauen, notfalls durch Quoten erzwungen, ENTSPRECHEND IHREM MITGLIEDERANTEIL von etwa 15% mit Führungsposten versorgt werden sollten. Das ist ja wirklich ein erstaunlich bescheidener Vorschlag im Vergleich zu den Vorstellungen, die Feministinnen (oder Feministen) normalerweise haben, wenn sie Quoten von ca. 40% o.ä. für Frauen verlangen. Meine Frage an Dich: Wie bewertest Du dann eigentlich den Umstand, dass Frauen infolge von Quotenregelungen bei den Grünen 56,8% aller Bundestagsmandate einnehmen, obwohl sie nur 37,3% der Mitglieder stellen ? Schreibst Du demnächst dann einen empörten Artikel über die unglaubliche Unterrepräsentanz von Männern unter grünen Abgeordneten (nur 43,2% Abgeordnete trotz 62,7% der Mitglieder) und forderst hier energisch die Einführung einer Männerquote ?

    • Das ist positivte Diskriinierung und damit erlaubt. Zumindestens wemm es rein gegen Männer geht und um schön einträgliche Posten.

      Für einen der 29 von 30 Todesberufen die fast ausschließlich von Männern gemacht werden gibts das nicht.

    • ich habe über die piratenpartei geschrieben und nicht nur einen punkt kritisiert, sondern vier. ich möchte jetzt auch hier an dieser stelle nur über diese vier punkte diskutieren, da die diskussion bereits jetzt extrem ausgeufert ist. über die grünen kannst du ja gern einen beitrag auf deinem blog schreiben.

  77. Was bei aller Quote immer fehlt ist die Gewinnerinnenquote für Jugend Forscht.

  78. Pingback: Segel, Sintflut, Sinnfrage - Katze mit Wut

  79. Pingback: Piratenpartei und Frauen « Ritinardo

  80. Ubuntu ist nicht zu empfehlen, weil überwiegend von Männern genutzt.
    Barcamps sind nicht zu empfehlen, da überwiegend von Männern besucht.

    Die Piratenpartei ist nicht zu empfehlen?

    Aber wenn man will findet man auch Frauen, sogar auf Listenplatz 1

    http://sh15.nordpiraten.net/wahlen-2009/listenkandidaten.html

    • @karl m.
      schade, dass du nicht auf die anderen 3 punkte eingehst, die ich angeführt habe. deine reihung bzw. assoziationskette kann ich nicht nachvollziehen. was willst du mir damit sagen?

  81. Mach mit! Wir brauchen Frauen wie dich in der Piratenpartei ganz dringend!! Die Piratenpartei kann übrigens keine Aussage über ihren Frauenanteil machen, da das Geschlecht der Mitgliederinnen und Mitglieder schlicht nicht gespeichert wird.
    Schau dir mal die Mitgliedsanträge an:
    http://piraten-sachsen.de/wp-content/uploads/2009/03/parteiantrag.pdf
    oder
    http://piratenbrandenburg.de/wordpress/impressum/mitglied-werden/
    oder
    http://wiki.piratenpartei.de/images/e/ee/RLP_Mitgliedsantrag.pdf

  82. Mal von der Wichtigkeit dieser hier angesprochenen Themen abgesehen, ist die Art und Weise Müll.

    Es ist sehr einfach sich über etwas zu beschweren, aber Dich einbringen willst Du dich auch nicht. Das finde ich höchst verwerflich, den moralischen Zeigefinger erhen wollen und dann nicht mit an Lösungen arbeiten wollen. So etwas kann ich nicht ernst nehmen.

    Ich habe mehr den Verdacht das hier Grüne Propaganda vertreten wird, weil ja auch die Grünen immer wieder behaupten, dass sie für Piratenthemen einstehen würden und noch viel mehr anbieten.
    Dabei vergessen sie, dass sie schon viele treue Grüne, wie ich es einst war, mit ihrer Art vergrault haben und sich zu sehr den anderen Parteien angebiedert haben. Wenn ich von Koalionspläne mit der Schwarzen Pest höre wir dmir nur schlecht.
    Auch das ABstimmungsverhalten der Grünen im Bundestag zum Zugangserschwerungsgesetz war mehr als schlecht.

    Wieso sollte ich meine Stimme den Grünen geben, wenn sie so uneinheitlich, wie zu diesem Gestez abstimmen? Diese Frage sollte man dann fairerweise auch stellen.

    Um auf die Genderfrage zurück zu kommen, Ich finde es geradezu fortschrittlich, das die Piraten keine Unterschiede mehr machen zwischen Schwul und Hetero, zwischen Männlei und weiblein. Wer Unterschiede schon wie die Nazis damals, in der Sprache entwickelt und vorrantreibt, ist für mich höchst dubios.

    • ich bitte dich sehr den ton zu wahren, was ist daran müll als wähler_in fragen an ein formuliertes parteiprogramm zu stellen? den nazivergleich verbitte ich mir und hoffe, du stellst diesen richtig.
      ich finde deinen idee mehr als gewagt, wenn du kritische stimmen ablehnst, die sich nicht in den von ihnen kritisierten parteien bewegen wollen und können. wer darf dann deiner meinung noch etwas dazu sagen. DU?
      ich gehöre weder zu den grünen noch zu irgendeiner anderen partei. dein einwand der grünen propaganda weise ich von mir.
      meinen beitrag verstehe ich als einen wichtigen input in die diskussion und die anzahl der kommentare und der zugriffsstatistik zu dem artikel bestätigt, dass es allerhand diskussions- und handlungsbedarf gibt. und zwar nicht nur zu den „genderfragen“. – soweit lg danilola

      • Ok, der Nazi Vergleich war übertrieben. ich habe da quasi ein Internetgestz nur erfüllt, das besagt, dass irgendwann ein Nazi vergleich in die Diskussion einfließt. 😀

        Mein Stantdpunkt zur Ernsthaftigkeit dieses artikels ändere ich jedoch nicht. Du kannst dich bei den Piraten selber dirket in basidemokratischer Art und weise einbringen, verweigerst es aber. So etwas kann ich nicht ernst nehmen.

        Wir brauchen im 21. jahrhundert keine Diskriminierung mehr. Das deutsche Wort für Diskriminierung ist Unterscheidung. Deswegen bin ich gegen Binnenkapitälchen, die führen zu Unterscheidungen und Diskriminieren.

      • @Baynado
        diskriminierung steht, meiner meinung nach, nicht für unterscheidung, sondern für die gruppenspezifische benachteiligung. diese kann auf unterschiedlichen ebenen ansetzen. meine vermutung zu einigen menschen in der piratenpartei ist, dass die negierung der geschlechterdifferenz (alle sind wir doch piraten, unterscheidung ist die eigentliche diskriminierung) einen schritt zu weit gegangen ist. und eher einer zielformulierung entspricht. wichtig ist in meinen augen fragen zu stellen, wenn deutliche ungleichgewichte offensichtlich zu werden, wie z.b. der sehr geringe anteil von frauen in der piratenpartei, obwohl diese doch für die menschenrechte und bürger_innenrechte eintritt. ich würde nachprüfen, ob evtl. diskriminierungen vorliegen und wenn möglich abwege zu schaffen.

        ich „verweigere“ mich zur zeit aus unterschiedlichen gründen (siehe mein beitrag, zeit, familie, uniabschluss, andere projekte, …) der aktiven mitarbeit in der piratenpartei. ich kann nicht glauben, dass du menschen die nicht in deiner? partei organisiert sind und kritik an dieser üben nicht ernst genommen werden können. so schreibst du:
        „Du kannst dich bei den Piraten selber dirket in basidemokratischer Art und weise einbringen, verweigerst es aber. So etwas kann ich nicht ernst nehmen.“
        ich habe diese argumentationr in der diskussion zu meinem blogeintrag leider einige male lesen müssen und diese stimmt mich im hinblick auf eine partei sich die für meinungs- und informationsfreiheit stark macht sehr nachdenklich. bedeutet so ein ansatz doch kurz gesprochen: mitmachen oder klappe halten. – oder?

  83. 1. piraten kennen keine ökologischen Themen
    Noch nicht! Bis sich jemand findet der eintritt
    und sich dieses Thema auf die (Piraten-)Fahne schreibt.
    Hast Du Lust? Dann mach‘ mit!

    2. Wer weiß wofür piraten stimmen werden? (und)
    3. piraten denken nicht an barrierefreiheit
    Gut zu den genannten Themen ist das noch nicht
    ganz klar. Aber, wieder die Aufforderung, wenn
    das deine Themen sind dann mach‘ mit.
    Bei den Piraten sind noch eine Reihe Themen
    für die es noch Leute braucht.

    4. piratenpartei ist eine männerpartei
    WTF. Du, als Frau, kannst daran was ändern!
    Und aus dem Grund willst Du nicht eintreten.
    Die Logik erschließt sich mir nicht.

    Die Partei kommt klar aus einer, sagen wir,
    technischen Ecke. Und ist mit Themen rund
    um’s Internet gestartet.
    Da kommen zwei Themenberieche zusammen für
    die sich nur wenige Frauen interessieren.

    Aber jetzt ist gerade eine Phase wo wir in
    der Partei versuchen alle Themenfelder zu
    besetzten und dafür brauchen wir Leute wie
    Dich.

    Was ist das für eine „Ausrede“, weil der
    Männeranteil hoch ist trete ich da nicht ein?

    Einen Lieben Gruß
    RS

    Found via: http://twitter.com/zeitrafferin/status/3716431274

    • danke für deine antwort. mir geht es nicht (mehr) um den eintritt in, sondern um die wahl dieser partei. ich empfinde es nicht als ausrede, wegen des hohen „männeranteils“ nicht in die partei einzutreten. dieser entschluss ist für mich gefallen, da ich auch andere wichtige bedenken habe. diese habe ich in meinem blogeintrag versucht abzubilden.
      lg danilola

  84. 3. Barrierefreiheit.
    Es steht schon in den Parteigrundsätzen drin. Und auch die Verhinderung von Zensur und von Überwachung fällt in diesen Bereich. Ich glaube viel deutlicher als so kann man es nicht ausdrücken.

    Die Partei ist jung besteht im Gegensatz zu den etablierten aus Berufstätigen. Ich kann mir auch nicht vorstellen dass sie Anwälte und Werbeagenturen bezahlen ihre Ziele alles abdeckend zu definieren.

    Der Punkt bei den Piraten im Allgemeinen ist aber dass sie noch keine Zeit hatten jeden noch so kleinen Teilbereich detailiert auszuarbeiten. Der Rest in diesem kläglichen Haufen namens Parteisystem ist zum Teil seit den 1940er Jahren daran seine Parteigrundsätze und Ziele zu definieren (auch wenn sie bei zum Teil sehr fragwürdigen Quellen abschreiben). Die Piraten haben noch nicht auf alles eine Antwort und setzten andere Prioriäten. Gib Ihnen Zeit.

    Was wir uns mal bewusst machen müssen ist dass wir gerade beim Thema Zensur und Staatskontrolle keine Zeit mehr haben. Ist die Katze hierzu erst mal aus dem Sack und ist die Infrastruktur erst mal etabliert wird das öffentlich Interesse dazu schwinden.Allein schon weil sich der Fokus wieder auf eine neue Schweinerei setzen wird.

    • hallo michael,

      an welcher stelle im programm zur wahl finde ich den punkt barrierefreiheit berücksichtigt. und klar weiß ich, dass die partei jung ist und viele themen und perspektiven noch ausgelotet werden muessen. doch woher weiß ich, wie abgestimmt wird zu themen, die keine kernthemen der piraten sind und mir am herzen liegen? das ist doch ein gravierendes problem – oder?

  85. Ich find ja irgendwie Genderpolitik ist wie Esperantofreaks im EU-Diskurs. Fern ab der Spur. Wie Familienministerin von der Leyen, der Tochter aus bestem Hause, die sich fachfremd als Frauen- und Familienministerin in Telekommunikationsregulierung einmischt.

    Eine venünftige Frauenpolitische Forderung für die Piraten wäre die Abschaffung der historisch längst überholten Frauenbeauftragten in der öffentlichen Verwaltung. Statt dessen können eingesparte Arbeitsplätze für eGovernment und Bürgernähe ohne Geschlechterdifferenz allokiert werden.

    Ich verstehe die Piraten als Forum für praktische Vorschläge zur Reform. Ich könnte mir vorstellen, dass auch das Thema des Guerrilla Gardening, des Zugangs zum öffentlichen Raum ohne Zäune, Internet in Parks, Zugang zu Gewässern wie Seen, Fußgänger und Radwege ein Thema sein können.

    Dann ist sicherlich Freies Saatgut ein Thema, wo man mit Monsanto und der Agrarlobby auf Kriegsfuss steht. Saaten und Erbinformationen von Kulturpflanzen sollten öffentliches Gut sein. Das ist ähnlich wie bei Open Source.

    Dezentralität und lokale Kreisläufe ist ein wichtiger Gedanke. Auch bei der Energie, wo Vermeidung ein interessantes Thema ist.

    Bei der Handelspolitik spielen sicher ACTA und die Transparenz dieser Handelsverhandlungen eine Rolle, die querschnittartig genauso Probleme in anderen Bereichen der Handeslpolitik darstellen. ACTA braucht mehr Aufmerksamkeit. Bei ACTA geht es um Biopatente, Monsanto, Internetpiraterie und viele andere Sachen. ACTA ist ein Riesending und bislang kümmert sich kaum jemand um diesen Skandal aus Brüssel und Washington.

    Auch beachten, dass die Piraten keine linke Loserpartei zur sektierhaften Betreuung, Pflege und Solidarisierung mit erfundenene Opfern gegen die „Mächtigen“ sind und einer Gesinnungsethik, sondern eine Partei, die gesellschaftliche Herausforderungen pragmatisch lösen will, die den verkalkten Steuermännern und -frauen das Ruder aus der Hand reissen will und die res publica mitgestalten oder mit neuen Ideen bereichern. Man kann die Piraten eigentlch als Antithese zur CDU bezeichnen. Nicht konservativ (wir sind jetzt und wir sind hier) und verunsichert mit der Suche nach Halt, sondern strikt progressiv (Klarmachen zum Änder) mit der Erwartungn des Wandels.

    Ich stelle mir einen Piraten-Kabinett so vor, dass die sich jeden Morgen anschauen, was es gerade Neues auf Ideatorrent gibt. Beamten sind die Technokraten, die für Kontinuität sorgen. Politik muss Segel setzen, und die Vorschläge der Bürger unseres Landes aufnehmen.

    Und da kann mir keiner erzählen, dass die Blogosphäre z.B. das derzeitige deutsche Abmahnrecht in irgendeiner Weise fair findet. Oder Software-Entwickler sich Patentschutz für ihre Werke wünschen würden.

    • viele deiner vorschläge zum freien zugang, freien saatgut, etc. würde ich sofort mittragen. deine idee stellen der frauenbeauftragten zu streichen bestätigt meine vermutungen zur piratenpartei, als männerpartei, die sich nicht mit genderthemen beschäftigen mag. was ist eigentlich progressiv für dich? woran misst du fortschritt?

      • Die Stelle der Frauenbeauftragten, oder inzwischen ja eigentlich Gleichstellungsbeauftragte zu der man aber leider keinen Unterschied zur Frauenbeauftragten sehen kann, kann man entweder aus dem Grund streichen weil es im Gegenzug keinen Männerbeauftragten gibt oder aus dem Grund weil die Gleichstellungsbeauftragte sich mit dem Hintergrund „Gleichstellung von Frauen UND Männern“ trotzdem nur mit der Gleichstellung von Frauen befasst und das Thema Männer dabei allenfalls mal anschneidet. Übrigens das gleiche Problem warum man auf Gender und Feminismus dankend verzichten kann.

        Es würde mich wirklich interessieren, wenn du dich für den Erhalt der Frauen-/Gleichstellungsbeauftragten ausprichst, warum du dich dann nicht für die Stelle eine Männerbeauftragten einsetzt oder von der Gleichstellungsbeauftragten einforderst genauso Gleichstellungsthemen von Männern zu beachten und zudem dann noch dagegen kämpfst, dass die Stelle nur an ein biologisches Geschlecht gebunden ist?

  86. Pingback: Ist die Piratenpartei frauenfeindlich? Nein! – Die Orkpiraten

  87. Hallo Danilola,

    ich bin Pirat und im Forum als Administrator tätig.

    Deswegen möchte ich mir erlauben, Dir ein wenig aus dem Forumsalltag zu berichten und warum dass Forum noch nicht die Piratenstandpunkte wiedergeben kann.

    Jeden Tag erhält das Forderungen von etwa diesem Tonfall:

    „Wie steht ihr zu Theama XY?“ Und dann bricht eine Diskussion los, die nicht unbedingt die Meinung der Piraten im Forum wiedergibt, sondern die der Forumsteilnehmer. Da sehr viele Piraten (mWn über 400) noch darauf warten, als Piraten im Forum kenntlich gemacht zu werden, kann man als Außenstehender die Meinung der Piraten nicht aus dem Forum bestimmen. Als jemand, der sich länger im Forum tummelt, gelingt das besser, aber nicht gut.

    Das hat zur Folge, dass bestimmte Diskussionen und dort vertretene Positionen als solche der Piraten wahrgenommen werden, was sie nicht sind.

    Zudem gibt es das Problem der Unterwanderungsversuche, insbesondere von Rechts, aber auch von Gruppen, die ihre Spezialinteressen bei den Piraten aufgehoben sehen möchten. Diese Personen diskutieren sehr oft polemisch und sind an Konstruktivität nicht interessiert. Auch das verfälscht das Bild der Piraten für gelegentliche Leser.

    Dennoch ist es wichtig, das Forum für alle zugänglich zu halten, wir gewinnen täglich zwischen fünfzig und hundert neuen Teilnehmern, darunter auch viele, die dann in der Partei aktiv werden oder ihr beitreten. Außerdem steht es für unsere Haltung, Transparent zu sein, Meinungsfreiheit zu respektieren und eine Mitmachpartei zu sein.

    Wenn die Wahl vorbei ist, wird die Kennzeichnung der Piraten im Forum schnellere Fortschritte machen un die Meinung „der“ Piraten werden klarer zu Tage treten.

    Die inhaltliche Arbeit findet in den AGs und bei den Stammtischen und Crews statt. Für ein aktuelles Bild über die Positionen der Piraten ist es unerläßlich, sich dort zu informieren.

    Deine Fragen sind wichtig und wert, beantwortet zu werden; allein, ich kann Dir zu etlichen Deiner Fragen auch keine Antwort geben, da ich sie nicht kenne; wahrscheinlich gibt es niemanden, der für die Piraten in diesen Fragen abschließend antworten kann.

    Aber: Warum ich dennoch die Piraten wäle, dass kann ich Dir sagen. Ich wähle die Piraten, weil ihre vertretenen Positionen für ganz wesentliche Dinge stehen, die mich und meine Familie (drei Frauen) wesentlich sind: Freier Zugang zu Information und Bildung, Freiheit von Verfolgung als potentieller Terrorist, Transparenz des staatlichen Handelns und Mitmachdemokratie.
    Dafür wähle ich die Piraten.

    Ich mache bei den Piraten mit, weil die Personen die ich als Mitglieder kennengelernt habe, mir in der Mehrheit sympathisch sind und oft auch kompetent. Weil wir die Chance haben, die Politik in Deutschland grundlegend zu verbessern und eine Basis für eine Mitmachdemokratie legen können. Diese würde dann auch viel besser zu Deinen Fragen Antworten geben können, als es die derzeitigen Parteien, die Piraten eingeschlossen, es derzeit können.

    Deswegen würde ich mich sehr freuen, wenn Du Deine Position noch einmal überdenken würdest.

    mit piratigen Grüßen

    Arvid

    • hallo arvid,

      danke für deine ausführliche und offene antwort. ich habe mittlerweile das gefühl, dass sich die piratenpartei, sehr schnell auf politische parket gewagt hat und nun u.a. richtungskämpfe anstehen. die sich evtl. so zusammenfassen lassen: wenige themen behalten und auf sachkompetenz setzen vs. öffnen der themen und neue pirat_innen gewinnen. ich werde gespannt beobachten, wie diese entscheidungen ausfallen und was sich nach den wahlen als positionen der piraten herausstellen wird.
      der mehrfach ausgesprochenen einladung zu einem stammtisch folge ich, sobald ich zeit dafür finde.
      lg danilola

  88. @Rubeus Schmidt: Da kann ich nur zustimmen, in allen Punkten.

    Im Übrigen finde ich diese „Gender“Diskussion in fast allen Punkten müßig. Die wirklich substantiellen Probleme (Ungleicher Lohn, unzureichende Vereinbarkeit von Familie und Beruf etc.) sind wichtig. Wenn diese Probleme gelöst sind, können wir uns drüber mokieren, ob auf Parteitagen „Liebe Piraten“ oder „Liebe PiratInnen“ gesagt wird.

    M.E. sind die Piraten auch auf gutem Wege eine Rundum-Vernünftig-Partei zu werden 🙂 Und das geht umso schneller, desto mehr engagierte Leute Ihre Theme einbringen.

  89. Ich komme ursprünglich aus Vietnam, soll ich jetzt nicht bei den Piraten weiterarbeiten weil es keine Quote gibt die vorschreibt das 50% der Kandidaten Asiaten sein müssen?

    Und was ist mit den Blonden!!!!??!?!?!?!? Werden die nicht auch diskrimminiert??? Ich fordere eine Quote für Blonde….

    Deshalb bitte absofort folgende Ansprache verwenden damit niemand diskrimminiert wird:

    „Liebe (blonde/rot/schwarz/-)haarigen asiatischen und nichtasiatischen Pirate_innen/en/es und auch asiatische und nicht asiatische Pirate_innen/en/es mit Glatze“

    Ok im Ernst. Gleichberechtigung heißt das alle die gleichen Startbedingungen haben, nicht das alle zur gleichen Zeit ins Ziel kommen.

    Leistung vor Quote.

  90. Genderändern: Wer mal einen längeren Text der GrünInnen gelesen hat und nach dem 29igsten Innen noch den Inhalt mitbekommt: Hut ab! Ich kann sowas nicht lesen. Es nervt. Genau wie penetrante kleinschrift Schreibweise.

    Solange das GenderInnen Problem das einzige Problem ist: Glückwunsch. Dir geht’s gut.

    Wichtiger finde ich, dass man sich für Gleichbehandlung einsetzt. Da mach ich aber nicht an der Schreibweise fest. Die muss pragmatisch sein und nicht penetrant nervig.

  91. Sorry, zu früh geentert:

    Ein Quote für Frauen benachteiligt Männer. Ich erwarte Kompetenz nicht Quote.

    • Eine Frauenquote ist für mich die Spitze des Sexismus.
      Denn genau dann würden Kandidaten nicht aufgrund ihrer Leistung sondern aufgrund ihres Geschlechts ausgewählt.
      Das Stichwort heißt hier „positive Diskriminierung“

  92. Spaß beiseite, wo bleibt die Gender-Studie, die erklärt, warum Frauen noch nicht in Scharen in die Piraten-Partei geströmt sind?

    Ich hab da schon ein Verdacht. Es sind die Payback/- Bonuskartensysteme und die Angst davor, daß die pösen patriachialen Piraten diese als erste versenken wollen. Also: Volle Breitseite gegen Data Mining.

    Das wollen Frauen nicht. Die Visitenkarte der pfiffigen Powerfrau ist der kluge Einkauf und so ein Pfannenset hat auch seinen Wert. Außerdem hat der Einkauf einen viel höhren „Fun“-Faktor, wenn man weiß, daß man irgendwann mal irgendwas zurück kriegt.

    Und da sollten die Piraten aufpassen! Nicht, daß hier durch hysterisch geforderten Datenschutz weibliches Einkaufsvergnügen geschmälert wird. Dann wäre die Partei nämlich wirklich frauenfeindlich.

  93. Sorry aber ich lese da eindeutig verbitterten Feminismus raus

  94. @BerInn: Kommt drauf an, wie die Quote gesetzt ist. Die einzig vertretbaren wären m.E. Bevölkerungs-, oder innerbetrieblicher-Angestellten-Durchschnitt. Aber du hast Recht, lieber durch Auswahl nach Kompetenz eine ungleiche Frauen-Männer-Verteilung erreichen, als durch Quote eine ausgeglichene aber Kompetenz-arme Besetzung.

  95. Am besten Doppelblind-Verfahren bei Bewerbungs- und Beförderungsverfahren einsetzen ;-D

  96. Liebe Frauen, wie sollen wir denn mehr werden, wenn ihr nicht mitmacht?
    Das ist doch das Schöne an dieser Partei: Die Themen bestimmen die Aktiven. Vornehme Zurückhaltung hilft da nicht weiter.

  97. Es heißt Piraten – ohne _innen. Das ist so in der Satzung festgeschrieben. Eine Unterscheidung könnte zu Diskriminierung führen.
    Dass ein überaus hoher Prozentsatz der Piraten männlich sind liegt vermutlich daran, dass regelmäßig Frauen aus der Partei ausgeschlossen werden… natürlich nicht… weil sie gar nicht erst eintreten!
    Sich darüber monieren, dass es in der Piratenpartei zu wenig Frauen gibt (und sie deswegen auch entsprechend wenig Frauen aufstellen) und das als Grund heran zu ziehen nicht in die Partei einzutreten entledigt sich in meinen Augen jeglicher argumentativen Grundlage.
    Meinungsbilder zu Umweltthemen sind in der Mache, aber die PIRATEN sind eine „do it yourself“ Partei. Du möchtest Grüne IT? Tritt ein und arbeite mit an den Positionen der Piraten zur wichtigen Umweltpolitik.

  98. An alle Frauen,

    kommt zu unseren Stammtischen und helft uns. Es gibt viel zu tun.

    Aber wer da rassistisch-sexistisch irgendwelche Quotinnen fordert, der hört von mir Widerspruch.
    So haben nämlich wenige Kader-Feministinnen schon viel Ärger gebracht nur wegen des eigenen Frau-hilft-Frauen-Pöstchen-Schiebens.

    Die Grünen und SPD sind da traurig-feministische Beispiele.

    P.

  99. Die Piraten sind die einzige Partei, die im Stande sein könnte, eine offen feminismuskritische Haltung einzunehmen. Und das ist gut so!

    Das Problem ist nicht der Feminismus an sich, sondern das, was eine überbordende Political Correctness aus ihm gemacht hat. Jedwede Kritik und jedewedes Hinterfragen von feministisch verpackten Inhalten wurde unmöglich. Die Folge war, dass Feminismus von einzelnen pervertiert und als Vehikel missbraucht wurde, um einerseits Privilegien für Frauen zu schaffen, während andererseits archaische Strukturen aller Gleichberechtigung zum Trotz dort aufrechterhalten wurden, wo sie den Frauen nutzten und den Männern schadeten. Geschadet hat das auch den Frauen, die mangels Hochschulabschlusses keine Option auf Karriere haben. Denn sämtliche Debatten um Beruf und Familie haben sich – Dank der Karriere-fixierten Weltsicht der Feministinnen – immer nur auf Akademikerfamilien konzentriert, die schlussendlich nur eine Minderheit in diesem Land stellen. Eine feminismuszentrierte Politik hat damit die Belange der Mehrheit aller Männer und Frauen komplett verfehlt.

    Mit den von Feministinnen vorgeschobenen Zielen, Gleichberechtigung für Frauen UND Männer zu schaffen, hat dies nichts mehr gemein. Kein Wunder, dass „alte“ Feministinnen wie Friesen oder Rutschky ihren neuen Schwestern den Rücken gekehrt haben.

    Eine feminismuskritische Partei ist in Deutschland längst überfällig, und ich hoffe, dass die Piratenpartei genau dorthin steuert.

    „Antifeministen“, wie Ihr das nennt, sind nicht GEGEN, sondern FÜR Gleichberechtigung, allerdings für BEIDE Geschlechter, und die gibt es nicht ohne GleichVERPFLICHTUNG.

  100. Meine Liebe, es tut mir zwar leid, das du so empfindest, aber *muss* eine Partei, deren Frauenquote unterhalb der statistischen Normalverteilung eine Frau als Kandidat aufstellen?
    Musst du eine Frau wählen, wenn ein Mann genauso über die von dir angeregten Themen abstimmen könnte?

    • @joe
      nein eine partei muss gar nichts tun, was ich vorschlage. sie könnte aber bei 10 kandidaten 1 frau aufstellen und damit der verteilung innerhalb der partei entsprechen. ich muss keine frau wählen. aber ich würde als piratenpartei die außenwirkung einer solchen aufstellung der kandidaten nicht unterschätzen und klar machen zum ändern.

      • Von 15 Direktkandidaten sind mind. 2 weiblich (das sind über 10%). Aber die Anzahl der Frauen dabei hat mit nichten etwas mit einer bewussten oder unbewussten Entscheidung für oder gegen (mehr/weniger) Frauen zu tun, sondern ist nur eine Folge aus der Anzahl der Kandidaturen von Frauen. (Ich weiss nicht wieviele Gegenbewerber es auf jeden Posten gab, aber ich vermute mal keinen).

        Gruss
        Bernd

      • @Bernd
        danke für die info. ich habe bereits von SonicBlade die einschätzung gehört, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass für die piratenpartei einen direktkandidaten / eine direktkandidatin gewählt wird. diese einschätzung teile ich. meine geäußerte kritik bezieht sich auf diese kandidaturliste: http://www.piratenpartei.de/node/833/25412.
        lg danilola

      • Das „Problem“ bei den Spitzenkandidaten (m/w/z/x) der Landesverbände ist, dass diese nicht von der Bundespartei aufgestellt werden, sondern von jedem einzelnen Landesverband. Und diese wiederum müssen gewählt werden. (Es ist also unmöglich per Dekret zu steuern dass mindestens 2 Frauen (w) auf dieser Webseite auftauchen müssen – und es wäre auch sehr armseelig wenn es nötig ist.)

        Ich weiß jetzt nicht wie die Kandidaten (m/w/z/x) Situation bei den einzelnen Landesverbänden so war, aber ich vermute mal, wenn es denn Frauen (w) gab die diesen (Scheiss) Job haben wollten dann wurden Sie aus demokratischen Gründen nicht gewählt.

        Ich kann mir jedenfalls keine andere Lösung hier denken als dass sich Frauen (w) durchsetzen (wenn Sie in die Position wollen). Im Endeffekt werden entweder 30 Kandidaten (m) und Kandidatinnen (w) und Kandidaten (z/x) einziehen oder keiner (m/w/z/x) – unabhängig von den Spitzenkandidaten (m) (die nur die ganze Arbeit haben).

        Dass es passiert, so sich jemand (w) findet zeigt wohl:

        http://sh15.nordpiraten.net/component/content/article/33-listenkandidaten-zur-landtagswahl-2009/255-listenkandidaten.html

        (dort sind übrigens noch Direktkandidatinnen (m/w/z/x) Stellen frei… wäre also eine Gelegenheit gewesen…)

        Gruss
        Bernd (m)

  101. Tritt bei und beteilige dich, das ist das beste Mittel um sowohl den Frauenanteil zu erhöhen als auch deine Anliegen bekannt zu machen. Die PP ist eine MITMACHPARTEI … Wenn du Ideen hast, bring sie ein!

    Draussen stehen und heulen ist keine gute idee und bewegt nix 🙂

  102. Pingback: Piraten: Ich bin gegen die Frauenquote « Quark-mit-Sauce

  103. Ich versteh überhaupt nicht, wie man sich als Frau von den Piraten diskriminiert fühlen kann. Wir nehmen jeden auf.
    Komm halt. Werde Mitglied. Gestalte Deine Wunschpolitik mit. Bring Dich ein. Diskutier. Und dann wird abgestimmt. Wo ist das Problem?

  104. Wer kaum 3 Monate, nachdem sich die Partei ihre ursprüngliche Mitgliederzahl mehrmals verfielfacht hat zu jedem Thema eine ausgearbeitete Meinung erwartet, erwartet wohl etwas viel.

    Die AG Barrierefreiheit gründet sich gerade und wir sind dabei im Hintergrund zu arbeiten. Bis davon etwas ins Wiki wandert wird es noch Tage oder – bei unser aller Arbeitsauslastung derzeit eher Wochen – dauern.

    Wir haben alle saumässig viel zu tun, denn wir versuchen die Partei a) zu gestalten und b) an den Wähler zu bringen.

    Die Aufrufe zur Mitarbeit gibt es auch nicht zum Spaß. Wenn dir etwas nicht gefällt. Verändere es.

    Zum Thema Frauen in der Piratenpartei: http://www.mela.de/archives/1085-Die-Piratenpartei-und-das-Genderding.html

  105. Yo,

    „vielleicht ist es sinnvoll sich mit diksriminierender sprache intensiver innerhalb der piratenpartei zu beschäftigen, um z.b. sexistische formulierungen als nogo zu kennzeichnen.“

    Die Bezeichnung „Pirat“ ist allerdings weder diskriminierend noch sexistisch.

  106. Hi Lola,

    na das nenne ich mal eine rekordverdächtige Anzahl an Kommentaren!
    Wie empfindlich doch die menschen sind, wenn ihnen jemensch ihre Kategorisierungen wegnehmen will bzw. an ihnen rüttelt. Ich habe die Kommentare überflogen und bin wie immer erstaunt über den Grad an Emotionalität, mit der Debatten über Genderthemen geführt werden.
    Oder warte mal…nach 7 Jahren Gender Studium bin ich eigentlich nicht mehr wirklich erstaunt, same precedure as every time 😉

    Liebe Grüße,D.

    • @Diana naja, jetzt mach mal die feministischen poster in dem Thread nicht runter, die setzen sich für eine wichtie Sache ein.

      (ja, ich versuche dir nur aufzuzeigen dass man das ganze auch aus einer anderen Sicht sehen kann, deswegen habe ich dich bewusst falsch verstanden)

      Aber die eigentlichen Reaktionen kommen ja eher von Piraten die empfindlich darauf reagieren in (ungerechtfertigte) Kategorien gesteckt zu werden.

      (analysiere die Reaktionen mal unter diesem Gesichtspunkt – stell dir mal vor es wäre so!)

      Gruss
      Bernd

    • »Oder warte mal…nach 7 Jahren Gender Studium« — Danke, ich hab unterm Tisch gelegen vor Lachen. Nichts relativiert eine Aussage so schön. 🙂

  107. Pingback: Pirat_innen, fertig zum (k)entern! « Dianas Blog

  108. Pingback: Die Piratenpartei: Kritik, Einblick, Ausblick — Adrians Blog

  109. Ich habe jetzt mal – angeregt durch die Diskussionen in letzter Zeit, aber nicht notwendigerweise mich darauf beziehend ein Statement verfasst über das piratische Selbstverständniss und neue Themen:

    http://wiki.piratenpartei.de/Benutzer:Eckes/Unfehlbarkeit_der_Piraten

    Gruss
    Bernd

  110. ok, ok, da muss sich was ändern. Eine Quotenregelung ist das, was es so richtig raushaut: 50% aller Stimmrechte für farbige, jüdische, alleinerziehende Frauen mit Handicap die nächsten 25% für die ohne Kinder.

  111. oh ich hab homosexuell vergessen, klar: nichtgleichgeschlechtlich Interessierten steht max 12.5% des Einflusses zu.

  112. wobei dieser verbleibende Anteil geichmäßig auf die muslimischen, budistischen, christlichen und ungläubigen Frauen aufgeteilt werden muss. Danach kommen gleich die weissen Frauen nach dem gleichen Schema, um der Gerechtigkeit genüge zu tun.

  113. ihr doofen chauvinisten habt doch alle ein brett vorm kopf. leute mit niveau tauchen hier aus guten gründen nicht auf 😉

    mfg pirat

  114. ps. quotenregelung ist bei den grünen auch umstritten und da findet auch keine diskussion über genderproblematiken und gesellschaftliche lösungsansätze statt.

    da fallen genau die gleichen scheinargumente von uninformierten chauvis ohne peil, aber die partei hat halt ne position dazu. die sorgt komfortabel dafür, dass solche dummheit net gleich öffentlich gefeiert wird..

  115. Pingback: Wir brauchen eine Männerquote | Einzelmeinung

  116. Pingback: i heart digital life » links for 2009-09-05

  117. Im riot-grrrl Forum (www.riot-grrrl.de) gibt es hier: http://www.feministinnen.de/viewtopic.php?t=1750

    einen thread, in dem es (eigentlich) darum geht, wie die Piratenpartei zu Genderthemen steht.

  118. Pingback: Piraten und Frauen: Ein Generationenproblem « 11k2

  119. Die Meinung eines weiblichen Piraten zum Thema Frauen in der Piratenpartei: http://silkepp.wordpress.com/

  120. Sorry Dani, aber wir Piraten erwähnen Frauenthemen deswegen so wenig, *weil* für uns Gleichberechtigung so selbstverständlich ist. All die ganzen Themen für die ihr kämpft… Da wundert es uns immer, wo es denn noch Leute gibt die das machen wogegen ihr kämpft. Ich kenne nämlich keine solchen, und will es auch nicht. 🙂

    Ich meine wenn ich mittlerweise sexismus sehe, dann eigentlich meist von Frauen gegen Männer. Die uns für grundsätzlich dümmer halten, extra Frauendies und Frauendas. Würden wir Männer eine Männerpartei gründen, würden wir als Sexisten verschrien. Aber das gilt für Frauen genauso. Nennt sich dann „Gleichberechtigung“. 🙂
    Sorry, aber es ist egal welches Geschlecht man hat. Wer sich so benimmt, hat nix verstanden, denn Extremismus ist falsch, egal in welche Richtung. 🙂

    Von daher sein ihr nirgendwo besser aufgehoben als bei uns! Wir sind der wahrgewordene Traum von der absoluten Selbstverständlichkeit der Gleichberechtigung.

    • ach gleichberechtigung ist für piraten selbstverständlich. an welcher stelle kann ich das nachvollziehen?

      • Das kannst du als aktives Mitglied der Piraten nachvollziehen. In der täglichen Zusammenarbeit, in der Geschlecht nun mal keine Rolle spielt, die aber von gegenseitigem Respekt gekennzeichnet ist. Denn Gleichberechtigung wird gelebt, statt auf einem Banner vor den Piraten hergetragen.

        Was ihr die ganze Zeit kritisiert ist das Fehlen von Lippenbekenntnissen. Weil ihr gewohnt seid das Lippenbekenntnisse der plakative Ersatz für echte Gleichberechtigung sind.

        Tut mir leid das wir nicht mit Neonpfeilen darauf hinweisen, damit niemand selbst denken muß. Du wirst es dir schon selbst ansehen müssen um dir eine Meinung bilden zu können. Oder du wirst einfach weiter den Sexismus bei den Piraten bejammern.

      • @Mela
        ich bin so froh, dass die piratenpartei es geschafft hat „echte gleichberechtigung“ als erste und einzige partei umzusetzen und zwar ganz ohne sich darüber groß zu verständigen (lippenbekenntnisse). so einfach kann es also sein. toll 😉
        es zeigen keine neonpfeile auf gleichstellungsfragen („Genderdings), aber im programm der partei findet sich schon der eine oder andere hinweis darauf: „Die dort genannten Rechte sind unteilbar und gelten für jeden Menschen gleichermaßen, unabhängig von seiner Herkunft, seiner Religion, seinem Geschlecht, seiner Kultur oder anderer Merkmale. Jeder Mensch muss sich frei entfalten können, ohne Repressalien befürchten zu müssen. Jede Diskriminierung ist abzulehnen. Wir kämpfen dafür, die Menschenrechte national wie international durchzusetzen.“
        meine frage hierzu war, wie kann ich mir das konkret vorstellen und wie sieht es aus, wenn die piratenpartei diskriminierung ablehnt und bekämpft. deine antwort gibt dazu nicht viel her.
        ach ja – wie kommst du darauf, dass ich den sexismus der piratenpartei „bejammern“ würde. findest du die bezeichnung des „jammerns“ für dich als piratin angebracht, wenn ich an deiner partei in vier punkten eine begründete kritik übe? ich finde diesen destruktiven umgang mit kritik eher traurig und entäuschend für eine pirat_in die sich, so lese ich im programm der piraten, der vielfalt und freien entfaltung aller verschrieben hat. oder sind das lippenbekenntnisse? wenn ja schade für die piratenpartei 🙁

      • @danilola: deine Kritikpunkte wurden jetzt schon mehrfach, von verschiedenen Seiten beleuchtet und analysiert, und die meisten Piraten haben die Meinung sie sind falsch und nicht fundiert. Wenn du das nicht glaubst/wahrhaben willst ist das wieder was anderes, aber wir haben uns damit auseinandergesetzt. Deine Schlüsse aus der Mitgliederverteilung sind einfach nicht so ziehbar.

      • @ Bernd
        ich habe auch von aktiven pirat_innen die meinung gehört, dass innerhalb der piratenpartei die auseinandersetzung mit geschlecht keine große berücksichtigung findet. auch zu meinen anderen punkten habe ich bisher noch nicht nur gehört, dass meine kritikpunkte FALSCH und nicht fundiert sind. das interessiert mich schon. ich wäre an der lektüre dieser analysen sehr interessiert. lg

      • Es ist doch gut, dass es keine große Rolle spielt – es muss ja auch irgendwann man der Wahlkampf gemacht werden, oder? Solange keiner sich über Benachteiligung aufregt muss man darüber auch nicht reden (und um die Außenwahrnehmnung zu verbessern laufen ja entsprechende Diskussionen breits – das wird sicher helfen mehr Frauen in die Partei zu bekommen. Sollte das dann überhaupt noch notwendig sein: meine Erfahrung auf Infoständen ist so, dass ich gerade weibliche Bürger in letzter Zeit sehr für die Piraten interessieren).

        Gruss
        Bernd

  121. Könnt Ihr Gender-Heinis vielleicht irgendwann mal kapieren, daß nicht die Kategorie Geschlecht und biologische Geschlechtsunterschiede das Problem sind, sondern deren Mißbrauch?
    Welcher längst abgeschafft ist? Und überall auf der Welt langfristig abgeschafft sein wird?

    Ihr merkt gar nicht, daß Ihr einen Mißbrauch dieser Kategorie betreibt, indem Ihr diese Kategorie zu einem Absolutum erklärt und die gesamte Gesellschaft gleichschalten wollt.
    Erstens ist solch eine Gleichschaltung auch bei einer reinen kulturellen Bedingtheit unserer Geschlechtlichkeit nicht begründbar.
    Zweitens ist solch eine Bedingtheit mit nichten abschließend erwiesen! In keiner Weise. Wollt Ihr so lange Gender Studies betreiben, bis dies „bewiesen“ ist?

    Eine Sache noch aus Absurdistan: Wenn die Kategorien Mann und Frau reine Erfindung des patriarchalen Weltgeists sind, wieso ist es dann nicht völlig egal, wie „Männer“ und „Frauen“ verteilt sind?

    Das ist eine der vielen Absurditäten aus dem Gender-Universum. Merkt Ihr denn nicht, daß dies eine Ideologie ist? Genau so verschroben und mit entsprechendem Vokabular wie sämtliche Ideologien?

    Was ist mit der Kategorie Homosexualität. Müssen die auch irgendwie ausgeglichen repräsentiert sein?

    Es gibt so viel Ungerechtigkeit in der Welt. Laßt uns noch viel mehr dazu erfinden. Dann wird’s actionreicher.

    • @Basti
      ich bitte dich sehr den ton zu wahren. wo findest du in meinem beitrag den aufruf zur gleichschaltung? wi kommst du dazu, zu behaupten, dass der missbrauch von „der kategorie geschlecht und [dem] biologischen Geschlechtsunterschied]“ bereits ein historisches relikt ist und wie du schreibst: „Welcher längst abgeschafft ist? Und überall auf der Welt langfristig abgeschafft sein wird?“
      und ich stimme mit dir überein, dass es vielfältige formen von diskriminierungen und unterdrückungen gibt. diese müssen aber nicht erfunden, sondern bekämpft werden.

  122. Lustige Antwort,

    begründe doch mal, warum es angeblich im westlichen Kulturkreis noch Benachteiligungen von Frauen gibt. Komme mir bitte nicht mit irgendwelchen Prozentverhältnissen, denn diese müssen nicht zwingend auf Benachteilung zurückzuführen sein.
    Ich würde gerne reale Benachteiligungen vernehmen.

    Wie Du selbst schreibst, bin ich nicht der Auffassung, daß Mißbrauch in bezug auf Geschlecht ein historisches Relikt ist, wohl aber im westlichen Kulturkreis.
    Die einzig wirkliche Problemzone diesbezüglich ist der muslimisch-arabische Raum und womöglich Afrika.

    Also wieso konstruierst Du solch einen Scheinwiderspruch? Du schreibst selbst innerhalb einer Zeile zwei Dinge, die sich selbst widersprechen, ohne dies offenbar zu merken.

    Also ich würde gerne etwas über reale Benachteiligungen von Frauen im westlichen Kulturkreis hören.

    http://www.gender-ideologie.de

    Zum Schluß: Du scheinst ein ziemlich guter Mensch zu sein und deshalb wenig Sinn für unkorrekten Humor zu haben.

    • hallo basti,

      ich kann dir leider gerade nicht folgen. schick mir bitte die zeile, in der ich mich widerspreche. danke!

      für eine auflistung von diskriminierungen gegen frauen fehlt mir gerade die zeit. deshalb verweise ich dich kurz an die vereinten nationen. diese haben sich in bezug auf deutschland im rahmen von CEDAW (Convention on the Elimination of All Forms of Discrimination Against Women) im februar 2009 deutlich zu diskriminierungen in deutschland geäußert: http://www.frauenrat.de/fileadmin/user_upload/infopool/informationen/dateien/CEDAW-C-DEU-CO6_Endfassung_dt.pdf. du siehst es werden noch diskriminierungen auch im westlichen kulturkreis festgestellt.
      lg danilola

      • „die Zeit fehlt“. Natürlich, was sonst. Diese bequeme Ausrede ist so gut und zeitlos, da wird einem schlecht.

        Was deine „Belege“ angeht… warum kotzen die europäische Feministinnen in letzten Jahren irgendwelche Berichte über die dritte Welt auf den Tisch? Holt doch etwas übers eigene Land, wenn ihr euch über die hiesigen Probleme beschäftigt. Ach, da war nichts zu finden? Seltsam, oder?

        Eine Ideologie ist keine Lösung, erst recht wenn sie auf tönernen Füßen steht. Und wenn einen der Kampfgeist packt, dann gibt es da echt sinnvollere Beschäftigung als Kampf gegen die Windmühlen.

      • @Besucher-H: Wieso bezeichnest du Deutschland als Dritte Welt? 🙂 (bitte das Dokuent lesen wenn du es kritisierst – steht allerdings nicht viel konkretes drin. Befasst sich mehr mit Einhaltung von Vertragspunkten).

      • @Besucher-II
        nach drei tagen intensiver diskussion im kommentarteil dieses blogs, erlaube ich mir meine zeit etwas anders zu verbringen, als auf jeden kommentar im kleinsten detail einzugehen und verweise dann auch gern auf stellen, wo die fragen bereits aktuell und ausführlich beantwortet wurden.
        was ist dein problem, wenn ich auf einen bericht der vereinten nationen zur umsetzung von gleichberechtigung in der brd verweise? hast du dir die mühe gamacht dort hineinzusehen?

  123. @danilola
    Ich muss mich grade ein bisschen aufregen. Gleichbehandlung ist in der Piratenpartei Realität und Selbstverständlichkeit und kein Lippenbekenntnis. Das ist die reale Erfahrung einer Frau in der Piratenpartei, nämlich meine. Möchtest du mir Lüge unterstellen? Gehirnwäsche? 2 von 14 Direktkandidaten für die Bundestagswahl sind Frauen, bei einem Frauenanteil von geschätzt 5-10% in der Partei spricht das für mich für Chancengleichheit, und das ganz ohne „Quote“.

    • hallo silke suck,
      ich möchte dir auf keinen fall lügen unterstellen und ich freue mich über deinen beitrag, deinen eintritt in die blogosphäre und deine mitarbeit in der ag_2x. ich dort (in der ag) und auch hier konkrete beispiele der gelebten gleichberechtigung in der piratenpartei zu erfahren. meine kritik bezog sich unter anderem auf diese aufstellung: http://www.piratenpartei.de/node/833/23992 von kandidaten der piraten. habe ich eine piratin übersehen?
      lg danilola

      • @danilola
        Bei dieser Auflistung handelt es sich lediglich um die Spitzenkanidaten der Landesverbände für die BT-Wahl, da ist in der Tat keine Frau dabei. Die Spitzenkandidaten treten aber nicht allein an sondern sie stehen zusammen mit den anderen Listenkandidaten auf den Landeslisten und dort finden sich wie schon mehrfach erwähnt auch Frauen. : http://klarmachen-zum-aendern.de/kandidaten/

        Ob der Frauenanteil dem Proporz der aktiven Mitglieder oder auch der Mitglieder insgesamt entspricht wird dir kaum jemand mit Gewißheit sagen können, denn aus Gründen der Datensparsamkeit ist das Geschlecht (zumindest in den mir bekannten Landesverbänden) nicht auf dem Beitrittsformular enthalten und somit gibt es bezüglich des tatsächlichen Frauenanteils allenfalls Schätzungen (das erklärt auch die Schwankungsbreite der hier von verschiedenen Leute inkl. meiner Wenigkeit gemachten Angaben).

      • Hier sind auch Nicole und Suat vertreten: http://www.abgeordnetenwatch.de/kandidierende-617-0.html
        Die Liste auf piratenpartei.de enthält wohl nur die „Spitzenkandidaten“. Wir wollen keine Frauen in Ämter in Kandidaturen prügeln, nur damit genug Frauen auftauchen. Gleichbehandlung ist dann, wenn der Prozentsatz von Frauen in Ämtern ganz selbstverständlich dem in der Partei entspricht – und das dürfte, soweit ich das sehe, der Fall sein (eine genaue Aussage ist nicht möglich, weil das Geschlecht ebensowenig wie die Hautfarbe oder Schuhgröße bei der Anmeldung abgefragt wird). Mehr Frauen in der Partei -> mehr Frauen in Kandidaturen und Ämtern. Ganz einfach. Empörte „Piratenpartei ist frauenfeindlich“-Ausrufe helfen dabei leider nicht, vielen Dank auch.

  124. Ich guck mir ja gerne diesen Bericht an, Danilalo, ganz im Ernst. Aber kannst Du mir nicht mal ein konkretes Beispiel sagen, wo Frauen hier im westlichen Kulturkreis benachteiligt werden?

    „für eine auflistung von diskriminierungen gegen frauen fehlt mir gerade die zeit.“

    Ich habe Dich ja nicht gebeten, alle Diskriminierungen aufzulisten. Ich bin übrigens sehr gespannt, was diese Konvention unter Benachteiligung versteht.

    Vermutlich schreiben die, daß Männer extrem benachteiligt sind, weil wir in Deutschland 10% männliche Grundschullehrer haben.

    Hier der Widerspruch, der Dir nicht auffällt:
    „wi kommst du dazu, zu behaupten, dass der missbrauch von „der kategorie geschlecht und [dem] biologischen Geschlechtsunterschied]“ bereits ein historisches relikt ist und wie du schreibst: „Welcher längst abgeschafft ist? Und überall auf der Welt langfristig abgeschafft sein wird?“

    Ich würde mich nicht wundern, wenn er Dir immer noch nicht auffällt, weil ich in feministischen Foren und dergleichen immer wieder die gleiche Erfahrung einer großen Blindheit mache. Und daß deren Ideologie einen Selbstzweck darstellt.

    • @Basti
      da hast du mich aber erwischt ich habe in diesen VIER zeilen aussagen von dir zitiert und dir dazu eine frage gestellt.mhm wahrscheinlich macht mich meine „ideologie“ blind für die wahrheit.

      sicher kann ich dir ein beispiel nennen, dieses würdest du aber auch indem ausführlichen papier finden. also wozu eins rauspicken, wenn du einige haben kannst. ich bin gespannt auf deine lektüreergebnisse.

    • Basti,
      Benachteiligungen aufgrund des Geschlechts sind an der Tagesordnung. Ob das der eklatante Mangel von Frauen in Führungspositionen ist oder der Generalverdacht auf „pädophil“ oder „schwul“ für Kindergärtner (bevor hier einer auf die Barrikaden geht: ich kenne Leute, die beruflich Kinder betreuen und jedem Mann dringend davon abraten, einen solchen Beruf zu ergreifen). Das kann man ebensowenig ignorieren wie auf Hautfarbe, Herkunft oder ähnlichen Kriterien basierende Vorurteile.
      Aber: speziell in der Piratenpartei gibt es da nichts zu ignorieren. Solche Unterschiede sind kein Thema, und ich empfinde das als etwas ganz besonderes und wünsche mir (und werde daran arbeiten), dass die restliche Gesellschaft sich die Piratenpartei zum Vorbild nimmt und irgendwann dahin kommt, wo Piraten schon sind.

      • Hallo Silke,

        Du schreibst Folgendes:
        „Ob das der eklatante Mangel von Frauen in Führungspositionen ist oder der Generalverdacht auf „pädophil“ oder „schwul“ für Kindergärtner (bevor hier einer auf die Barrikaden geht: ich kenne Leute, die beruflich Kinder betreuen und jedem Mann dringend davon abraten, einen solchen Beruf zu ergreifen).“

        Du mußt zeigen können, daß der geringe Anteil von Frauen in Führungspositionen das Resultat von Benachteiligungen ist. Ein geringer Prozentanteil als solcher sagt rein gar nichts aus.
        Dies ist die typische schwachsinnige Gender-Soße. Es können ja durchaus reale Benachteiligungen vorliegen. Es muß Dir doch zu denken geben, daß man sich darum gar nicht kümmert, sondern einfach von vornherein tendenziös eine Benachteiligung unterstellt.

        Du kannst Dir doch vorstellen, daß es durchaus biologisch bedingt ist, daß Männer konkurrenz- und führungsorientierter sind. Dafür gibt es viele Argumente. Ob dies tatsächlich so ist, ist nebensächlich.
        Wie auch immer diese Frage ausfallen mag, es ist wichtig reale Benachteiligungen zu beseitigen und nachzuweisen.

        Ein Prozentanteil sagt hier gar nichts. Hast Du Dich schon mal gefragt, warum niemand aufschreit angesichts von 3% männlichen Kindergärtnern?

        Man muß schon sehr blind sein, um diese ideologischen Verwerfungen nicht als solche zu erkennen. Das ist besonders an Danilalo gerichtet.

  125. Lieber Danilolaola,

    nachdem, was ich bisher von diesem Bericht gelesen habe, halte ich ihn für schwachsinnig und genderkonform.

    Das übliche Gesäusel, Konstruktion von Benachteiligung etc.

    In dem Bericht steht z.B. Folgendes:
    „33. Der Ausschuss erkennt zwar die Bemühungen des Vertragsstaates zur Bekämpfung
    von Rollenstereotypen bei der Studien- und Berufswahl an, gibt jedoch seiner Sorge
    Ausdruck, dass trotz der zahlreichen diesbezüglich unternommenen Initiativen des
    Vertragsstaates die Studien- und Berufswahl nach wie vor weitgehend von Stereotypen
    bestimmt ist.“

    Das ist unfaßbare totalitäre Ideologie. Ich bin da wirklich fassungslos. Hier werden sogenannte „Rollenstereotype“ konstruiert. Das ist eine reine gender-konforme Konstruktion. Es zählt einzig und allein die REALE

    Was hat es mit Benachteiligung von Frauen (!) zu tun, wenn Männer und Frauen Studienfächer nach ihren jeweiligen Neigungen wählen?

    Bist Du eigentlich dazu in der Lage, das, was allgemein als toll, gut und richtig betrachtet wird, zu hinterfragen?

    Es ist praktisch Faschismus (totalitär), wenn man versucht; Menschen zu manipulieren und die Studienwahl zu beeinflussen.

    Wie bereits in einem oberen Beitrag von mir gesagt: Hier wird ein Mißbrauch der Kategorie Geschlecht hinsichtlich einer totalen Gleichschaltung der Gesellschaft betrieben.

    Ohne daß dies begründbar wäre, selbst wenn unsere Geschlechtsunterschiede rein kulturell bedingt wären.
    Welches nicht bewiesen ist.

    Du scheinst wirklich nicht zu bemerken, daß GENDER-THEORETIKER UND FEMINISTINNEN einen Mißbrauch der Kategorie Geschlecht betreiben, um ihre alleinseligmachende Gleichheitsideologie umzusetzen.

    Du bist immer noch eingeladen, erst einmal, das, was ich schreibe ZU VERSTEHEN, und zweitens mir reale Benachteiligungen von Frauen im westlichen Kulturkreis zu benennen.

  126. Hoppla, mir ist im folgenden Absatz was danebengegangen, da ist was verlorengegangen:

    (Das ist unfaßbare totalitäre Ideologie. Ich bin da wirklich fassungslos. Hier werden sogenannte „Rollenstereotype“ konstruiert. Das ist eine reine gender-konforme Konstruktion.)

    Es zählt einzig und allein die REALE Freiheit, das Fach zu wählen, was man sich wünscht. Hier wollen totalitäre Gender-Ideologen eine Manipulation vornehmen hinsichtlich DESSEN, WAS SIE FÜR GUT UND FORTSCHRITTLICH halten.

    Die reale Freiheit muß vorhanden sein. Hier wird anhand einer äußerst zweifelhaften und politisch zweckgerichteten „Theorie“ (Was??!! Die Gender-Theorie?? Die doch nicht!. Die bösen biologischen Erklärungsversuche sind politisch zweckgerichtet!) ein Pseudoproblem konstruiert. Es wird unseriös vorausgestzt, daß Männer und Frauen völlig gleich sind und also quantitativ gleiche Studienfächer wählen müssen.

    Demzufolge ist es also ein „Problem“, wenn Sie das nicht tun.

    Danilalo, bist Du in der Lage, Ideologien als solche zu erkennen?

    Ich verweise noch mal auf meine Homepage: gender-ideologie.de

    Wie gesagt, selbst wenn sich einmal dereinst herausstellen sollte, daß unsere Geschlechtlichkeit rein kulturell bedingt ist, was aus verschiedenen Gründen äußerst zweifelhaft ist, wäre dies ein totalitärer nicht zu begründender Eingriff.

    Vielleicht erkennst Du daran, daß es sich bei der Gender-„Theorie“ um eine (politisch zweckgerichtete) Ideologie handelt und nicht um eine neutrale und deskriptive Fragestellung.

  127. Ich finde, das äußerst aggressive Benehmen, überhebliche Rumgezicke und Totalverurteilen von Standpunkten einiger (angeblicher?) Piraten hier schadet nicht nur dem Ansinnen dieser Leute, die Piratenpartei als offene politische und basisdemokratische Plattform darzustellen, sondern auch dem zivilen Diskurs ganz allgemein.

    Ich bin Pirat, und stolz darauf.
    In der Partei arbeite ich praktisch jeden Tag mit Frauen zusammen, die ich respektiere wegen ihrer Intelligenz und ihrem Engagement. Dieser Respekt ist gegenseitig und wird durch kein Binnenmajuskel, Quote oder sonstige Gender-Regel erzwungen.

    Ganz konkret zu den inhaltlichen Punkten:
    1) piraten kennen keine ökologischen themen
    – Stimmt nicht. Jede neue technologische und politische Meldung im Internet fordert eine neue Debatte zu diesen Themen, deren Resultate auch im Wiki festgehalten werden. Dennoch ist der einzige Konsens vorerst – wir brauchen mehr Daten und Meinungen, bevor wir dazu was im Parteiprogramm festhalten können.

    2) wer weiß wofür piraten stimmen werden?
    Keine Ahnung. Kannst du das definitiv bei irgendeiner Partei vorhersagen? Du kannst allerdings davon ausgehen, dass Debatten über Abgeordneten-Entscheidungen transparenter ablaufen werden als bei irgendeiner etablierten Partei und du dich selber informieren kannst über die Diskussionen, ohne dich auf Zeitungen verlassen zu müssen.

    3) piraten denken nicht an barrierefreiheit
    Stimmt. Oder nicht? Ich hab an den Bundesparteitagen Leute im Rollstuhl gesehen. Die meisten der IT-Leute sind mit Richtlinien zur Barrierefreiheit konfrontiert, die kaum zu ignorieren sind. Kann sein, dass wir das als Problem übersehen haben bisher, welches es ins Programm aufzunehmen gilt, danke für den Hinweis.

    4) piratenpartei ist eine männerpartei
    Ich hätte mich auch über mehr weibliche Kandidaten gefreut. Aber wahres Engagement kann man auch nicht über Quoten erzwingen. Ich hätte auch kein Problem damit unter einem 100% weiblichen Vorstand zu arbeiten, wenn es kluge Leute sind die ihre Arbeit gut machen, wobei mir eine gute Mischung aus Erfahrungen und Fähigkeiten am Besten erscheint.

    PS: Dieser Post wurde übrigens von einer Piratin korrekturgelesen die ich jederzeit in einen Vorstand wählen würde.

    • @Amogorkon
      danke für deine einleitende einschätzung, die ich mit dir teile und danke auch für deinen konstruktiven beitrag.

      ich habe mich als mensch mit zwei stimmen für die anstehenden wahlen am parteiprogramm der piraten orientiert und in den offenen piratenforen gelesen. viele informationen zu anstehenden thematischen erweiterungen habe ich durch ergänzende kommentare zu meinem beitrag erhalten. ich freue mich besonders, dass ich meine kritik in der piratenpartei auch offene ohren gefunden hat und zu einigen punkten intensive diskussionen entfacht sind (http://delicious.com/search?p=gender+piratenpartei). ich bin sehr gespannt, wie diese debatten enden werden und verfolge die änderungen der piratenpartei interessiert weiter.

      und ich stimme dir zu, dass debatten der partei in bisher nicht gekanntem ausmaß transparent und offen geführt werden. das ist, für mich, ein riesiges plus für die piratenpartei.

  128. Hallo Danilo,

    willst Du nicht auf meine Kritik eingehen? Ich will Dir dies nicht unterstellen. Ich mache aber immer die gleiche Erfahrung. Sobald gewisse Dogmen als solche entlarvt werden oder Dinge kritisiert werden, mache Gender-Fundamentalisten und Feministinnen dicht. Sie gehen einfach nicht auf Argumente ein oder mißverstehen sie zwanghaft.

    Worin besteht eine Ungerechtigkeit oder Benachteiligung, wenn Männer und Frauen unterschiedliche Neigungen haben und danach ihre Studienfächer wählen?

    Witzigerweise wird dies nur unter dem Gesichtspunkt „Benachteiligung von Frauen“ behandelt.

    Kannst Du Dir denn vorstellen, daß auch eine Uno-Kommission oder Professoren und sonstige Autoritäten kompletten Schwachsinn von sich geben können?

  129. @Danila:
    „du siehst es werden noch diskriminierungen auch im westlichen kulturkreis festgestellt.“

    Mich interessiert nicht, ob Diskriminierungen „festgestellt“ werden, sondern ob welche real vorhanden sind. Es muß also plausibel und nachvollziehbar sein, was ich in dem UN-Bericht, soweit ich ihn gelesen habe, nicht sehen kann.

  130. Männerpartei… und weiter? Es ist nun mal so, dass in den IT-Berufen vorwiegend Kerle an der Tastatur sitzen und das sind genau die, die Piraten gegründet haben.

    Wenn Du Dich nun hinstellst mit „Da sind mir zu viele Männer“ und nur drei Freundinnen von Dir das gleiche denken, BLEIBT es auch eine Männerpartei.

    Ich finde es armselig nicht den Mut zu haben mitzumachen, weil es da mehr Männer gibt als Frauen. MENSCHEN, Mädel, wir sind alle MENSCHEN!

    Übrigens ist die General-Sekretärin der Piraten Hessen ein Frau und was für eine! Sie packt es an … Du pienzt rum…

    • wenn du als pirat immer auf kritik mit „armselig“ und „pienzt rum“ reagierst, dann mache ich einen sehr großen bogen um die piratenpartei und sage meinen freundinnen auch gleich bescheid. KOPFSCHÜTTEL

      • „und sage meinen freundinnen auch gleich bescheid“

        Also solche Drohungen habe ich das letzte Mal in der Grundschule gehört. Alternativ „Ich hole gleich meinen grossen Bruder“.
        Sorry.. aber wenn du von Niveau redest, dann kommt sowas nicht so toll wenn du nicht selbst ein gewisses Niveau beherrscht.

        Da kann ich ehrlich gesagt nur den Kopf schütteln.

  131. Kritik ist was schönes. Einfach zu verteilen.
    Mißstände ändern ist viel aufwenidiger.
    Ich bin Pirat(in), arbeite genau daran mit, wie man die Partei mit mehr Frauen beseelen kann und das auch andere wichtige Punkte gut recherchiert in das Programm aufgenommen wird.
    Deswegen übe ich Kritik an dir.
    Falls dich etwas stört, betreibe nciht Hetze, sondern bemüh dich erstmal konstruktiv um Verbesserung.
    Aber bitte gleichberechtigend und nicht feministisch…

    • Den Beitrag finde ich schön, weil hier jemand kapiert hat, daß man keinen Feminismus oder andere Ideologien braucht, um unsere Welt gerechter und lebenswerter zu machen.

      Diese Ideologien erreichen eigentlich immer das Gegenteil, von dem, was sie vorgeben.

      Warum muß man denn das Problem Benachteiligung nur unter dem Vorzeichen Frau betrachten.

      Es reicht doch, ohne ideologische Perspektive, ohne ideologisches System und Ballast jegliche Benachteiligung zu bekämpfen.

      • man kann es auch anders sagen.

        Durch Ideologien wird über das ziel hinaus geschossen.

        Gleichberechtigung muss selbstverständlich kommen, nicht mit der verbalen Knute.

  132. Pingback: Einfach ignorieren und das Gegenteil behaupten – Piratentrolls?! « mari*us.zierold

  133. Allein der Verdacht, dass die Piratenpartei diese aggressiven Herrschaften hier unterstützen könnte, respektive die Erkenntnis, dass diese Herren hier die Piratenpartei unterstützen, wird mich veranlassen, sie zu ignorieren.

    Deshalb danke für diesen Blog.

  134. Hallo Danilalo,

    Du hast mir einen schwachsinnigen UN-Bericht verlinkt als Antwort auf meine Frage, wo Frauen im westlichen Kulturkreis benachteiligt werden.

    Wieso antwortest Du denn nicht auf die Frage? Ist die so schwer?

    Du kannst Dir doch vorstellen, daß das nicht sehr glaubwürdig und vertrauenerweckend anmutet und ein weiteres Mal bestätigt, daß es sich beim Feminismus und Gender-„Theorie“ um Ideologien handelt.

    Bitte: Nur eine substantielle Benachteiligung von Frauen.

    Ich finde das jedenfalls immer sehr peinlich.
    Ich erlebe das auch überall sonst, eine geradezu beklemmende Abhängigkeit von ideologischen Dogmen.
    Und die Unfähigkeit das „sogenannte Gute“ einmal gründlich zu hinterfragen.

    Fragst Du Dich eigentlich auch nach etwaigen Benachteiligungen von Männern?

  135. Pingback: Piratenpartei-Frauenpolitik egal « mädchenblog

  136. Pingback: Genderblog » Noch einmal Pirat_innen

  137. Es ist weit mit der Gleichberechtigung gekommen, wenn man sich dafür rechtfertigen muss, dass man männlich ist.

    Die Satzung der Piratenpartei ist da sehr aussagekräftig was die Geschlechtsfrage angeht und die Diskrimierung beginnt mit der Unterscheidung. Die Piratenpartei ist einfach ein Schritt weiter als der Feminismus.

  138. Pingback: WhatsYourPlace » Blog Archive » Piratenpartei kapert Innenministerium!

  139. Danke KinNeko für dieses gute Schlusswort. Ich denke man muss nicht alle Menschen von seiner Meinung überzeugen und sollte die Dame endlich in Frieden lassen. Hier wurde ganz schön auf sie eingebasht, allerdings fand ich ihren Argumentationsstil auch nicht besonders höflich und sachlich. Also, Kinder jetzt meine 2 Cents: Ich habe in einem der grössten IT Konzerne der Welt gearbeitet über dessen Frauenquote es Berichte im Spiegel und in der FAZ gab. Die F-Quote im Vorstand lag bei 60%. Der Umsatz dieser Firma liegt in Multi Milliardenhöhe. Dennoch hatte ich in meinem Team 100% Männer. Hat das was an meinem täglichen Arbeiten geändert? Ja! Ich hätte gerne mehr Frauen im Team gehabt.

    Diese Firma war einzigartig, sie hat Frauen bevorzugt eingestellt, aber nur in Bereichen wo es auch Bewerberinnen gab. Dies war meist HR und Marketing. Im IT Bereich 2 Frauen von 100. Kann man das erzwingen wenn Frauen nunmal nichts von IT Systemadministration halten? Wieso programmieren denn so wenig Frauen? Die Gehälter sind exorbitant hoch (als Freelancer 100K), die Kollegen meist zynisch-gebildet-nett-effizient. Los gehts ihr Frauen da daussen, wir brauchen euch! Nicht labern -> coden !

    Im Ernst, ich weiss, dass es Frauen nicht immer leicht haben, meist viel schwerer als Männer. Ich bin verheiratet, frag meine Frau. Ich denke auch Muslime haben es in Deutschland schwerer als Christen aber auch eine Freundin von mir aus Bangladesh hat es immens schwer und wird von allen Ämtern hier benachteiligt. Mein Schwager ist Inder und wurde an der Uni gemoppt. Sein Auto zerkratzt. Dagegen sollte man etwas tun.

    Du kannst wählen was Du willst und Deine Freundinnen auch. Wirst Du in anderen Parteien aktiv etwas bewirken können von deiner Tastatur aus – Ich denke offen gesagt nicht. Willst Du frauenpolitische Themen in den Bundestag bringen? Dann komm in eine Piraten AG oder gründe eine. Du willst lieber nur ein Kreuzchen bei der Partei deiner Wahl machen und dann nie wieder was mit denen zu tun haben und befürchtest die Piratenpartei wird später mal antifeministisch, dann ist eine Wiki Partei event. nicht die erste Wahl für dich. Wie Du dich auch immer entscheidest – es ist deine entscheidung und jede Stimme die nicht für die NPD oder die Merkel aus frauenpolitischer Überlegung heraus ist, ist eine gute Stimme. Meine Meinung. Arrrr, ich bin ein Pirat.

  140. Pingback: Des Piraten neue Kleider (die wir nicht sehen wollen) « H I E R

  141. Pingback: Hirnfick 2.0 » Blogarchiv » Piratenschiff im Kreuzfeuer

  142. hi,

    ‚herzpiratentum‘ nützt uns herzlich wenig, solange die alten kräfte ihre matriarchalisch ausgerichtete politik weiterbetreiben können. und dazu zähle ich auch ‚typen‘ wie das merkel und zensursula!

    mach doch einfach mit! dann kannst du den ‚frauen-anteil‘ verbessern und themen, die dir wichtig und zu wenig vertreten scheinen, selbst stärker einbringen!

    ahoi°sig

  143. 5% brauchen Sie …und dann reden sie mit wovon Sie ahnung haben.. und nicht wie die ganzen anderen pateien überall mit reden obwohl sie keine ahnung haben… (gerade internet…viele sehen das als was BÖSES) das die nicht die mehrheit aller stimmen bekommen sollte klar sein 5% sehe ich trozdem als realistisch

  144. Pingback: „Jede Diskriminierung ist abzulehnen“ – Das Wahlprogramm der Piratenpartei « Maedchenmannschaft

  145. die piraten-partei hat so doch ziemlich gar nichts mit dem romatischen bild der hollywood-piraten zu tun

    die keimzelle und auch der name kommt von der schwedischen webseite http://thepiratebay.org/ – das ist eine der ganz großen webseiten wo man sich über torrents legale/illegale kopien ziehen kann

    die sind wegen illegaler raubkopien verklagt und verurteilt worden und im nächsten step wurde die piraten-partei gegründet. kein wunder also, dass sich bei der partei alles um urheberrecht und überwachung von onlineseiten dreht. und darum sind da wohl auch zuerst mal viele it-leute mit im boot

    ich finde auch, dass man piraten nicht ganz so romantisch sehen darf
    wer schon mal in den lauf eines maschinengewehrs geblickt hat, überfallen,ausgeraubt und bedroht worden ist der wird das dann bestimmt anders sehen

  146. die piraten sind nicht aus der piratebay hervorgegangen und wollen sicher kein romantisches selbst-bild àla jack sparrow entwerfen!
    richtig ist, daß wir gegen die kriminalisierung von privat-kopierern und -tauschern sind! wir sind für ein zurückdrängen der verwertungs-lobby und deren monopol-stellung.
    aus den forderungen nach einem freiem austausch von information, wissen und kultur ergeben sich vielfältige gesellschaftliche und auch umweltpolitische auswirkungen (patente auf leben!)!

    hier gibt es ein hervorragendes pdf-buch von attac, das die zusammenhäge erklärt…

    http://www.attacmarburg.de/wissensallmende/basistext/

    seid bitte nicht so schnell mit euren urteilen, informiert euch lieber mal! noch haben wir freien zugang zu wissen…

    „Es ist höchste Zeit aufzustehn
    aus dem Totenreich der verkauften Seeln
    was nützt uns all das Geld, wenn das Ende naht
    es gibt nur eine Welt zu bewahrn.“

    joy denalane (aus dem album ‚mamani‘)

    lg°sig

  147. ja das ist schon richtig

    richtig ist aber auch, dass überhaupt erst die große mengen an torrent-user und thepiratebay-unterstützer aus der kleinen 1500 leute-partei eine ernstzunehmende stimme gemacht haben
    http://www.piratpartiet.se/historia

    die schwedische piratenpartei hat 3 Anliegen und nicht mehr:
    Verteidigung des Rechts auf Privatsphäre
    Reform des Urheberrechts
    Abschaffung von Patenten

    „…Um uns zu einer starken Bewegung zu vereinen, haben wir es vorgezogen bezüglich politischer Themen, die nicht mit den hier erklärten Grundsätzen in Verbindung stehen, keine Position zu beziehen.“ http://www.piratpartiet.se/international/deutsch

    ich kann da nix finden zur globalisierung oder frauenpolitik

  148. Pingback: Piratenwatch « startafire

  149. ich bin froh, diese (und anknüpfende) debatten noch mitgelesen zu haben, bevor ich – gott bewahre – am sonntag mein kreuz bei der piratENpartei gemacht hätte. wow, da tun sich abgründe auf – unfassbar… und das schlimmste ist, dass die kritikpunkte, die danilola äußerte, nicht nur bestätigt, sondern potentiert wurden… auch die aggressivität der reaktionen auf diese kurze, und noch sehr moderate kritik, ist durchaus erstaunlich für mich.

    auch wenn es in der piratENpartei gar wie in einer geschlechterneutralen blau-rosa blase zugehen sollte, in der eine perfekte, nicht-diskriminierende welt bestünde, ist es doch aussagekräftig, welche menschen/meinungsträger_innen sich für eben jene angeblich gender-progressive partei begeistern können mit dem expliziten hinweis auf die möglichkeit antifeministischer anknüpfungspunkte. so groß der wille nach offenheit auch sein mag und wie klein man das konkrete parteiprogramm auch halten möge, hier wäre es meiner meinung nach angebracht, zumindest zu sagen, was im namen der partei noch vertreten werden kann und was nicht.

    wenn maskulinismus, wie chauvinismus heute offenbar heißt, selbstverständlich dazugehören sollte, wie es nun den anschein macht, bleibt das fazit dabei, dass auch diese partei leider unwählbar ist. schade. es fing so vielversprechend an.

  150. Also ich muss doch noch mal etwas loswerden. Vergleichen wir doch mal das Frauenbild (Genossinenbild) in diese Video:

    http://www.youtube.com/watch?v=kfIBc5PG3LI

    mit dieser Frauenquote/beteiligung

    Liebe Grüße
    Bernd

  151. Pingback: Heilige Heiseforenkrieger. Zur thymotischen Dimension der Klientel der Piratenpartei | fxneumann · Blog von Felix Neumann

  152. zum einen hat danilola ja schon herausgestellt, dass dieses vermeintliche spd-video keins der partei ist (und es gibt im übrigen ne menge pseudo-pro-partei-x-videos wie diese, die gerne mit sexistischen klischees spielen), zum anderen ist es für mich wenig aussagekräftig, wieviele frauen in einem werbespot mitspielen, wenn ich gleichzeitig feststellen kann, dass die betreffende partei sich sonst wenig um deren belange schert. pseudo-gleichberechtigte aushängeschilder sind von geringem nutzen… die debatte, die hier geführt wurde, müssen wir ja nicht wieder von vorne anfangen. letztlich reicht ja schon ein blick auf den heutigen stimmzettel: alles kandidaten. ein hoch auf dieses frauenbild.

  153. … auf den genannten vordersten listenplätzen, versteht sich :).

  154. Naja, jetzt haben wir vier Jahre Zeit zu überlegen, warum so Viele [i]alle[/i] Parteien [i]umwählbar[/i] finden. Der Nichtwähler hat entschieden 🙁

    Vielleicht sollte man überlegen, ob der Begriff „umwählbar“ generell wirklich so klug gewählt ist?

    Schönes Video der PP:
    http://video.google.de/videosearch?hl=de&q=piratenpartei%20party%20berlin&um=1&ie=UTF-8&sa=N&tab=wv#q=piratenpartei+suprise-menu&hl=de&emb=0

  155. Pingback: Pirate Parties: Transnational mobilization and German elections «

  156. Pingback: bundestagswahl « sAn & cArlchen

  157. Hallo Danilola, ich bin eher zufällig auf dein Blog gestoßen (nach Sexismus und Piraten gegoogelt ^^) …

    Ich bin Pirat (im Sinne von Mitglied) und beschäftige mich auch sehr mit dem Thema Gender, Geschlecht, sexuelle Identität, sexuelle Orientierung und der Diskriminierung, die diesbezüglich nach wie vor gesellschaftlich und rechtlich vorherrscht. Dazu habe ich mir auch kürzlich in meinem Blog mal Luft gemacht.

    Das Problem, das wir Piraten haben, ist nicht, dass wir zu wenig Frauen haben (sei es als Mitglied oder in „hohen“ Positionen). Auch nicht, dass wir zu wenig Männer, Transgender, Schwule, Lesben, Bi- und heterosexuelle oder jegliche Zwischenschattierung haben.
    Das „Problem“ ist, dass diese Faktoren für uns einfach keine Faktoren von Relevanz sind – und dieses in der Öffentlichkeit scheinbar total falsch interpretiert wird:

    Der große Konsens von uns Piraten als Menschen- und Bürgerrechtspartei ist, dass diese Faktoren einfach keine Relevanz haben _dürfen_ und wir diese Grundeinstellung auch _leben_. Warum sollte das Geschlecht denn auch eine Relevanz haben?

    Dich haben die Zahlen an weiblichen Piraten interessiert. Ich frage dich hier, warum diese Information für dich Relevanz hat? Der Anteil an Frauen (oder Männer oder Transgender) ist schlicht und ergreifend _nicht bekannt_. Genauso wie auch die Prozent-Anteile an Hautfarben, Religionszugehörigkeiten, sexuellen Identitäten/Orientierungen, oder sonstigen Teilaspekte menschlicher Individuen nicht bekannt sind.

    Warum den Piraten der Frauenanteil nicht bekannt ist? Weil der Faktor des Geschlechts bei Mitgliedsanträgen einfach gar nicht abgefragt wird (warum denn auch?).

    Laut Grundgesetz sind alle vor dem Recht gleich und dürfen nicht u.a. aufgrund des Geschlechts benachteiligt werden (der Faktor sexuelle Orientierung ist leider noch nicht Teil von Artikel 3).

    Wir Piraten wollen diese Gleichberechtigung einfach _leben_.

    Sexismus beginnt für Piraten mit der Unterscheidung. „Maßnahmen“ wie Quoten und ähnlichem resultieren nicht in Gleichberechtigung, sondern erst recht in gelebtem Sexismus.

    Ich behaupte, dass die Piraten-Partei wohl die erste bekannte Partei ist, die wirklich gegen Sexismus und entsprechender Diskriminierung vorgeht, einerseits durch das selbstverständliche Leben der Gleichberechtigung und andererseits durch die Bestrebungen im Bereich Menschen- und Bürgerrechte.

    Ich könnte mich noch weit umfangreicher auslassen… zum Schluss aber noch ein paar Links, die dir evt. helfen, die Piraten besser zu verstehen:

    http://klarmachen-zum-aendern.de/newsletter/frauen-in-der-piratenpartei-zu-unserem-selbstverstandnis/

    http://wiki.piratenpartei.de/Gender_Mainstreaming

    http://wiki.piratenpartei.de/AG_Gender und Folgelinks …

    WIe von einigen schon angemerkt (habs nich geschafft alle Kommentare zu lesen) sehen sich die Piraten nicht als Parteien-Partei, sondern als offene, transparente und basisdemokratische Themen-Partei, zu der jede und jeder dazu eingeladen ist, seine Argumente und Standpunkte einzubringen.

    Wenn du also Argumente bringen willst, warum z.B. Quoten für echte Gleichberechtigung sorgen (mal als fiktives Beispiel) bist du herzlich eingeladen, diesbezüglich im Forum, Wiki, Mailingliste oder persönlich auf einem Stammtisch in deiner Nähe dich einzubringen 🙂

    Wir machen das alle freiweillig (und die wenigsten haben wirklich viel Zeit) – aber mir persönlich ist die Verbesserung unserer Gesellschaft und Politik die Zeit wert.

    Viele Grüße,
    Michael

  158. @michael
    entschuldige, dass die freischaltung so lange gedauert hat. ich habe gerade viel um die ohren.
    ich teile deine einschätzungen nicht, dass „die Piraten-Partei wohl die erste bekannte Partei ist, die wirklich gegen Sexismus und entsprechender Diskriminierung vorgeht, einerseits durch das selbstverständliche Leben der Gleichberechtigung und andererseits durch die Bestrebungen im Bereich Menschen- und Bürgerrechte.“ ich denke, dass es auch bei den piraten sexismus, homophobie, krüppelismus und rassismus zu finden gibt, denn und das vergessen viele pirat_innen zu leicht, sind auch pirat_innen in einer gesellschaft sozialisiert, in der homophobie, rassismus und sexismus leider zum tagesgeschäft gehört. um sich mit diskriminierungen ernsthaft zubefassen, bedarf es, meiner meinung nach, einer genauen analyse der eigenen positionen. es reicht hier nicht eine gesellschaft der pirat_innen auszurufen, für die alle gleich sind und in der geschlecht, beeinträchtigung, race, schicht keine rolle spielt. diese denke ist träumerei. es gibt mittlerweile viele beispiele für sexismus in der piratenpartei, ich erinnere nur an die besonders erhellende diskussion zum aktbild im piratenkalender 2010 oder an die homophobe twittermeldung nach den letzten wahlen zur bundestagswahl: http://search.twitter.com/search?lang=all&q=Deutschland+wird+jetzt+in+den+n%C3%A4chsten+vier+Jahren+von+zwei+Frauen+regiert.
    sexismus beginnt nicht zwangsläufig durch unterscheidung, wie die piratenpartei stets behauptet, sondern durch die bewertungen und stereotype und den erwartungen an die menschen, die mit einer unterscheidung einhergehen (http://de.wikipedia.org/wiki/Sexismus).

  159. Pingback: Hausaufgabe für den 4.12.09 « Partizipation und Performativität im Web 2.0

  160. Der Ton und die Haltung der meisten Piraten in diesem Forum wird wohl nicht dazu führen, dass sich allzuviele Menschen eingeladen fühlen, sich für die Partei zu engagieren oder sie zu wählen.

    Um eine Partei längerfristig am Leben zu erhalten, braucht es mehr als ein Thema – das tatsächlich zur Zeit überfällig war – sondern Themenvielfalt und eine eindeutige Positionierung. Das hat Danilola als potentieller Wähler und auch wohlwollend aufgezeigt. Er hat Themen genannt, die aktuell sind und für mündige Wähler_innen nun eben mal anstehen. Er hat sich auch erlaubt, Kritik zu üben. Huiii! Da hat er sich etwas zu viel erlaubt! Die Piraten mit dem Genderthema zu belästigen, das haben einige persönlich genommen und sich weit aus der Kajüte gelehnt.

    Kritik erstmal konstruktiv zu begreifen, ist wohl eine der Kernkompetenzen von Menschen, die im und durch Web (2.0) erfolgreich sein wollen. Da lässt sich noch einiges verbessern bei den Piraten.

    Die zum Teil hysterischen Einladungen zum Mitmachen in der Partei waren wahrscheinlich sogar ehrlich gemeint, aber an dieser Stelle etwas voreilig. Geht es hier doch erstmal darum, dass sich ein potentieller Wähler stellvertretend für viele andere ein Bild zu machen versucht und von dieser noch recht neuen Bewegung ein Stimmungsbild auszuloten versucht. Ein solches haben wir hier auch schwarz auf weiß erhalten. Danke.

    Ist es nicht das Ziel der Piratenpartei, durch Aktualität und Klugheit zu überzeugen, viele Menschen mit ins Boot zu holen und zu wachsen? Dann sollte der Ton doch etwas moderater und weniger beleidigt geraten. Auch die Vorstellung von den Lebenswelten möglicher Wähler_innen könnte differenzierter ausfallen. Wenn konstruktive Kritik, wie hier geschehen, sich aufheizt und aufschaukelt, frage ich mich, wer hier aus welchem Grund emotional überreagiert.

    Mit Beschimpfungen von Menschen, die sich für gleiche Rechte von Männern und Frauen einsetzen, outen sich einige Piraten als wenig politisch und historisch gebildet und wenig am fairen Zusammenleben interessiert. Keine gute Werbung für eine Partei.

    Ich bin erstaunt, wie das Thema Gender immer noch Männer und Frauen dazu verleitet, aggressive Polemiken loszulassen – können wir doch heute mit aufgeklärten Menschen sachlich darüber diskutieren, wie Benachteiligungen von Frauen und Männern – die es noch eine ganze Weile geben wird – in unterschiedlichen Lebensumständen zu lösen sind.

    Gendergerechtigkeit ist und bleibt ein wichtiges Thema der Gegenwart und der Zukunft, ob ihr es wollt oder nicht. Ein Zurückrudern in die 50er Jahre ist nicht möglich. Das wäre ja wie ein Zeitalter ohne Internet herbeizusehnen, weil das noch die „heile Welt“ war. Ich gebe zu, dass Gleichstellungsziele oft nicht richtig kommuniziert werden und es zu allerlei Missverständnissen kommt. Aber das ist nicht die Schuld des Themas an sich sondern ein Manko an sachlicher Auseinandersetzung.

    Wer über geschlechtliche und andere Diskriminierungen nicht sachlich diskutieren kann oder will, betrachtet sich selbst als Opfer oder hat einfach keine Lust, sich mit den Benachteiligungen anderer auseinander zu setzen. Auch gut. Aber deshalb müssen nicht Menschen beschimpft werden, die sich für Gleichstellung einsetzen.

    Ich kann nur hoffen, dass diese Diskussion nicht typisch ist für die Mitglieder der Piratenpartei. Wäre sauschade!

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  164. Pingback: blog.fohrn.com | Piraten. Klarmachen zum kentern?

  165. Hi

    Ihre Kritik war weiland richtig. Heut zeigt sich der WUM = weisse, universitäre, männliche Charakter dieses neuen Polithaufens Piratten klarer … die kriegen jetzt mit 8.9 % in Berlin massig Staatsknete

  166. Hi danilola,

    Punkt 1:
    überholt: http://wiki.piratenpartei.de/Parteiprogramm#Umwelt

    Punkt 2:
    mal ganz ehrlich. WEISST du wirklich, wofür die alten Parteiein stimmen werden und glaubst du nur zu wissen? Ist Wahlbetrug die Ausnahme oder die Regel? Haben nicht etwa alle alten Parteien ihre eigenen Ziele verraten?

    Punkt 3:
    Barrierefreiheit; Dein „Urteil“: überholt
    http://wiki.piratenpartei.de/Barrierefreiheit

    Punkt 4:
    „Männerpartei“: sollen wir Frauen in die Partei zwingen? Und sollen wir dann die Frauen in der Partei zwingen zu kandidieren? Ist es an uns oder den Frauen, dem Umstand abzuhelfen, dass sich so wenig Frauen bei uns engagieren? Willst du auch Technik an sich den Vorwurf machen, es sei ein Männerthema, weil sich so wenig Frauen dafür interessieren? Oder wäre es nicht sachlich viel angemessener, dich mit diesbzgl. Vorwürfen an deine Geschelchtsgenossinnen zu wenden?
    BTW:
    inzwischen nehmen Frauen in der Piratenpartei die Funktion von Schatzmeisterin, Vorstandsvorsitzenden (NRW) oder politische Geschäftsführerin ein.

    Damit sind alle Punkte durch die Bank entweder widerlegt oder überholt. Wäre es nicht Zeit und sachlich angezeigt, ein Update deiner „Bewertung“ einzustellen?
    beste Grüße
    Logos

    • danke für deinen beitrag. ich werde mir das ganze kurz vor der nächsten wahl gern genauer ansehen und evtl. einen neuen beitrag verfassen. lg danilola

  167. Pingback: Kann eine Feministin Piraten wählen? « Aus Liebe zur Freiheit

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