danilolablog

wollen wir se rein lasse? – bildungsstreik und bibliotheken oder schweigen im bücherwald?

| Keine Kommentare

es ist unglaublich ruhig in den bibliotheken und in der biblioblogo/twittersphäre wenn es um den aktuell laufenden bildungsstreik geht. ich stelle mir dabei die gleiche frage wie libpirat:

kein bock auf bildungsstreik

kein bock auf bildungsstreik

bibliotheken propagieren seit jahren ein wichtiger ort für bildung und für den erwerb von (informations)kompetenzen zu sein. nun gehen diejenigen auf die straße, die zu den hauptnutzer_innen von vielen bibliotheken zählen und bieten inhaltliche steilvorlagen für bibliotheken in ihren forderungen. so fordern die studierenden an der humboldt-universität konkret:

Mehr Bücher und Dubletten für das Grimmzentrum! Für die Beibehaltung der
bisher gültigen Ausleihmodalitäten und die Ausweitung der Öffnungszeiten (Quelle)

oder der tagesspiegel berichtet:

Im Innenhof der HU hängen Studierende am Vormittag ihre Forderungen an eine symbolische „Klagemauer“: „Mehr Bücher für die Bibliotheken“ steht da auf kleinen Zetteln, „Anwesenheit muss freiwillig sein“, „Engagierte Dozenten“ oder „Früher war alles besser“.

doch was passiert in den bibliotheken? gibt es bibliotheken, die ihre räume den streikenden zur verfügung stellen? gibt es den dialog zwischen den bibliotheksleitungen und den streikenden? gibt es evtl. veranstaltungen zu fragen des wissens und der bildung im informationszeitalter, die von bibliothekar_innen im streik angeboten wurden? – oder herrscht ein schweigen im bücherwald, dem tempel des wissens, dem ort der bildung?

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.