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zdf war gestern – elke heidenreich liest jetzt im internet : lesen die 38. mit campino

| 1 Kommentar

während marcel reich-ranicki und thomas gottschalk es sich im fernsehsessel bequem machen und über literaturkritik und höllisches internet streiten, bringt litColony.de die literatursendung „lesen“ von elke heidenreichs ins internet.

Mit dem Start von litCOLONY.de wechselt Elke Heidenreich das Medium. Jeden Monat, statt bisher sechsmal jährlich, wird sie künftig an dieser Stelle ihre Leseempfehlungen aussprechen. Abrufbar 365 Tage im Jahr, 7 Tage die Woche, 24 Stunden am Tag. Ansonsten bleibt alles wie gewohnt: tolle Gäste, spannende Bücher und der kleine Lese-Mann. Lesen! die 38., mit Campino und fünf neuen Büchern.

ein blaues auge von jtpixelz (flickr)

ein blaues auge von jtpixelz (flickr)

das zdf sieht nun vermutlich mit dem ersten und zweiten auge, nach dieser ersten sendung, nur noch blau und verschwommen. elke heidenreich verteilt gegenüber dem öffentlichen fernsehsender zdf während der ganzen sendung ordentliche und angebrachte verbalfaustschläge und auch marcel reich-ranicki bekommt sein fett weg. ein beispiel dieser abrechnungen gefällig:

Und das Schöne ist: Vor mir kein Gejoddel, nach mir keine Kochshow, weit und breit kein Kerner, also lauter gute Neuigkeiten.

aber nicht nur mit dem zdf bricht elke heidenreich, so meldet heise online:

Mit dem Fernsehen sei sie nun aber irgendwie fertig. Auf die Idee, ihre Sendung ins Internet zu verlegen, habe sie anfangs skeptisch reagiert. Jetzt sei sie aber voll überzeugt, denn das Internet sei „das Medium der Zukunft“. Jeder könne sich „Lesen!“ nun anschauen, wann er wolle.

ich fand die erste sendung genau wie text&blog sehr gelungen und ich halte die einbindung der sendungen als videos in das portal sevenload für den richtigen weg, um viele menschen mit neuen büchern vertraut zu machen. ich wünsche elke heidenreich, dass sie weit mehr als 2 millionen zuschauer_innen für ihre fantastische sendung im internet finden wird.

hier noch das passende abschiedslied der sendung lesen vom zdf:

schön wäre es für die integration von lesen in das internet einen rss-feed anzubieten, mit dem ich an neue sendungen erinnert werde und die kommentarfunktion auch auf der seite von litcolony anzubieten. den macher_innen der sendung ein dickes lob und ein dankeschön für die ersten literaturtipps.

ich habe mir sofort das lieblingsbuch von campino die brautprinzessin bestellt, dass ich mir dann über die kommenden feiertage zu gemüt führen möchte.

link zu sendung lesen (nr. 38): (ohne Titel)

Ein Kommentar

  1. Könnte wirklich eine gutes Beispiel werden, wie über einen Medienwechsel (vom Tv zum Internet) auch eine neue Zuhörerschaft gewonnen werden kann. Mal schauen. Ist jedenfalls spannend und das Team von Litcolony macht hier sicher auch einen Lernprozeß durch.

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